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Freitag, 5. Mai 2017

[diy] Armband im Ethno Look selber machen

Mit jedem neuen Sommer kommt wieder die Lust auf Accessoires im Ethno-Style! 
Bunte Farben + Stoffe + Materialmix + gypsy = Festival-Feeling!

Online habe ich die neue Esprit Kollektion zum Thema FestivalTime entdeckt: Eine tolle Mischung aus Blümchenstoffen, Tüllröcken, glänzenden Bomberjacken, besticktem Jeansstoff und Leder... genau mein Geschmack. Davon inspiriert ist mit ein bisschen Stoff und Metall sofort ein DIY Armband im Ethno-Look entstanden, das den Festival Look garantiert super ergänzt!

Hier zeige ich euch eine kinderleichte Anleitung für ein Armband aus Stoff und Metallkettchen!

Auf Märkten, ob im Urlaub oder zuhause, oder auch im Secondhandshop, findet man oft wunderschöne Stoffe aus allen möglichen Ländern. Die sind meistens nicht mal so teuer und ich kann selten widerstehen, ein paar Fetzen zu kaufen – nur weiß zuhause dann nicht recht, was ich damit machen könnte…  Warum nicht einfach tolle Accessoires im Ethno-Look daraus zaubern?, hab ich mir gedacht!
Dieses Material brauchst du:
  • Stoff mit einer Breite von mind. 25cm
  • Metallkettchen in Gold- oder Bronzeton
  • 2 Binderinge/Biegeringe
  • 1 Karabiner/Schmuckverschluss
  • Schere
  • Zange
  • Nähmaschine

So wird’s gemacht:
  1. Zunächst schneidest du von deinem Stoff zwei Streifen mit einer Breite von ca. 1 cm ab.
  2. Falte die Stoffstreifen längs in der Mitte und bügle die Falte am besten ein.
  3. Mit der Nähmaschine nähst du nun einmal längs in der Mitte des Stoffstreifens. So wird der Stoffstreifen zu einem etwas festeren Band von einer Breite von 0,5cm. (Wenn du keine Nähmaschine hast, dann ist das auch nicht schlimm! Du kannst dann einfach einen Stoff wählen, der vom Material her etwas fester ist und ihn dünner zuschneiden.)
  4. Nimm die Gliederkette zur Hand und lege sie probehalber um dein Handgelenk. Miss die Länge ab, die dir am besten passt und gefällt. Berechne hierbei aber ca. 1cm ein, der durch den Verschluss noch dazu kommen wird! Kürze die Kette dann auf die passende Länge.
  5.  An beiden Enden der Kette fügst du nun jeweils einen Biegering an das letzte Kettenglied. Bei einem der Ringe setzt du auch gleich den Karabinerverschluss mit ein.
  6. Fädle nun einen der beiden Stoffstreifen durch das vorletzte Glied der Kette. Fädle anschließend den anderen Stoffstreifen durch das drittletzte Glied. Verknote nun beide Stoffstreifen sauber und fest. Die überschüssigen Enden kann du mit einer Schere einfach abschneiden.
  7. Flechte die beiden Stoffstreife ganz, ganz locker um die Gliederkette (ein, zweimal genügt völlig!).
  8. Die beiden Enden ziehst du nun am anderen Ende wieder durch das das vorletzte, bzw. drittletzte Glied der Kette und verknotest sie. Fertig!

Dienstag, 25. April 2017

[diy] Karte zum Geburtstag selber gestalten


Persönliche Post zum Geburtstag, anderen freudigen Anlässen, oder einfach so
- sie zaubert garantiert immer ein Lächeln ins Gesicht!

Heute zeige ich euch, wie ihr in einfachen Schritten eine fröhliche Grußkarte selber gestalten könnt! Ein besonders feiner Trick dabei: Ich zeige euch, wie ihr schöne Schriftzüge auf Karten übertragen könnt. 


Für den Schriftzug auf eurer Karte müsst ihr kein kalligrafisches Naturtalent sein, sondern braucht einfach nur Papier und Bleistift...! 


Dieses Material braucht ihr:

  • Blanko-Doppelkarte in DinA6 aus Kraftkarton oder anderem festen Papier
  • Tonpapier in 3 Farbtönen
  • Motivstanzer in Herzform 1,5"
  • Musterklammer
  • Lochzange
  • Klebestift
  • Schere
  • Papier
  • Bleistift
  • schwarzen Fineliner oder Gelstift

So wird's gemacht:
  1. Zuerst kümmern wir uns um die Blume: Aus dem farbigen Tonpapier werden mit dem Motivstanzer 9 Herzen ausgestanzt.
  2. Alle Herzen werden dann mit der Lochzange an der gleichen Stelle gelocht.
  3. Eines der Herzen wird separat zurecht geschnitten, in der Form eines Blütenblatts - so wie auf dem Foto gezeigt. Alle anderen Herzen bleiben unverändert.
  4. Nun werden alle Herzen übereinander gelegt. Das beschnittene Herz kommt ganz oben hin. Dann wird die Musterklammer durch die Löcher gesteckt und die Blüte kann aufgefächert werden.
  5. Jetzt geht es an der Schriftzug: Hierfür suchen wir uns zunächst einen passenden Schriftzug aus dem Internet. Auf der Seite www.dafont.com zum Beispiel findet ihr unzählige Schriften. Schreibt die Worte, die auf eure Grußkarte kommen sollen dann im Word-Programm in ein Dokument, das ihr dann ausdruckt. Ich habe den Schriftzug "Alles Liebe!" in der Schriftart "Magnolia Sky" gewählt. Schneidet den Schriftzug in ein handliches Format, sodass an allen Seiten noch etwas Platz bleibt.
  6. Nun dreht ihr das Papier mit dem Schriftzug um und malt mit einem Bleistift die gesamte Fläche voll.
  7. Dreht das Papier anschließend wieder um (sodass ihr die Schrift wieder seht) und platziert den Schriftzug so, wie er am Ende auf eurer Karte stehen soll. Mit einem Stift fahrt ihr nun die Linien der Buchstaben nach. So drückt sich der Bleistift auf eure Grußkarte als feine, sichtbare Linien durch. Und schon habt ihr die perfekte Vorlage und müsst die Buchstaben nun auf der Grußkarte nur noch mit einem feinen schwarzen Stift ausmalen!
  8. Mit dem Motivstanzer wird nun auf der Karte unten mittig ein Herz ausgestanzt (das sind die Blätter unserer Blume). Mit der Schere schneidet ihr dann einen dünnen Schlitz senkrecht nach oben (das ist der Stiel der Blume). Oberhalb des Stiels fügt ihr ein Loch in den Karton.
  9. Mit dem Motivstanzer (ideal ist hier ein zweiter Stanzer, der eine Nummer kleiner ist - alternativ könnt ihr einfach das ausgestanzte Herz zurechtschneiden!) wird jetzt noch ein Herz ausgestanzt und auf die Innenseite der Karte geklebt.
  10. Jetzt noch die Blume mit der Musterklammer befestigen - und fertig!

Dienstag, 11. April 2017

[diy] Oreo Ostereier Rezept

In ein paar Tagen ist schon wieder Ostern! Wer nicht nur gekaufte Schokoeier verschenken will, aber (mal wieder) spät dran ist, für den hab ich eine kleine, aber feine DIY-Idee! Besonders für alles Oreo-Liebhaber unter uns ist das genau das Richtige!
Hier zeige ich euch ein simples Rezept für Oreo-Ostereier! 

Das sind kleine Kugeln, die aus Oreokeksen ganz einfach selber hergestellt werden. Mit weißer Schokolade überzogen und liebevoll als bunte Ostereier dekoriert sind sie ein süßes Geschenk für Leckermäulchen. Für dieses Rezept bleibt der Backofen aus – alles, was wir brauchen sind die Zutaten und eine Rührschüssel…


Ihr braucht:
  • 15 Oreo Kekse
  • 85g Frischkäse
  • 100g weiße Schokolade
  • Zahnstocher
  • bunte Streusel / Dekor-Konfetti

So wird’s gemacht:

  1. Mit einem Stabmixer / Püriergerät / Thermomix - oder alternativ von Hand - zerkleinerst Du 15 Oreo Kekse in feines Pulver.
  2. Füge alles in eine Schüssel und gebe 85g Frischkäse dazu. Mit einer Gabel oder dem Mixer alles gut verrühren.
  3. Forme nun kleine Kugeln mit einem Durchmesser von 4 bis 5cm aus der fertigen Masse und lege sie auf Backpapier.
  4. Schmelze eine Tafel weiße Schokolade im Wasserbad.
  5. Stecke in jede Oreokugel einen Zahnstocher und tauche die Kugeln dann in die flüssige Schokolade.
  6. Verziere die Kugeln anschließend mit Dekor-Konfetti oder bunten Streuseln. Alternativ kannst Du auch mit dunkler Schokolade feine Verzierungen gestalten!
Fertig sind die Oreo-Ostereier!
Aus der angegebenen Menge könnt ihr übrigens ca. 16 Ostereier formen.



Eingepackt habe ich die Kugeln in süße kleine Hasenkisten aus Pappe (danke an PAPIERDRACHEN!), die ich vorher noch mit ein wenig Ostergras ausgelegt habe. So sind die Kugeln gut geschützt. Alternativ passen sie natürlich prima in jedes Osternest, am besten in kleinen Klarsichttüten…

Freitag, 10. März 2017

[diy] Seife mit Rosenblüten selber machen


Ostern steht schon bald wieder vor der Tür!

Es macht ein bisschen müde, jedes Jahr aufs Neue unzählige Schokoeier und Naschereien in Osternester zu legen… Dieses Jahr will ich deshalb etwas anderes verschenken. Eine kleine Aufmerksamkeit, die man tatsächlich „brauchen“ kann, die nicht dick macht und die nach Frühling duftet!

Heute zeige ich euch, wie ihr in wenigen Schritten ganz kinderleicht Rosenseifen selbst herstellen könnt. Das hier ist sozusagen die einfachste Form der Seifenherstellung: Es wird nicht gesiedet, sondern nur geformt… So könnt ihr die Seifen übrigens sogar gemeinsam mit Kindern herstellen.

Für die Rosenseifen habe ich eine ganz gewöhnliche Kernseife, getrocknete Rosenblätter und Rosenöl verwendet. Mehr braucht man dafür nicht!



Als Verpackung verwende ich die supersüßen Osterhasen Kisten zum Selberbasteln: Kleine Pappschachteln mit Ohren, als Set zum Selberfalten. Von der Größe her sind sie perfekt für die selbstgemachten Seifen und andere Kleinigkeiten zu Ostern.

Zur Herstellung der Seifen braucht ihr:
  • Kernseife / Waschstück
  • Küchenreibe
  • Getrocknete Rosenblätter
  • Rosenöl
  • Silikonform (für Eiswürfel, Pralinen etc.)
  • Pappboxen / Schachteln 
So wird’s gemacht:

  1. Zuerst wird der Seifenblock geraspelt. Das funktioniert gut mit einer Küchenreibe. Je feiner du die Seife raspelst, desto leichter tust du dich später beim Formen der Rosenseifen.
  2. Die getrockneten Rosenblütenblätter werden jetzt mit einem Messer in kleine Stücke geschnitten. Die Größe kann ruhig variieren – zu klein musst du die Blätter nicht schneiden!
  3. Füge nun zu den Seifenraspeln einige wenige (!) Tropfen Wasser dazu und knete die Masse. Fange mit so wenig Wasser wie möglich an – du wirst staunen, mit welch kleiner Menge die Raspeln aufweichen und zu einer formbaren Masse werden. Gebe außerdem noch 3 Tropfen Rosenöl dazu und verknete alles gut mit der Hand.
  4. Zu deiner Seifenmasse fügst du nun die Hälfte deiner gehackten Rosenblätter dazu und knetest sie ein.
  5.  Die restlichen Blütenblätter streust du nun in die Form.
  6. Jetzt kannst du die Seifenmasse in kleine Bällchen formen und sie fest in die Form drücken. Danach ab damit in Eisfach – dort werden die Seifen schnell wieder fest und du kannst sie schon nach einer Stunde vorsichtig aus der Silikonform holen.
Die Schachteln zum Einpacken könnt ihr unten mit ein bisschen Seidenpapier oder Packpapier auslegen und die Seifen drauflegen. Die Rosenseifen sind übrigens auch super als kleine Gästeseifen geeignet und verströmen herrlichen Rosenduft!

Eine Alternative für alle, die noch mehr ausprobieren wollen: Lavendelblüten und Lavendelöl!


Montag, 16. Januar 2017

[diy] Blumen aus Papier basteln

Winter hin oder her – Papierblumen blühen zu jeder Jahreszeit in den schönsten Farben! 
Hier zeige ich euch eine kleine Anleitung, wie ihr ganz einfach Blüten aus Papier zaubern und mit ihnen eine wunderschöne Geschenkschachtel gestalten könnt. Für die Papierblumen könnt ihr zum Beispiel das gebrauchte Geschenkpapier nutzen, das noch von Weihnachten übrig ist! Genauso funktionieren aber auch glänzende Werbeseiten aus der Modezeitschrift, schlichtes Tonpapier – oder alte Buchseiten!

Ihr braucht: 
  • Geschenkpapier / Tonpapier etc.
  • Grünes Tonpapier
  • Schere
  • Alleskleber
  • Geschenkschachtel / kleine Box aus Pappe

So wird’s gemacht:
  1. Aus dem bunten Papier wird ein Kreis ausgeschnitten. Der Durchmesser beträgt ca. 6 cm.
  2. Mit der Schere in Schneckenform von außen nach innen schneiden.
  3. Beginnend am äußeren Ende dreht ihr das Papier nun auf.
  4. Habt ihr die gesamte Schnecke aufgewickelt, dann ist eine Blüte entstanden!
  5. Mit flüssigem Alleskleber wird die Blüte an der Rückseite fixiert. Noch einfacher funktioniert das übrigens mit einer Heißkklebepistole.
    Gestaltet so viele Blumen, wie ihr wollt, der Durchmesser kann dabei um 1 – 2cm variieren.
  6. Aus grünem Tonpapier schneidet ihr jetzt zwei Blätter aus.
  7. Jetzt habt ihr alles beieinander: Blüten, Blätter und die Box, die ihr verzieren wollt.
  8. Mit Flüssigkleber könnt ihr die Blüten und Blätter jetzt auf der Geschenkbox nach Lust und Laune anordnen und fixieren.
... mehr Papierblumen gibt es HIER!

Dienstag, 20. Dezember 2016

[diy] Emoji Magnete aus Kronkorken

Ob als Last-minute-Weihnachtsgeschenk für whatsapp-verrückte Freunde oder einfach für den eigenen Kühlschrank  hier zeig ich euch, wie ihr aus Kronkorken und Farbe lustige Emoji Magnete herstellen könnt!


Ihr braucht:
  • Kronkorken
  • Lackstift / Acrylfarbe / Lackspray in gelb
  • Lackstift / Acrylfarbe in weiß
  • Sharpies: braun / rot / blau
  • Alleskleber
  • Magnete
So gehts:
  1. Am besten eigenen sich weiße Kronkorken. Andere funktionieren aber auch!
    (ich hab welche der Marke "Lammsbräu" verwendet  die waren besonders praktisch, weil sie einen dünnen Ring aufgedruckt haben, den man hervorragend als "Ausmal-Linie" verwenden kann)
    Mit gelber Farbe wird ein Kreis aufgemalt, bis die Farbe möglichst deckend ist (eventuell mehrere Schichten austragen und dazwischen immer gut trocknen lassen).
  2. Wenn die gelbe Farbe vollständig getrocknet ist, dann kann fröhlich gemalt werden. Legt euch am besten eine Vorlage der Emoticons parat, die ihr gestalten wollt (direkt auf dem Handy gucken oder aber auch im Internet in vergrößerter Version anschauen!).
  3. Zuerst hab ich die dunklen Linien mit einem dunkelbrauen Sharpie aufgemalt.
  4. Tränen werden mit blauem Sharpie, Herzen mit rotem Sharpie auf die Kronkorken gezeichnet.
  5. Für die Zähne kann mit einem weißen Lackmaler deckend auf jede Farbe gemalt werden. Alternativ zum Lackstift könnt ihr auch weiße Acrylfarbe oder Deckweiß verwendet, das ihr mit einem dünnen Pinsel auftragt.
  6. Jetzt müssen die Kronkorken nur noch auf die Magneten geklebt werden: Dafür Alleskleber verwenden und gut trocknen lassen! (die Magneten hab ich bei DM gefunden und sie passen genau in die Kronkorken! Wenn ihr kleiner Magneten zur Verfügung habt, dann könnt ihr euch mit einer Scheiben von einem Weinkorken behelfen: einfach eine Scheibe Korken in den Kronkorken kleben und anschließend darauf den Magnet anbringen).
    Viel Spaß 😜und fröhliche Feiertage!

Dienstag, 29. März 2016

DIY: Kissen weben


Weben mit selbstgemachtem Webrahmen aus Pappe

In der vorletzten Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift FLOW (Heft 15/2016) hab ich eine tolle DIY-Anleitung entdeckt: Einen kleinen, runden Teppich selber weben. Das funktioniert ziemlich simpel mit einem selbstgemachten Webrahmen aus Pappe und Wollresten, bzw. Stoffresten.
Nach dem gleichen Prinzip – nur ein bisschen abgeändert – hab ich mir jetzt ein weiches Kuschelkissen aus Wolle und Füllwatte gebastelt!

Ihr könnt euer Kissen einfarbig oder ganz bunt gestalten! Ihr könnt Wolle verwenden, aber auch Streifen aus Jerseystoff etc. Zum Verarbeiten von Resten eignet sich dieses Selbermach-Projekt wirklich richtig gut! Was ihr an Materialien nicht sowieso schon griffbereit habt, bekommt ihr im Bastelladen oder online zu kleinen Preisen (z.B. könnt ihr euch über Gutscheinpony in der Kategorie "Spielzeug & Hobby" auch nochmal Vergünstigungen in Form von Coupons für Wolle und Füllwatte holen) – am Ende habt ihr ein süßes Wohnaccessoire für wenig Geld!

So wird’s gemacht

Für das Kissen braucht ihr folgendes Material:
  • Pappe (ca. 40x40cm)
  • Schere & Stft
  • Wolle
  • Füllwatte




  1. Zuerst schneidet ihr aus der Pappe einen Kreis aus (Durchmesser 30 – 40cm).Auf die Pappe zeichnet ihr mit Bleistift Linien, die sich in der Mitte treffen – so, als würdet ihr einen Kuchen in gleichmäßige Stücke teilen. Ihr solltet am Ende in etwa um die 20 Linien haben. Nun schneidet ihr mit der Schere an den Enden der Linien kurze Schlitze in den Rand der Pappe, etwa 1cm lang.
  2. Mit einem Wollgarn wickelt ihr nun jene Fäden, die ihr später zum Weben braucht (hier rot eingezeichnet): Entlang der aufgezeichneten Linien verbindet ihr immer die gegenüberliegenden Schlitze und arbeitet euch so rund im den Kreis. Die beiden Enden der Schnur knotet ihr auf der Rückseite der Pappe zusammen.Euer Webrahmen ist jetzt fertig.
  3. Jetzt geht’s richtig los: Mit jeweils ca. 50cm langen Wollschnüren (ihr könnt sie auch doppelt oder dreifach nehmen) webt ihr nun im Kreis: Immer einmal unter der roten und dann über der roten Schnur usw. Sobald eure Wollschnur zu Ende ist, knotet ihr einfach ein neues Stück andere Wolle fest. Die Knoten verstecken wir dann einfach im Kissen.
  4. So arbeitet ihr euch immer weiter vor, bis euer Webrahmen gefüllt ist. Und dann? Einfach den Webrahmen umdrehen und die andere Seite genauso mit Wolle einweben!Wenn beide Seiten der Pappe gefüllt sind, dann wird die Pappe vorsichtig entfernt: Am besten geht das, indem ihr sie stückweise zerreißt und so auf eurem „Kissenbezug“ herauslöst.Jetzt schiebt ihr an einer Stelle die Wollfäden vorsichtig ein bisschen auseinander, um eine kleines „Loch“ zum Befüllen zu kriegen (keine Angst, die Wollfäden schieben sie anschließend wieder zusammen!). Jetzt stopft ihr nach und nach kleine Mengen Fällwatte in euer Kissen.Fertig!




Montag, 30. November 2015

[diy] Untersetzer aus Holzscheiben & buntem Garn

Heute gibt’s eine handwerkliche Anleitung aus meiner Weihnachtsschreinerei für Euch!

Ein selbstgemachter Untersetzer aus Holzscheiben, verwebt mit buntem Garn.



Wenn ihr Spaß an Holzarbeiten und auch entsprechende Möglichkeiten und Werkzeuge habt, dann wäre das bestimmt ein tolles Weihnachtsgeschenk zum Selbermachen! Vielleicht kennt ihr ja auch jemanden, der eine kleine Werkstatt im Keller hat und in die ihr euch mal für ein paar Stunden einnisten dürft!


Oder: Ihr lasst Euch zu Weihnachten Säge und Bohrer schenken und könnt nach den Feiertagen Euren Weihnachtsbaum weiter verwerten! Gute Idee, oder?

Material
  • Ast / dünner Stamm (z.B. im Wald gefunden!)
  • Säge
  • Bohrer
  • Schleifpapier
  • buntes Garn aus Baumwolle 

 

Image and video hosting by TinyPic① Zuerst braucht ihr 7 Holzscheiben, die ungefähr gleich dick sind – also mit der Säge vom Ast 7 Scheiben absägen. Vielleicht fällt die Baumrinde dabei ab, vielleicht bleibt sie auch dran; das ist je nach Holz unterschiedlich (bei mir hat sie sich abgelöst).

② Die 7 Scheiben legt ihr nun wie eine Blume auf die Werkbank.

③ Mit einem Bleistift zeichnet ihr euch nun die Punkte zum Durchbohren an (in meinem Bild rot markiert).

④ Jetzt wird gebohrt – macht die Löcher am besten nicht zu dünn, damit ihr es später einfacher beim Fädeln habt.

⑤ Die Scheiben wieder in Blumenform legen und mit dem ersten Garn (oder ihr nehmt wie ich immer 2 Farben gleichzeitig): einmal die äußeren Scheiben rund herum zusammenfassen. Die Enden unter dem Untersetzer gut verknoten.

⑥ Mit dem zweiten Garn wird’s etwas komplizierter, aber auch nicht wirklich schwer: Wie auf dem Bild (der pinke Fadenverlauf) müsst ihr das Garn nun im entsprechenden Muster durch die Löcher ziehen. Am Ende wieder verknoten.

⑦ Jetzt das gleiche Spiel noch einmal (auf dem Bild ist das der gelbe Fadenverlauf).

⑧ Für den besseren Halt gibt’s jetzt nochmal Verbindungen zwischen Mittelteil und den äußeren Scheiben (bei mir das Garn in Weiß).

FERTIG!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

[diy] Ring aus Glasperlen und Cabochon-Fassung


Kennt ihr das? Im Schaufenster beim Juwelier oder im Online-Shop seht ihr ein Schmuckstück – und verliebt euch auf der Stelle! Mir ging es so mit einem sehr edlen Ring: funkelnde Kristalle in einer runden, silberfarbenen Edelstahlfassung (hier gesehen), ich fand ihn wirklich herrlich schön und inspirierend…

Viele Designs, die uns irgendwo begegnen, können neue, eigene Ideen auslösen; das kann bei Schmuck, Kleidung, Illustrationen, Architektur, Schrift – eigentlich überall! – der Fall sein.  Ich mag es, mir zu überlegen: Welche Aspekte sprechen mich gerade an? Sind es die Farben? Die Formen? Das Material? Welche Assoziationen verbinde ich damit?

… ich war verliebt in das dunkle, teilweise goldfarbene Funkeln, eingefasst in einer runden Form; es erinnert mich an Strand, an Kieselsteine…

Und dann bin ich losmarschiert in meine Lieblings-Perlerie und hab mir für ein paar Euro kleine, funkelnde Glasperlchen in dunklen Farben, einen Ringrohling und eine runde Cabochon-Fassung gekauft…

Material
·       Facettierte Glasperlen
·       Cabochon-Fassung
·       Ringrohling
·       Sekundenkleber / Schmuckkleber

So wird's gemacht

Zuerst braucht ihr eine Auswahl an Perlen: Mit facettierten, glänzenden Glasperlen habt ihr einen schönen Funkel-Effekt, der ein bisschen an Kristalle erinnert.
Zur Probe legt ihr die Auswahl an Perlen in die Cabochon-Fassung: Die Anzahl muss genau so sein, dass die gesamte Fläche der Fassung bedeckt ist – es dürfen nicht zu viele Perlen sein, weil sie sonst später nicht haften bleiben. Legt die Perlen, die ihr verwenden, anschließend neben der Fassung bereit.
Jetzt bestreicht ihr die Fläche in der Cabochon-Fassung dünn mit Schmuck- oder Sekundenkleber (nicht zu viel auftragen!). Dann werden die Perlen hineingelegt. Passt auf, dass ihr sie möglichst wenig verschieben müsst, nachdem sie einmal mit dem Kleber in Kontakt gekommen sind – die Oberflächen werden sonst schnell matt und sehen „klebrig“ aus.
Jetzt müsst ihr nur noch den „gefüllten“ Cabochon auf einen Ringrohling aufkleben – ausreichend trocknen lassen vor dem Tragen, damit alles stabil ist!

Fertig!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

[diy] Postkarten selber basteln


Postkarten verschicke ich sehr, sehr gerne! Kleine Papierfreuden – da muss ja nicht mal viel drauf stehen. Für mich sind diese Grüße tausend mal schöner als whatsapp-Nachrichten, obwohl sie mit dem Postweg auch wirklich tausend mal langsamer eintrudeln… aber wenn's eh nicht dringend ist...

Eine Schublade voller Papiere
Postkarten selber zu basteln funktioniert ganz einfach! Und wenn ihr auch gerne schöne Bilder, Sprüche, Worte, Illustrationen, Fotos undundund aus Zeitschriften raus reißt, weil man damit bestimmt nochmal irgendwann was machen kann; wenn ihr Geschenkpapier-Sammler seid, weil wegwerfen viel zu schade ist oder manchmal diese kleinen Werbe-Postkarten einfach mitnehmen müsst, weil die Farben so toll sind… dann könnt ihr all das dafür verwenden! 

Meine größte Schreibtischschublade ist voll mit Papieren, wild und unsortiert und zugegebenermaßen stopfe ich sehr unsortiert und zügellos alles rein… aber dafür hab ich auch ne Menge Spaß mit meiner Unordnung!

Pappe als Basis – und dann alles drauf!
Als „Basis“ nehme ich die Pappe von alten Versandtaschen/-kartons. Hier schneide ich einfach Karten in Postkartengröße aus. Feste Karteikarten funktionieren auch. 

Und dann kann die wilde Collagen-Kleberei schon beginnen! Ihr könnt nichts falsch machen und eigentlich wirklich alles verwenden… Selbst im IKEA-Katalog gibt’s wunderschöne Musterflächen, vergilbte Buchseiten sehen fantastisch aus und Stempel, Maskingtape, Sticker & Co. finden auch ihren Platz!


Donnerstag, 3. September 2015

Filigranes Armband selber machen

Ein zartes Armbändchen aus kleinen Glasperlen (Rocailles) 
– selber machen ist nicht so schwer!
① Material: Perlen, Perlseide, Schmuckverschluss, Quetschperlen, Zange

② Auf ein Ende der Perlseide 2 Quetschperlen fädeln. Anschließend Verschluss auffädeln und das Ende der Perlseide wieder durch die Quetschperlen stecken.

③ Mit einer Zange die Quetschperlen zusammendrücken.

④ Perlen auffädeln.

⑤Am Ende wieder genauso wie beim Anfang verfahren: Quetschperlen auffädeln, Verschlussteil auffädeln und Perlseide wieder durch die Quetschperlen ziehen. Mit der Zange zusammendrücken.

⑥ Fertig ist das Armband!

Donnerstag, 30. Juli 2015

[diy] Ring aus Draht biegen


Hier gibt's eine Anleitung für einen Ring zum Selbermachen für euch 
- gebogen aus Messingdraht (Durchmesser 1mm) und verziert mit kleinen Glasperlen.

Beim Drahtbiegen ist es übrigens wie bei allen anderen Dingen eigentlich auch: 
Übung macht den Meister!
Jetzt wünsch ich euch viel Spaß - die Sache funktioniert natürlich auch mit Kupferdraht, Silberdraht usw. sowie mit Kunststoffperlen, Metallperlen und anderen Materialien! 
Bei Fragen könnt ihr mir gern unten einen Kommentar dalassen!

Diese Ringe könnt ihr in meinem Onlineshop kaufen:
Ring mit violetten Acrylperlen
Ring mit dunklen Glasperlen
Ring mit roten Acrylperlen
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