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Freitag, 12. September 2014

[rezept] selbstgemachtes Pesto

Schon viel zu lange ist es her, dass ich hier ein Rezept mit euch geteilt hab! Heute gibt’s endlich mal wieder was Leckeres zum Selbermachen!

Spaghetti mit Pesto ist ja wahrscheinlich DAS Studentengericht #1 – einfach weil’s so wahnsinnig simpel und schnell geht. Nudeln kochen, Glas aufschrauben und auf die Spaghetti schütten… Lecker.

Wenn ich jetzt behaupte, dass es mit selbstgemachtem Pesto NOCH besser schmeckt, dann wird mir das bestimmt jeder glauben. Wenn ich dann aber auch noch behaupte, dass es fast genauso schnell geht, dann werden die Blicke schon kritischer... Da kann ich nur sagen: Probiert es aus! 10 Minuten mehr Aufwand schmecken ziemlich gut!

Ich liebe Pesto, weil ich Basilikum und Parmesan wahnsinnig gern mag – und die Mischung von beidem ist natürlich erst recht richtig gut. Die frischen Zutaten machen wahnsinnig viel aus, allein der frische Basilikum ist einfach eine andere Liga…

Hier zeig ich euch also mein Lieblingsrezept, schlicht und schnell. Als kleines Extra könnt ihr euch auch noch meine selbstgemachten Etiketten ausdrucken und aufs Gläschen kleben. Einfach aufs Bild klicken, mit Rechtsklick speichern und dann ausdrucken!

>> ihr braucht <<
1 Bund frischen Basilikum │ 3 Zehen Knoblauch │ 200ml Olivenöl │ 50g Parmesan │ 2EL Pinienkerne │ Prise Salz │ Pfeffer

Zuerst werden die Blätter vom Basilikum gezupft.
Die Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Öl) leicht rösten, bis sie gut duften. Nicht zu dunkel werden lassen!
Die Knoblauchzehen grob hacken (wenn ihr nicht so sehr die Knoblauchfans seid, dann reichen auch 1 ½ oder 2 Zehen).
Basilikum, Pinienkerne und Knoblauch zusammen mit einer Prise Salz entweder in den Mörser geben oder pürieren (ich benutze schon lange den ESGE Zauberstab, der mir sehr treue Dienste leistet:), bis alle Zutaten zerkleinert sind.
Jetzt alles in eine Schüssel geben und nach und nach Öl und den geriebenen Parmesan dazugeben.
Fertig!

Das Ganze schmeckt natürlich super zu Nudeln jeglicher Art – ich nutze das Pesto aber übrigens auch manchmal für meine geliebte Blätterteigpizza, die ich euch schon mal vorgestellt hab. Einfach eine dünne Schicht auf den Blätterteig geben und dann mit weiteren Zutaten belegen, wie’s beliebt :)

Mittwoch, 30. Juli 2014

[rezept] Tomaten-Zwiebel-Brot │Erfahrung mit Fine Goods


Frisches Brot finde ich unwiderstehlich! Ich kann mich noch genau erinnern, dass meine Mutter oft selbst Brot gebacken hat, als ich klein war. Schon beim Backen hat das immer ganz herrlich geduftet und das Brot war so luftig, locker, lecker und außen knusprig…
Vor längerer Zeit hab ich euch ja schon von meinem selbstgebackenen Weißbrot aus der Dose berichtet – jetzt hab ich was Neues ausprobiert: eine Naturton-Backform von Römertopf, extra für’s Brotbacken. Das Ergebnis: Ein knuspirges Tomaten-Zwiebel-Brot – das Rezept will ich auf jeden Fall hier mit euch teilen!

Die Form ‚Pane‘ hab ich über den Online Shop Fine Goods gefunden. Das Besondere dieser Schale ist, dass sie vor dem Backen zu 2/3 in lauwarmes Wasser gestellt wird. Der Ton nimmt dadurch Flüssigkeit auf und beim Backen im Backofen entsteht dann eine Luftfeuchtigkeit, die das Brot extra knusprig macht. Das war zumindest das Versprechen, das mich sehr gereizt hat – und zum Glück kann ich das mit meinem ersten Test bestätigen.
Bevor wir losbacken noch eine kleine Vorwarnung: Brot backen ist überhaupt nicht schwer oder besonders kompliziert – aber es braucht ein bisschen Zeit! Weil der Hefeteig immer wieder aufgehen muss, ist ein bisschen Geduld gefragt. Aber es lohnt sich!

Zutaten
1 Zwiebel │ 2 mittelgroße Tomaten │ 1/8 Tasse Olivenöl
Salz │ Pfeffer │ getrockneter Oregano │ 1 Peperocini
1 ½  Würfel frische Hefe │ ½ Tasse lauwarmes Wasser │ 3 Tassen Weizenmehl

① Zwiebeln in feine Ringe schneiden und für 30 Minuten in kaltes Wasser legen.
② Tomaten kurz in kochendes Wasser geben, dann die Haut abziehen, Fruchtfleisch in Stücke schneiden und die Kerne entfernen.
③ Öl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln und Tomaten ca. 5 Minuten lang kochen. Anschließend würzen mit Salz, Pfeffer, Oregano und kleingeschnittener Peperocini.
④ Hefe in eine kleine Schüssel geben und in ½ Tasse Wasser auflösen.
⑤ 1 Tasse Mehl in eine große Schüssel geben, Hefewasser dazugeben und miteinander vermengen. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
⑥ Zum aufgegangen Teig nochmal 2 Tassen Mehl geben, eine Prise Salz und das geschmorte Gemüse dazugeben – langsam alles miteinander verkneten, am besten mit den Händen.
⑦ Ein Geschirrtuch aus Baumwolle ausbreiten, mit Mehl bestreuen und den Teig darin einschlagen. Jetzt nochmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.
⑧ Den Teig in die Backschale geben und diese für 20-30 Minuten zu 2/3 in lauwarmes Wasser stellen.
⑨ Ab in den Ofen: Bei 190°C ca. 60 Minuten backen.
Fertig!
Das Brot ist außen herrlich knusprig, innen locker und nicht zu trocken!

... ich glaube, die Anschaffung der Schale hat sich wirklich gelohnt. Die Bestellung über den Versandhandel Fine Goods war übrigens sehr angenehm und fix. Bestimmt habt ihr auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass gerade empfindliche Gegenstände wie Geschirr & Co. von so manchem Versandhandel nicht so optimal eingepackt werden und bei der Ankunft vielleicht schon kleine Macken haben – aber hier war ich wirklich begeistert, wie sorgfältig und sicher meine Schale verpackt war. Fine Goods richtet sich vermehrt auf die Bereiche Küche, Bad, Wohnen, Einrichtung, vital Leben aus und bietet natürlich auch hier und da mal ein Exklusivangebot. Trotzdem erschlägt die Anzahl der Angebote nicht. Denn gerade das stört mich mittlerweile bei vielen Online Shops: bei vielen gibt’s irgendwie einfach alles und nach einigen Minuten bin ich schon ganz erschöpft vom Stöbern und Shopping... Bei Fine Goods bleibt das Gefühl, dass es sich um eine sorgfältig ausgewählte Produktpalette handelt. 

Wenn ihr Interesse habt: HIER gibt es die Möglichkeit, einen Gutschein über 10€ zu erhalten (gültig bis 30.09.2014 bei Mindestbestellwert von 40€, begrenzte Stückzahl an Gutscheincodes).


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Freitag, 28. Februar 2014

[rezept] Brot in der Dose

Der Duft von frischem Weißbrot strömt aus dem Backofen – ich hab gebacken, und zwar Brot in der Dose! ...warum nicht leere Konservendosen zu Backformen erklären und mal rundes Brot backen?
Rausgekommen sind: Zwei kleine Brotlaibe, rund und knuffig, gebacken in großen Aludosen. Fluffig-lockeres Weißbrot mit knuspriger Kruste - lecker!

Zutaten
½ Würfel frische Hefe
420gr Mehl

1 EL Salz

3 EL Milch
Backpapier
2 große Aludosen (850ml)


Zubereitung 
(plant etwas Zeit ein, der Teig muss ein paar Stunden gehen…)
1// Mehl & Salz in einer Schüssel vermischen.
2// Hefe in 3 EL warmem Wasser auflösen, gut verrühren und dann zum Mehl geben.
3// C.a. ¼ Liter lauwarmes Wasser mit in die Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren.
4// Teigschüssel abdecken und an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen.
5// Den Teig kurz durchkneten und in zwei Portionen halbieren.


6// Zwei große Aludosen mit Backpapier auslegen: Für den Boden einen Kreis zuschneiden, dessen Durchmesser einige Zemnitmeter größer ist  als Dosendurchmesser. Mit einem Rechteck aus Backpapier die Seiten der Dosen auskleiden und oben umschlagen.
7// Den Teig in die Dosen füllen und nochmal abdecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen.
8// Im Backofen bei 200°C ca. 45 – 50 Minuten backen lassen.
Fertig! Wenn ihr zum Brunch eingeladen seid, dann wisst ihr ja jetzt, was ihr da mitbringen könnt!


...dieses Rezept kannst Du auch verschenken...
erhältlich als Rezeptkarte für 2,50€ zzgl. Versand

Mittwoch, 8. Januar 2014

[rezept] Gemüse-Torta


Schon lange wollte ich endlich mal wieder eine Quiche backen. Aber? Sowas fällt mir immer dann ein, wenn alle Geschäfte geschlossen haben. An Sonn- und Feiertagen. Aber dann bin ich trotzig, ich will trotzdem backen, kochen. Fünf, sechs Mal öffne ich den Kühlschrank und inspiziere den Inhalt. Und schmiede Pläne.
Am Ende sitze ich dann vor dem Backofen. Warte gespannt auf das, was da rauskommt in einigen Minuten. Ein Überraschungsei.
Diesmal in Form einer vegetarischen Torta. Sie hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir das Rezept merken möchte. Und vielleicht mögt ihr es auch mal nachkochen.


Teig
500g Mehl * ¼l Wasser * 4EL Ölivenöl * 1TL Salz

Alle Zutaten in einer Rührschüssel vermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Mit einem Nudelholz dünn ausrollen und mit ¾ der Teigmenge eine eingefettete Form damit auslegen. ¼ des Teiges aufheben für den „Deckel“.


Füllung
1 Kartoffel * 2 Zwiebeln * 3 Karotten * 3 Eier * Ziegefrischkäse * Salz&Pfeffer * Basilikum

* Das Gemüse in kleine Würfel oder Stifte schneiden und in etwas Olivenöl anbraten. Nach ein paar Minuten einen Pfannendeckel aufsetzen und bei niedriger Hitze das Gemüse weiter garen.
* 3 Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen.
* Die mit Teig ausgelegte Form zur Hand nehmen und den Boden und die Seiten mit einer dünnen Schicht Ziegenfrischkäse bestreichen (optional).
* Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und frischem Basilikum würzen, evtl. etwas Thymian zugeben. Anschließend in die Form geben und verteilen. Darüber das Ei gießen und mit einem großen Löffel in der Form mit dem Gemüse vermischen.
* Eine dünne Schicht Teig auf die Füllung geben, an den Seiten festdrücken. Mit Eigelb einpinseln und dann mit einer Gabel Löcher hineinstechen.

Bei 200° etwas 35 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.
Guten Appetit.
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