Schon als Kind mochte ich diese
gewebten, bunten Teppiche. Oft findet man die in Baumärkten, oft sehen sie ein
bisschen grob aus, haben schöne Farbverläufe und nie gibt es zwei gleiche. Ich
mag die Fransen an den Enden, weil ich finde, dass sie so fröhlich und lustig
wirken.
Diesen kleinen
Teppich in eine Tasche verwandeln – dafür braucht
man wenige Nähte und 2 Henkel. Mehr nicht. Ich zeig euch, wie einfach das geht….
① Wenn ihr eine
Auswahl an Größen habt, dann sucht euch am besten gleich einen Teppich aus, der
zu euren Vorstellungen passt: Die Tasche wird in etwa halb so groß wie der
Teppich.
② Der Teppich wird
in der Mitte gefaltet. Sollte es eine „schöne“ Seite geben, dann legt ihr die
nach innen. Mit engem Zickzack-Stich werden nun an den Rändern zwei Nähte
gesetzt. Wenn euch der Teppich zu breit ist, dann könnt ihr eine Naht
entsprechend einrücken.
③ Zwei Nähte an den
Ecken geben der Tasche eine verspieltere Form – wenn ihr lieber die klassisch
viereckige „Jutebeutel“-Form wollt, dann könnt ihr diesen Schritt einfach
auslassen!
④ Jetzt wird die
Tasche gewendet. Anschließend werden oben einige Zentimeter umgeschlagen,
sodass die Fransen jetzt nach unten hängen.
⑤ Anschließend werden die Henkel angenäht:
Hier gibt’s entweder unter dem Stichwort „Taschenhenkel“ ein breites Angebot im
Internet von Leder über Kunstleder, Garn, Holz etc. – oder ihr fertigt euch aus
Stoff- oder Lederstreifen selbst welche an. Entweder mit der Nähmaschine oder
gegebenenfalls auch mit Nieten im oberen Teil der Tasche anbringen. Durch den
umgeschlagenen, doppelten Stoff sitzen die Henkel fest und stabil.
⑥Fertig!



