Donnerstag, 29. August 2013

[ausprobiert!] das Trendbuch von Stephanie Posselt

Stephanie Posselt ist Autorin und sie hat mich gefragt, ob ich ihr neustes Werk unter die Lupe nehmen möchte: das Trendbuch. Voller Begeisterung hab ich mich ans Werk gemacht und zeig euch hier, was hinter dem "Trendbuch" steckt!


Das Buch mit dem Untertitel „Füll mich!“ ist weniger ein Buch zum Lesen, sondern vielmehr ein Platz für Eigenes - ein Füllbuch für Trends, für Inspirationen, für Farben, Zeichnungen und Ideen rund ums Thema Mode. 
Ein Buch für sammelwütige Fashionistas, für Designer, für kreative Modebegeisterte. 
Das Prinzip des Trendbuches ist das selbstständige Sammeln von Trends in Form von ausgeschnittenen Bildern aus Modemagazinen, Zeitschriften und Co., mit Notizen oder Zeichnungen – jeder kann das Buch so gestalten, wie’s ihm gefällt!
Mode
Der größte Teil des Buches ist Platz für Mode: Die Unterkategorien wie „Designer“, „Farben“, „Stoffe“, „Röcke“ oder „Outfits“ haben jeweils einige Seiten, auf denen Trends festgehalten werden können.
Jede Seite des Buches hat lediglich eine große Überschrift, der Rest der Seite ist frei und bietet Platz für Eigenes. Das können zum Beispiel sein: die persönlichen Lieblingsoutfits der Saison als Fotos, selbstgeschossen oder aus dem Katalog. Oder wie hier: meine persönlichen Favoriten, die ich auf der Seite "Diese Jacken gefallen mir" skizziert habe:
Auf den Seiten kann einfach das festgehalten, was in diesem Jahr gefällt. 

Das Tolle an dem Buch: Jeder kann es für seinen ganz eigenen Geschmack und Zweck gestalten. Hier zum Beispiel seht ihr meine Version, wie ich die „Farbtrends“-Seiten gestaltet habe. Nur ein bisschen hab ich mich an den „allgemeinen“ Trends orientiert, ganz bewusst aber das gesammelt, was mir gefällt und auf welche Kombinationen ich derzeit besonders stehe - so sieht das ganze jetzt aus:
Meine Sammlung ist wild gestaltet, ich habe eine Mischung Stoffe, Papier und Fotos gesammelt, die mich inspirieren. So kann ich frei ausprobieren – was passt zusammen, welche Kombinationen von Farben und Materialien finde ich spannend… und schon reifen neue Ideen! 

Meine Erfahrung: Je entspannter und unbefangener solche Sachen gesammelt werden, desto schöner und reicher das Ergebnis. Zudem wird das Buch zu einem Art memory book: Schaue ich es mir in einigen Monaten wieder an, so wird es spannend sein, die Sachen nochmal zu entdecken!

Accessoires
Auch die Accessoires haben ein ganz eigenes Kapitel im Buch. Die Taschentrends der Saison haben Platz, genauso wie Schuhe, Schals und natürlich Schmuck. Als Beispiel zeig ich euch wieder meine ganz persönliche, selbstgestaltete Seite. Kurzerhand hab ich meine Ideen für den diesjährigen „Wiesn-Schmuck“ auf der Seite festgehalten. Bald steht es wieder an, das Oktoberfest, und da ich ja auch in meinem kleinen Onlineshop die Kategorie „Wiesn-Schmuck“ pflege und süße Accessoires anbiete, war das die perfekte Gelegenheit! Ich hab eine Sammlung von Materialien gemacht, die mir passend erscheinen, habe Ideen gleich daneben notiert und hatte so immer im Auge, welche Einfälle und Materialien ich habe...
Natürlich ist das wieder nur meine Version – hier können genauso gut Bilder von Schmuck ausgeschnitten und eingeklebt werden, Skizzen, Notizen über tolle Schmuckdesigner oder persönliche Schmuckwunschzettel entstehen. Alles ist möglich, das Buch lässt euch Freiraum! 

Nägeltrends & mehr
Für die neusten Lacke und Nägeltrends ist auch Platz – ich hab ihn genutzt, indem ich meine momentanen Lieblingsfarben auf eine Seite gepinselt habe und Marke und Farbnummer daneben notiert habe. Ein hübscher Überblick über die Lieblinge und gleichzeitig eine schöne Erinnerung an die ganz persönlichen Sommer/Herbstfarben. 
Wer sich zum Beispiel die Nägel immer professionell nach den neusten Trends machen lässt, der könnte hier eine schöne Sammlung von Erinnerungs-Fotos einkleben!
Das sind nur wenige Seiten von den insgesamt 116 Seiten, die das Trendbuch bereithält.

Meine Zusammenfassung
Das Trendbuch ist sehr vielfältig und frei in der Gestaltung! 
Für 9,96€ könnt ihr euch einen Platz zum Sammeln, Erinnern und Liebhaben kaufen, der euch immer wieder aufs Neue fordert, inspiriert und den ihr bestimmt lange haben werdet.
Hier möchte ich euch noch mal meine ganz persönlichen Eindrücke des Buches in Form von positiven und kritischen Aufzählungen vermitteln:


+ Das Buch bietet enorm große Freiheit in der Gestaltung – ohne jegliche Illustrationen wird hier nicht ins eigene Werk „reingekritzelt“.
- Dass die Seiten zuerst so weiß und leer sind, macht den Anfang wirklich ein  bisschen schwierig. Vielleicht hätten hier ein paar kleine „Anstöße“ in Form von Zeichnungen etc. doch geholfen… 
+ Es ist nicht nur ein „Heftchen“, sondern wirklich ein Buch mit viel Platz!
- Nutzt man das Buch (so wie ich) viel für Collagen und Sammlungen von bspw. Stoffstücken etc., dann wäre eine Ringbindung des Buches um einiges praktischer. Auch beim Arbeiten erleichtert eine Ringbindung vieles, weil das Buch beim Hinlegen tatsächlich offen bleiben würde.
+ Die Themen sind breit gefächert, von Farben bis zu angesagten Haarfrisuren.
- Die Überschriften/Themen sind mir persönlich manchmal etwas zu jugendlich gehalten. (Eine Zusammenstellung unter „Das sind mein Loseroutfittrends“ beispielsweise mag aber bestimmt für manche auch lustig sein!)
+ Das Buch ist zeitlos: Es kann in jedem Jahr aufs Neue ausgefüllt werden, weil weder Jahreszahlen noch irgendwelche Trends darin festgemacht sind. Außerdem: Ein tolles Geschenk für Modeverrückte...!
- Schön wäre vielleicht doch, wenn das Buch auch einige Infos mitbringen würde. Hier könnten zum Beispiel große Designer mit ihren Trends (die seit Jahrzehnten nicht aussterben) kurz umrissen werden – wäre bestimmt ein toller Input und die Buchbesitzerin wird zumindest ein kleines bisschen an die Hand genommen.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Einblick in mein persönliches Trendbuch einen Eindruck verschaffen, wie viel damit angestellt und gewerkelt werden kann! Für Kreative, Sammelwütige, Modefans und auch Bloggerinnen bietet das Buch die Gelegenheit, nicht nur virtuell zu sammeln, sondern auch mal wieder so richtig zum Anfassen mit Stift, Papier, Kleber und Schere!
Das Buch könnt ihr HIER online auf Amazon erwerben. 
Liebe Stephanie, herzlichen Dank für diese inspirierende Zusammenarbeit!

Mittwoch, 28. August 2013

[backen] Pflaumenkuchen

Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen...
Wenn der Geruch von frischgebackenem Kuchen durch die Wohnung strömt, dann riecht es nach Kindheit, nach Sonntag, nach Ferien...! Ich liebe es, zu backen - und heute teile ich wieder ein kleines Rezept mit euch: Es gibt Pflaumenkuchen. Nicht mit Hefeteig, sondern mit einem locker-luftigen Rührteig. Bevor's losgeht, hab ich mal wieder schöne Inspirationen für euch und eure Küche:
Die schöne Etagere und die süßen Glasdosen hab ich bei zuhause-ist.de entdeckt (Fotos von der Website). Der moderne Onlineshop bietet alles für's hübsche Heim und da ich großer Fan von diesen "Bonbon-Gläsern" im Retro-Look bin, hab ich mal wieder was auf dem Wunschzettel... Das geliebte Gebäck muss ja schließlich auch schön in Szene gesetzt werden, das Auge isst ja bekanntlich mit...

Jetzt geht's aber los mit unserem Pflaumenkuchen vom Blech oder auch in der Form - wie ihr mögt!
Zutaten
50gr Butter * 50gr Zucker * 2 Eier * 1 kleine Prise Salz * 2EL Milch * 1 Prise Vanillezucker
1/3 Päckchen Backpulver * 100 Mehl * 3 große Pflaumen
Gehackte Mandeln * Zimt&Zucker

Zubereitung
1) Butter und Zucker schaumig rühren.
2) Eier dazugeben und auch die restlichen Zutaten unterrühren.
3) Teig in eine gefettete Form oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
4) Pflaumen in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig auf den Teig legen.
5) Bei 180°C 20-30 Minuten backen, bis der Teig goldgelb ist.
6) In einer Pfanne ein Stück Butter schmelzen, Zimt&Zucker und gehackte Mandeln dazugeben. Die Mischung dann mit einem Löffel auf dem warmen Kuchen verteilen und servieren!

Montag, 26. August 2013

Tanz im Skizzenbuch

Endlich gibt’s mal wieder einen Blick in mein Skizzenbuch…
Tanzende Damen tummeln sich heute auf dem Papier: Drei ziemlich unterschiedliche Stile habe ich hier skizziert. Zwar bin ich selbst keine Tänzerin, aber mich faszinieren die grazilen Bewegungen und die ungemeine Körperspannung. Jeder Tanzstil für sich ist etwas ganz Eigenes und das wollte ich bei den Skizzen auf Papier bringen…

Ballett – der Inbegriff von klassischem Tanz und der Traum eines jeden Mädchens… Ballett ist eine Kunst und eine ganz eigene Welt für sich. Wenn grazile Damen auf Zehenspitzen schweben… wow! Dokumentar-/Spielfilme oder Romane lassen für Außenstehende wie mich eigentlich nur erahnen, dass die Ballett-Welt ein Universum für sich ist. Ballett ist schillernde Kunst, harte Disziplin und wahnsinnige Körperbeherrschung – für euch auch so faszinierend wie für mich?

Tango – feuriger Tanz, Leidenschaft und Energie pur. Diese langen, ausfallenden Schritte, die sich immer wieder mit den schnellen, kleinen Bewegungen abwechseln, machen den Tanz für mich besonders spannend und fesseln beim Zuschauen. Mit dem sehr engen Kontakt zwischen den Partnern ist der Tanz natürlich sehr aufregend… zwischen den Tanzpartnern herrscht eine ganz eigene Kommunikation. Und die Dame trägt feuriges Rot!

Pole Dance – noch vor einigen Jahren hätte wahrscheinlich niemand so recht gedacht, dass immer mehr Frauen den Tanz an der Stange zu ihrem Hobby machen, Kurse in Fitnessstudien angeboten werden und Pole Dance so immer mehr vom „verruchten“ Image verliert. Im Pole Dance Shop kann sich heute jeder eine Stange zum Tanzen bestellen und in die Wohnung montieren lassen und vielen Frauen macht dieser Sport wahnsinnig viel Spaß - und die Fitness steht (angeblich?) mehr im Fokus als die aufreizenden Bewegungen... Was haltet ihr davon?
Kennt ihr die Folge der Serie „King of Queens“, in der Carrie einen Pole-Dance-Kurs besucht? Sehr lustig und empfehlenswert :)

Das war mein kleiner Ausflug in die Tanzwelt – zwar nur auf Papier, aber trotzdem faszinierend…
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