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Mittwoch, 8. November 2017

[diy] Blumentöpfe bemalen


Kleine, feine Accessoires für's gemütliche Zuhause im Winter, weil ein bisschen Farbe der Seele im November guttut! 

Hier zeige ich Euch, wie aus kleinen Terrakotta-Töpfen farbenfrohe Hingucker zaubern könnt! Alles, was ihr für diese DIY Idee braucht, sind Minitöpfe und die richtigen Stifte...

Stellt euch so ganz einfach einen kleinen, farbenfrohen Seelengarten zusammen... mit Sukkulenten, Ablegern von Grünlilien, Geranien und allem, was Euch gefällt!


Die POSCA Marker von Uniball gibt's in verschiedenen Farben und mit unterschiedlicher Faserbreite. Sie sind einfach und unkompliziert in der Anwendung: deckend, geruchslos und schnell trocknend.

Material:
  • Terrakotta-Töpfe (gibt es in verschiedenen Größen sehr günstig zu kaufen - ihr könnt natürlich auch große Pflanzgefäße verwenden)
  • POSCA Marker von Uniball
  • kleine Pflanzen/Ableger/Sukkulenten etc.
So wird's gemacht:
  1. Nehmt einen Topf zur Hand. Wenn er gebraucht ist, dann solltet ihr ihn zunächst gut reinigen, damit die Farbe später gut hält.
  2. Mit einem dunklen Marker zeichnet ihr nun Linien auf den sauberen, trockenen Tontopf. Dreiecke, Kreise, Wellen... nur Mut, hier könnt ihr nichts falsch machen! 
  3. Die Farbe trocknet schnell und deckend auf dem Topf. Jetzt könnt ihr schon mit dem Ausmalen beginnen!
  4. Wenn alles fertig ist, dann könnt ihr die Töpfe noch mit Klarlack versiegeln - ist aber kein Muss. Mit einer Spraydose geht das fix und einfach und euer kleines Kunstwerk ist vor Kratzern geschützt und glänzend.
Beim Bemalen könnt ihr nichts falsch machen... einfach der Fantasie freien Lauf lassen, das macht am meisten Spaß!

Dienstag, 25. April 2017

[diy] Karte zum Geburtstag selber gestalten


Persönliche Post zum Geburtstag, anderen freudigen Anlässen, oder einfach so
- sie zaubert garantiert immer ein Lächeln ins Gesicht!

Heute zeige ich euch, wie ihr in einfachen Schritten eine fröhliche Grußkarte selber gestalten könnt! Ein besonders feiner Trick dabei: Ich zeige euch, wie ihr schöne Schriftzüge auf Karten übertragen könnt. 


Für den Schriftzug auf eurer Karte müsst ihr kein kalligrafisches Naturtalent sein, sondern braucht einfach nur Papier und Bleistift...! 


Dieses Material braucht ihr:

  • Blanko-Doppelkarte in DinA6 aus Kraftkarton oder anderem festen Papier
  • Tonpapier in 3 Farbtönen
  • Motivstanzer in Herzform 1,5"
  • Musterklammer
  • Lochzange
  • Klebestift
  • Schere
  • Papier
  • Bleistift
  • schwarzen Fineliner oder Gelstift

So wird's gemacht:
  1. Zuerst kümmern wir uns um die Blume: Aus dem farbigen Tonpapier werden mit dem Motivstanzer 9 Herzen ausgestanzt.
  2. Alle Herzen werden dann mit der Lochzange an der gleichen Stelle gelocht.
  3. Eines der Herzen wird separat zurecht geschnitten, in der Form eines Blütenblatts - so wie auf dem Foto gezeigt. Alle anderen Herzen bleiben unverändert.
  4. Nun werden alle Herzen übereinander gelegt. Das beschnittene Herz kommt ganz oben hin. Dann wird die Musterklammer durch die Löcher gesteckt und die Blüte kann aufgefächert werden.
  5. Jetzt geht es an der Schriftzug: Hierfür suchen wir uns zunächst einen passenden Schriftzug aus dem Internet. Auf der Seite www.dafont.com zum Beispiel findet ihr unzählige Schriften. Schreibt die Worte, die auf eure Grußkarte kommen sollen dann im Word-Programm in ein Dokument, das ihr dann ausdruckt. Ich habe den Schriftzug "Alles Liebe!" in der Schriftart "Magnolia Sky" gewählt. Schneidet den Schriftzug in ein handliches Format, sodass an allen Seiten noch etwas Platz bleibt.
  6. Nun dreht ihr das Papier mit dem Schriftzug um und malt mit einem Bleistift die gesamte Fläche voll.
  7. Dreht das Papier anschließend wieder um (sodass ihr die Schrift wieder seht) und platziert den Schriftzug so, wie er am Ende auf eurer Karte stehen soll. Mit einem Stift fahrt ihr nun die Linien der Buchstaben nach. So drückt sich der Bleistift auf eure Grußkarte als feine, sichtbare Linien durch. Und schon habt ihr die perfekte Vorlage und müsst die Buchstaben nun auf der Grußkarte nur noch mit einem feinen schwarzen Stift ausmalen!
  8. Mit dem Motivstanzer wird nun auf der Karte unten mittig ein Herz ausgestanzt (das sind die Blätter unserer Blume). Mit der Schere schneidet ihr dann einen dünnen Schlitz senkrecht nach oben (das ist der Stiel der Blume). Oberhalb des Stiels fügt ihr ein Loch in den Karton.
  9. Mit dem Motivstanzer (ideal ist hier ein zweiter Stanzer, der eine Nummer kleiner ist - alternativ könnt ihr einfach das ausgestanzte Herz zurechtschneiden!) wird jetzt noch ein Herz ausgestanzt und auf die Innenseite der Karte geklebt.
  10. Jetzt noch die Blume mit der Musterklammer befestigen - und fertig!

Dienstag, 28. Februar 2017

[diy] Traumfänger basteln

Die schlechten Träume bleiben darin hängen, die guten schlüpfen hindurch: Der Traumfänger ist ein Kultobjekt voller Mystik und Spiritualität. Freischwebend wird er über die Ruhestätte gehängt und soll geruhsamen Schlaf schenken, böse Träume (spätestens mit der Morgensonne) neutralisieren und die guten Träume zum Schlafenden leiten.

Der Traumfänger ist mit seiner Optik ein wunderschöner Gegenstand. Er besteht aus einem rund geformten "Netz", an dem im unteren Bereich Federn, Perlen oder anderer Schmuck angehängt ist.


Hier zeige ich euch, wie ihr euch selbst einen Traumfänger basteln könnt! Und zwar aus Material, das ihr höchstwahrscheinlich sowieso zuhause habt!

Material
  • runder Plastikdeckel (z.B. von Quarkspeisen, Kartoffelsalat etc.)
  • Wolle
  • Draht
  • Perlen
  • Cutter / Messer
  • Schere
  • Zange


So wird der Traumfänger selber gebastelt

  1. Zunächst wird der Ring hergestellt. Hierfür könnt ihr einen der Plastikdeckel verwenden, die zum Beispiel auf großen Joghurt- oder Kartoffelsalatbechern zu finden sind.
  2. Mit einem Cutter schneidet ihr die Mitte des Deckels heraus, sodass ein Ring übrig bleibt.
  3. Nun knotet ihr das Ende einer Wollschnur am Ring fest.
  4. Wickelt nun den kompletten Ring mit Wolle ein - das geht ganz einfach, indem ihr  das Wollknäuel immer wieder durch den Ring steckt.
    Wenn ihr fertig seid, dann verknotet ihr beide Ende gut.
  5. Jetzt kommt der Draht ins Spiel: Befestigt ihn an einer beliebigen Stelle, indem ihr ihn einfach zweimal um den Ring wickelt. Dann wird der erste Bogen des Netzes geformt.
  6. Fahrt so fort, dass die Form, wie auf dem Bild gezeigt, entsteht und biegt das Ende wieder fest um den Ring. Knipst das Ende ab.
  7. Mit einem neuen Stück Draht kommt nun die zweite Runde: Biegt eine kleine Öse und hängt sie in der Mitte einer eurer Bögen ein.
  8. Jetzt wird wieder im gleichen Muster verfahren, bis die Runde komplett ist. Dann den Draht wieder verbiegen und abknipsen.
    Genauso wird noch eine dritte Reihe gebogen, und evtl. eine vierte - je nachdem, wie groß eurer Traumfänger ist.
  9. Jetzt könnt ihr nach Herzenslust verzieren: Hierfür habe ich kleine Quasten aus Wollen und Lederschnüren angehängt. (eine Anleitung für Quasten findet ihr hier) 
    Ein paar Perlen könnt ihr auch noch auf die Schnüre fädeln, das sieht toll aus! Angehängte Federn wären hier natürlich der Klassiker - generell gilt aber: Angehängt wird, was grad zur Hand ist und gefällt!
    Zum Schluss noch ein Stück Wollschnur als Aufhängung oben anknoten - fertig!
Viel Spaß und schöne Träume!

Montag, 6. Februar 2017

[diy] dekoratives Wandbild mit Libelle

Nach einer ziemlich langen „Eiszeit“ mit ganz viel Schnee und frostigen Temperaturen kommt in diesen Tagen zum allerersten Mal wieder ein Gefühl von Frühling auf!

Inspiriert von diesem herrlich schönen und frühlingshaften Kissen mit Libellenmotiv von Esprit habe ich mir Frühlingsgefühle in die Wohnung, bzw. an die Wand gebastelt!
Heute zeige ich euch eine Anleitung für ein 3D-Wandbild: eine schwebende Libelle mit Glitzerflügeln in rundem Rahmen. An einem dünnen, weißen Faden aufgehängt schaukelt die Libelle frei im Rahmen und die Pailletten auf ihren Flügeln können in der Frühlingssonne so richtig schön funkeln! Die verwendeten Pailletten findet ihr hier.

Als Rahmen habe ich tatsächlich eine ausgediente Käseschachtel genommen – Camembert & Co. gibt’s ja oft in kleine Schachteln aus dünnem Holz. Zu schade zum Wegwerfen… also einfach nochmal verwenden!

Mit dieser kleinen Dekoration können übrigens auch Kinderzimmer von kleinen Prinzessinnen zauberhaft geschmückt werden!

Dieses Material brauchst du:
  • runde Holz- oder Pappschachtel (z.B. Käseschachtel)
  • Bleistift & Papier / Libellen-Vorlage zum Ausdrucken
  • Pappe
  • hellblauer Stoff
  • Pailletten
  • braune Schnur
  • Kieselsteine
  • Nadel & weißer Faden
  • Schere
  • Klebestift
  • Weißes Lackspray

So wird’s gemacht:
  1. Zunächst wird eine Vorlage erstellt: Zeichne die schlichte Form einer Libelle auf ein Blatt Papier. Orientiere dich dabei auch an der Größe deiner Schachtel / deines Rahmens, in den die Libelle später passen soll.
    Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, dann schneide die Vorlage aus.
    Alternativ: Verwende die Libellen-Vorlage zum Download (Link oben bei „Material“).
  2. Mit einem Klebestift kannst du ein Stück Stoffrest auf die Pappe kleben.
  3. Übertrage die Libellenform mithilfe deiner angefertigten Schablone auf die Rückseite der Pappe.
  4. Jetzt kannst du die Form ausschneiden – und schon hast du eine Libelle, die komplett mit Stoff bezogen ist.
  5. Nimm die braune Schnur doppelt und mache einen Knoten in die Mitte. Das wird der Körper der Libelle, der Knoten stellt den Kopf dar. Mit dem Klebestift kannst du die Schnur auf den Stoff kleben und die überstehenden Schnurreste unten einfach abschneiden.
  6. Jetzt wird’s funkelnd: Klebe die Pailletten auf die Flügel der Libelle auf.
  7. Mit einer Nadel bringst du jetzt am Kopf der Libelle einen weißen Faden an. Lasse die Nadel noch am Faden – wir brauchen sie gleich nochmal!
  8. Mit Lackspray wird die Holzschachtel von allen Seiten weiß eingefärbt. Lass sie gut trocknen!
  9. Nun kannst du die Libelle in die Holzschachtel bringen: Dafür einfach mit der Nadel durch die dünne Holzschicht stechen und den Faden mit der daran hängenden Libelle so weit durchziehen, bis sie schwebend in der Mitte des Rahmens hängt. Den Faden einfach auf der Rückseite mit einem kleinen Stück Tesafilm fixieren.
    Jetzt kannst du noch ein paar kleine Kieselsteine unterhalb der Libelle in das Bild legen und es an der Wand befestigen.
Viel Spaß!

Und wenn ihr jetzt erst so richtig auf den Geschmack gekommen seid, mit Pailletten zu basteln, dann ist diese Bastelanleitung vielleicht auch was für euch:


Dienstag, 24. Januar 2017

[diy] Teelichthalter mit Kupferfarbe selber machen

Neulich bekam ich einen kleinen Blumenübertopf geschenkt, in Form eines Würfels – ein richtig süßes Wohnaccessoire! … es hat nicht lange gedauert, bis ich die fixe Idee hatte, ein Teelicht anstatt einer Pflanze hineinzustellen. 
Der Effekt war leider enttäuschend: Das Teelicht verschwand im dunklen Inneren des schönen Würfels… Bis ich auf die Idee kam, die Innenseiten mit glänzender Farbe zu bestreichen! Seitdem liebe ich diesen kleinen Teelichthalter so sehr, dass ich euch unbedingt verraten will: 

Mit dieser einfachen Methode könnt ihr mit wenigen Pinselstrichen und der richtigen Farbe jedes alte Porzellanschälchen vom Flohmarkt, jede Konservendose, Teedose oder jeden ausrangierten Übertopf zu einem leuchtenden Hingucker machen!

Ihr braucht:
  • ein Schälchen / Übertopf / Dose etc.
  • Kupferfarbe (ich habe diese verwendet)
  • Pinsel

Das alles funktioniert wirklich ganz einfach:
Achtet darauf, dass die Innenflächen eures Gegenstands sauber und trocken sind. Mit einem Pinsel streicht ihr eine dünne Schicht Farbe auf. Gut trocknen lassen und dann eine zweite Schicht auftragen. Die Farbe ist recht deckend und einfach zu verarbeiten.

Wenn alles trocken ist: Teelicht reinstellen und staunen!


Montag, 16. Januar 2017

[diy] Blumen aus Papier basteln

Winter hin oder her – Papierblumen blühen zu jeder Jahreszeit in den schönsten Farben! 
Hier zeige ich euch eine kleine Anleitung, wie ihr ganz einfach Blüten aus Papier zaubern und mit ihnen eine wunderschöne Geschenkschachtel gestalten könnt. Für die Papierblumen könnt ihr zum Beispiel das gebrauchte Geschenkpapier nutzen, das noch von Weihnachten übrig ist! Genauso funktionieren aber auch glänzende Werbeseiten aus der Modezeitschrift, schlichtes Tonpapier – oder alte Buchseiten!

Ihr braucht: 
  • Geschenkpapier / Tonpapier etc.
  • Grünes Tonpapier
  • Schere
  • Alleskleber
  • Geschenkschachtel / kleine Box aus Pappe

So wird’s gemacht:
  1. Aus dem bunten Papier wird ein Kreis ausgeschnitten. Der Durchmesser beträgt ca. 6 cm.
  2. Mit der Schere in Schneckenform von außen nach innen schneiden.
  3. Beginnend am äußeren Ende dreht ihr das Papier nun auf.
  4. Habt ihr die gesamte Schnecke aufgewickelt, dann ist eine Blüte entstanden!
  5. Mit flüssigem Alleskleber wird die Blüte an der Rückseite fixiert. Noch einfacher funktioniert das übrigens mit einer Heißkklebepistole.
    Gestaltet so viele Blumen, wie ihr wollt, der Durchmesser kann dabei um 1 – 2cm variieren.
  6. Aus grünem Tonpapier schneidet ihr jetzt zwei Blätter aus.
  7. Jetzt habt ihr alles beieinander: Blüten, Blätter und die Box, die ihr verzieren wollt.
  8. Mit Flüssigkleber könnt ihr die Blüten und Blätter jetzt auf der Geschenkbox nach Lust und Laune anordnen und fixieren.
... mehr Papierblumen gibt es HIER!

Dienstag, 23. August 2016

[diy] Vasen im Beton-Look

Schon während der letzten beiden Besuche im Bastelladen bin ich um eine bestimmte Sache herumgeschlichen: 
Das ist Farbe, die auf jeden beliebigen Gegenstand aufgetragen werden kann – und der soll danach aussehen, als sei er aus Beton gegossen. 

Mir gefällt der „Beton-Look“! Ich mag Wohnaccessoires und Deko-Gegenstände für drinnen und draußen, die aus Beton sind. Ihn selbst in Formen zu gießen finde ich allerdings schwierig – mir fehlen Formen, die Verarbeitung ist etwas „grob“ und das Endprodukt hat oft ein enormes Gewicht… Und dann… hab ich mir die Beton-Effekt-Paste also doch irgendwann mitgenommen und ausprobiert!

Das Ergebnis gefällt mir gut! Es sieht wirklich sehr nach Beton aus, erstaunlich! Zwar ist das Töpfchen für ca. 16€ nicht ganz billig (enthalten sind außerdem zwei Lasuren, sowie kleine Schwämmchen, die zur Verarbeitung benötigt werden), aber damit kann man sich schon einige Deko-Teilchen anfertigen!


Für meine zwei Vasen und eine Schale habe ich verwendet: 

2 Glasflaschen, die sonst im Altglas gelandet wären

und einen Quarkbecher aus Kunststoff.

So wird die Beton-Effekt-Paste verarbeitet:
Zuerst wird die Paste mit einem Pinsel dünn aufgetragen. Sie trocknet relativ schnell. Dann wird eine dickere Schicht davon aufgetragen: Mit einem Spatel oder einem alten Küchenmesser streicht man die relativ zähe Paste auf den Gegenstand. Das geht wirklich einfacher, als ich es mir vorgestellt hab! 
Nach einigen Minuten Warten nimmt man dann ein feuchtes Schwämmchen und tupft die Paste auf dem Gegenstand glatt. 
Später, nach einigen Stunden Trockenzeit, wird dann noch lasiert: Erst mit einer dunklen Flüssigkeit und anschließend mit einer hellen. Und schon ist man fertig! Das Ergebnis ist laut Herstellerinformation sogar wasser- und wetterfest!
Für die Schale habe ich noch aus einem Lederrest ein kreisrundes Stück ausgeschnitten und eingeklebt…

Sonntag, 14. August 2016

[diy] Blumen aus Seidenpapier

Sommerliche Blümchen-Deko für's Zuhause ist schnell gemacht!
Hier zeige ich euch meine Blüten aus Seidenpapier an Stengeln aus Draht, die garantiert nie verblühen...! Die Herstellung ist wirklich kinderleicht. Die fertigen Blümchen könnt ihr dann in kleine Fläschchen, Vasen oder Reagenzgläschen stecken - toll auch in Räumen mit wenig Licht, beispielsweise im Flur...!

So wird's gemacht:

  • Zuerst schneidet ihr viele Kreise (Durchmesser ca. 4cm) aus dem Papier aus. Das funktioniert am besten, indem ihr das Papier einige Male faltet.
  • Vom Draht zwickt ihr ca. 10cm ab. Ein Ende wird mithilfe der Rundzange zu einer kleinen Öse gebogen.
  • Nun könnt ihr die Papierkreise auf den Draht stecken (es muss nicht immer exakt die Mitte des Kreises getroffen werden - in der Natur ist ja auch nicht alles so furchtbar ordentlich!)
  • Die Papiere könnt ihr jetzt ein bisschen falten und drücken und aufbauschen, sodass die Blütenoptik entsteht.
  • Nun fädelt ihr noch eine Endkappe auf den Draht auf und schiebt sie so weit nach oben, dass die Blütenblätter gut zusammengedrückt werden. Mit einem Tropfen Sekundenkleber fixieren.
  • Den übrigen Draht, also den Blütenstengel, müsst ihr nun nur noch mit grünem Papier umwickeln: Dazu einfach einen schmalen Streifen Papier abschneiden, mit dem Klebestift bestreichen und dann um den Draht wickeln - fertig!


Donnerstag, 28. Juli 2016

[diy] buntes Mobile für drinnen und draußen

Bereit für Bunt?
Wer hat noch Bügelperlen und alte Schlüssel im Keller?
Dieses kleine Mobile ist ein richtiges „upcycling“-Projekt – hergestellt aus Kellerfunden und herumliegenden Teilchen. Als „Basis“ habe ich den Deckel einer alten Blechdose verwendet.
Mein Mobile wird übrigens einen Platz im Garten bekommen, als bunter Blickfang im Grünen!

Diese Teile hab ich verwendet:

  • Deckel einer Blechdose (hier funktionieren auch Plastikdeckel von größeren Joghurtbechern etc.)
  • Schnur
  • Bügelperlen und andere…
  • Alte Schlüssel
  • Metallketten
  • Wollreste
  • Draht
  • Sekundenkleber

 So hab ich’s gemacht: 

  • Zuerst müssen Löcher in den Deckel – dafür einfach mit Hammer und Nagel ringsum Löcher hämmern (hierfür am besten ein altes Brett als Untergrund nehmen!)
  • Alte Schlüssel an Schnürchen binden und durch die Löcher im Deckel fädeln. Oben eine Perle als „Stopper“ aufziehen und dann einen Doppelknoten machen.
  • Für die Perlschnürchen: Einfach Bügelperlen auffädeln und auf die gleiche Art am Deckel befestigen!
  • Die kleinen Quasten könnt ihr ganz einfach aus Wollresten herstellen: Hier findet ihr meine illustrierte Anleitung dafür, ganz simpel und schnell gemacht! (die Endkappen könnt ihr auch einfach weglassen!)
  • Für die bunte Umrandung des Deckels hab ich Bügelperlen auf einen dünnen Draht aufgefädelt. Mit Sekundenkleber einmal den Deckel „umranden“, den Perlstrang auflegen und die beiden Drahtenden zusammenzwirbeln – das hält sogar Wind und Wetter aus!

Für das Mobile könnt ihr alles verwenden, was ihr so findet! Wir wär's mit zum Beispiel mit Muscheln oder Knöpfen? Alter Modeschmuck, kleine Buntstifte, Glöckchen .... Ein Bastelspaß für Groß und Klein - und danach kann man das Schmuckstück danach drinnen oder draußen aufhängen! Viel Spaß!

Sonntag, 3. Juli 2016

[diy] Bilderrahmen aus Aststücken

Schöne Fotos originell und hübsch in Szene setzen - dafür gibt's unzählige Möglichkeiten!
Heute zeige ich euch meine selbsgemachten
Bilderrahmen aus Aststücken
Die Rahmen sind besonders schick für Naturaufnahmen! Ihr braucht ein bisschen Zeit und Geduld. Geld braucht ihr dafür kaum.

Material
  • Ast (möglichst gerade)
  • MDF-Platte
  • Schnur
  • Holzperlen
  • Holzleim
  • Fotodruck

So wird der Bilderrahmen gemacht
  1. Zuerst wird eine MDF-Platte (z.B. mit den Maßen 10x15cm) mit einem Foto beklebt.
  2. Mit der Säge werden vom Ast zwei Stücke abgesägt: 1 x 10cm und 1 x 15cm.
  3. Die zwei Aststücke müssen nun der Länge nach durchgesägt werden. Keine Sorge, die Flächen müssen nicht komplett eben werden - es reicht, wenn der Ast einigermaßen ordentlich "halbiert" wird.
  4. Von allen 4 Asthälften werden nun am Ende jeweils zwei Ecken abgesägt: Mit dem Geodreieck zeichnet ihr auf der flachen Seite eine Linie im 45Grad-Winkel an, an der entlang gesägt wird.
  5. Nun sollten alle 4 Aststücke als Rahmen zusammenpassen. Mit Holzleim könnt ihr sie nun auf die vorbereitete Fotoplatte kleben und gut trockenen lassen.
  6. Jetzt fehlt nur noch die Aufhängung. Hierfür werden zwei Löcher in den Rahmen gebohrt. Eine Schnur durchfädeln, Holzperlen als Dekoration auffädeln und verknoten. Fertig!

Mittwoch, 29. Juni 2016

[diy] Übertopf aus Korken

Seit Jahren sammle ich Weinkorken... immer mit dem Gedanken "da kann man bestimmt mal irgendwas draus machen"... 
Jetzt hab ich wirklich was draus gemacht - aber keine Angst, für diese Anleitung müsst ihr bei weitem nicht jahrelang sammeln, um genügend Korken zu haben! Ca. 20 Stück sollten ausreichen - je nach Größe von eurem neuen:
Übertopf aus Korken

Der kleine Bastelspaß ist tatsächlich völlig unkompliziert, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und das Material ist günstig! Aus einem schnöden Plastiktopf könnt ihr einen zierenden Blumenbehälter machen, der vor allem im Sommer auch auf Balkon und Terrasse toll aussieht! 

Material:
Blumentopf // Korken // Wäscheklammern // Alleskleber

Zuerst hab ich einige Korken mit einem scharfen Messer der Länge nach halbiert. Mit ihnen wurde die oberste Reihe geklebt. Dafür einfach den Korken mit Kleber bestreichen und an den Topf drücken. Wäscheklammern sind hier richtig praktisch!
So arbeitet ihr euch weiter vor - und könnt selbst entscheiden, ob ihr längs oder quer klebt, oder aus den Korken Scheiben schneidet und sie so aufklebt!
Bis der Kleber richtig trocken ist und die Korken wirklich halten, kann es einige Stunden dauern... solange also am besten unberührt stehen lassen und schon mal überlegen, welches Pflänzchen dann in den Topf wandern darf...

Viel Spaß!

Samstag, 21. Mai 2016

[diy] Untersetzer aus Holzperlen

Ob für draußen oder drinnen: Ein Untersetzer aus Holzperlen sieht toll aus und ist praktisch! Kerzen, Salz- & Pfefferstreuer, heiße Töpfe… wofür auch immer ihr ihn verwenden wollt: Ich zeige euch eine kleine, aber feine Anleitung für einen selbstgemachten Untersetzer aus dekorativen Holzperlen!

Die Größe ist variabel, ihr könnt den Untersetzer genau passend für eure und nach eurem Geschmack herstellen. Ich habe bedruckte Holzperlen mit Muster verwendet, ihr könnt aber auch ganz schlichte Holzkugeln verwenden – oder vorher sogar mit eurer Wunschfarbe lackieren. Wichtig ist nur: Das Fädelloch sollte nicht zu klein sein, sonst wird die Arbeit schnell anstrengend… 

Material

Holzperlen (z.B. von pandahall)
Schnur (Hanfschnur, Paketschnur, Wolle oder dickes Garn)


[1] Zuerst werden Perlenstränge gefädelt. Sie sollten alle gleich lang sein. An Anfang und Ende die Schnur einfach nochmals durch die Perle ziehen.
(Ich habe 5 Stänge à 6 Perlen gefädelt)

[2] Die fertigen Stränge werden nebeneinander gelegt.

[3] Mit einen Stück Schnur nun nacheinander die Stränge aneinanderbinden. Zwischen der ersten und zweiten Reihe Perlen von oben nach unten eine Schnur durchziehen: wie beim Weben immer ober- und dann unterhalb der horizontalen Schnur.

[4] Jetzt die Schnur auf die gleiche Weise wieder zurückführen. So werden die Stränge miteinander verwebt. Am Ende einfach zuknoten und den Rest Schnur abschneiden. Nach dem gleichen Prinzip nun die nächsten Reihen verweben.
Am Ende wird noch die Schnur an den jeweiligen Enden der Stränge verknotet und der überstehende Rest wird einfach abgeschnitten.
Fertig!




Mittwoch, 17. Juni 2015

[diy] Stoffblumen selber machen

Kleine bunte Stoffblumen zum Anstecken – ich liebe verspielte Accessoires und von mir aus dürfen sie auch mal sehr mädchenhaft und ein bisschen „hippie“ sein.
Heute zeig ich euch eine Technik zur Herstellung von Stoffblüten. Die Sache braucht vielleicht ein bisschen Übung, aber das Ergebnis ist wunderschön!
  • Polyesterstoffe (evtl. Auswahl mehrerer Farben)
  • Schere
  • Kerze
  • Nadel & Faden
  • Perlen
  • Sicherheitsnadel


Wichtig: Um diese Blüten herstellen zu können braucht ihr Stoffe aus syntetischen Fasern, am besten funktioniert das mit 100% Polyester. Praktisch sind hier zum Beispiel diese Stoffe von WITT Weiden oder kennt ihr diese kleinen Organzabeutelchen, die oft als Schmuckverpackung benutzt werden? Mit denen funktioniert das auch!

VORSICHT: Weil hier mit Feuer gearbeitet wird, solltet ihr unbedingt ganz aufmerksam arbeiten und immer eine Schüssel Wasser neben euch stehen haben!





① Alle Materialien bereit legen: Stoffe, Schere, Kerze (am besten auch eine feuerfeste Unterlage dazunehmen und unbedingt eine Schüssel Wasser für alle Fälle!), Nadel & Faden, Perlen und eine Sicherheitsnadel.

② Zuerst werden Kreise aus dem Stoff ausgeschnitten. Die Größen sollten etwas variieren, von klein zu groß… Ihr braucht mindestens 6 Kreise, je nachdem, wie dicht und bauschig eure Blüte am Ende werden soll!

③ Jetzt kommt der kniffligste Teil: Zündet die Kerze an (IMMER ACHTUNG BEI OFFENEM FEUER!), haltet den Rand des Stoffkreises ca. 2cm über die Flamme – auf keinen Fall IN die Flamme! – und dreht den Kreis langsam. So wird der Rand des Stoffes angeschmolzen und es entsteht eine hübsche „Kräuselung“! Es braucht wirklich ein bisschen Übung!
Passt auf, dass ihr den Stoff nicht zu lang erhitzt und nicht zu nah an die Flamme haltet – er fängt sonst an zu brennen! In dem Fall den Stoff unbedingt schnell in die Wasserschüssel werfen!

④ Wenn ihr eure Kreise entsprechend bearbeitet habt, dann könnt ihr sie aufeinander legen und so anordnen, wie es euch gefällt.

⑤ Mit Nadel und Faden werden die Kreise jetzt in der Mitte zusammengenäht und als Verzierung noch einige Perlen angenäht.

⑥ Jetzt noch eine Sicherheitsnadel an die Rückseite nähen – fertig ist euer Sommeraccessoire!

Viel Spaß!
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