Sonntag, 11. Mai 2014

[diy] Ohrringe mit Lederresten


Kleine Stückchen und Reste aus Leder oder Filz verarbeite ich gerne noch weiter zu Schmuckstücken oder Anhängern. Da können hübsche Kleinigkeiten entstehen, die toll sind für Ethno- oder Boho-Looks. Oft reichen wirklich kleine Fitzelchen, die bei irgendwelchen anderen Bastelleien übrig geblieben sind.
Hier zeig ich euch eine Variante zum Ohrringe-Selbermachen aus buntem Leder, einigen Kunststoffperlen und silberfarbigen Schmuckelementen.

ihr braucht
Lederreste │ 2 Ohrhaken │ Perlen │ 2 Nietstifte │ Lochzange │ Rundzange
1Zuerst wird das Leder in kleine, unregelmäßige Vierecke geschnitten. Jedes Teil wird in der Mitte gelocht.
2 Auf den Nietstift werden Perlen und Lederstückchen aufgefädelt.
3 Mit der Rundzange eine kleine Öse am Ende des Nietstifts biegen, entweder einfach oder doppelt. Den Ohrhaken unten ein bisschen aufbiegen, den Nietstift einhängen und den Ohrhaken wieder zubiegen.
Schon fertig!

Auch mit dünnem oder dickerem Bastelfilz geht das sehr gut, genauso mit dünnem Sperrholz – vielleicht bunt lackiert!? Dafür braucht ihr dann aber eine kleine Bohrmaschine und Schleifpapier ... Viel Spaß beim Ausprobieren!

Mittwoch, 7. Mai 2014

[freebies] Aquarell.

Buntes Wasser kann so schön aussehen… Am Wochenende hab ich ein ganz tolles Geschenk bekommen. Einen Aquarellfarbkasten. Einen guten Aquarellfarbkasten. Mit gutem Pinsel und gutem Papier. Wow. 16 Farben tummeln sich im Kasten und es ist noch Platz für mehr. Diese kleinen Näpfchen kann man einzeln kaufen. Und so quasi der Qual der Wahl mal hallo sagen. Meine ersten Schwimmübungen: aus diesen „nur“ 16 Farben hab ich viele neue gemacht. 
Und nach vielen bunten Kasterln hab ich dann ein paar Zweigerl gemalt. Die will ich mit euch teilen.

Hier schenk ich euch einige aquarellige freebies. Mit Klick aufs Bild oder unter diesem Link könnt ihr es abspeichern und das ein oder andere Zweiglein vielleicht für Collagen – ob digital oder analog –  verwenden, Fotos sommerlicher machen und umrankte Zitate und Schriften gestalten...


Der Farbkasten ist schon richtig "in Betrieb", schon jetzt sieht er gelebt aus und ich liebe das. Kleckse, Spritzer, Wasser, Farbe, toll. Das ist jetzt meiner.
Seit ich die zwei bunten Papiere mit Farben vollgepinselt habe will ich sie gar nicht mehr weglegen. Ich hab sie mit ein bisschen Tape über den Schreibtisch gehängt. Von dort aus strahlen sie mich jetzt an.
Ich finde, das Papier sieht aus wie ein Jahr voller bunter Tage, jeder anders und eigen.

Dienstag, 6. Mai 2014

Gleichgewicht.

Ob man das jetzt als esoterisch bezeichnen will oder nicht, als Gefühlsgedöns oder was auch immer ... Ich glaube, wenn irgendwas im Leben wackelig wird, sei es die Zufriedenheit, die Ausgeglichenheit, die Beziehung oder die Gesundheit, dann muss man das nicht mit irgendeiner Form von Schwäche gleichsetzen.

Ich glaube, dass die Welt in vielen Dingen vielleicht zu schnell ist, zu unruhig und zu fordernd und wenn wir immer mitschwimmen, hinterher hasten – und das ist nicht im negativen Sinne gemeint – um dabei zu sein, im Leben, am liebsten die ganze Zeit, dann wird’s für manchen von Zeit zu Zeit anstrengend. Und schwierig. Manchmal wackelig. Wir verlieren das Gleichgewicht. Und ich finde auch, dass man das laut sagen kann und darf. Was ist schlimm daran, nicht die ganze Zeit funktionieren zu können? Ist das nicht eher sympathisch, weil es –menschlich– ist und eben nicht maschinell?

Manchmal reichen nur ein, zwei persönliche „Niederlagen“ am Tag, wie vielleicht eine Aufgabe, die wir einfach nicht auf Anhieb hinbekommen, ein geplatzter Termin… eigentlich harmlose Sachen. Die blasen sich auf, werden dramatisch, weil wir denken, dass einfach  NICHTS funktioniert. An einem Tag, der vielleicht morgens schon mit einer Facebook-Chronik voller happy news von anderen anfängt,  von instagram-selfies von makellos schönen & glücklichen Menschen (zumindest auf dem Bild) begleitet wird... dann ein blöder Patzer - und am Ende klappt nicht mal das Frustshoppen, weil keine Hose passt… das war’s dann. 

Sowas hat jeder mal. Oder? Was mir an solchen Tagen hilft: 
Fokussieren. Auf sich selbst.


Ich glaube, dass ein äußeres Gleichgewicht auch dem inneren Gleichgewicht hilft. Ein ruhiges Auspendeln ohne krampfhafte Gewalt. Ohne Zeitdruck, ohne Ungeduld. Konzentrieren auf sich selbst und dabei den Kopf frei kriegen. Habt ihr schon mal Slacklinen ausprobiert? Da gehts genau darum. Gleichgewicht. Außen, und innen kommts dann von allein. Ich hab das auch schon ausprobiert, zwischen zwei Bäumen und ich bin mit diesen Tipps ganz gut gefahren – nach einer Stunde konnte ich schon einige Schritte weit gehen und der Kopf war frei. 
Und für zuhause seht ihr oben meine zwei liebsten Übungen. Sie funktionieren immer, bei mir zumindest. Sie sind gut für die Balance und schenken mir gleichzeitig jene Minuten am Tag, an denen ich abschalte, nicht denke, sondern mich fokussiere. Auf mich und mein Gleichgewicht.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...