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Mittwoch, 17. Juni 2015

[diy] Stoffblumen selber machen

Kleine bunte Stoffblumen zum Anstecken – ich liebe verspielte Accessoires und von mir aus dürfen sie auch mal sehr mädchenhaft und ein bisschen „hippie“ sein.
Heute zeig ich euch eine Technik zur Herstellung von Stoffblüten. Die Sache braucht vielleicht ein bisschen Übung, aber das Ergebnis ist wunderschön!
  • Polyesterstoffe (evtl. Auswahl mehrerer Farben)
  • Schere
  • Kerze
  • Nadel & Faden
  • Perlen
  • Sicherheitsnadel


Wichtig: Um diese Blüten herstellen zu können braucht ihr Stoffe aus syntetischen Fasern, am besten funktioniert das mit 100% Polyester. Praktisch sind hier zum Beispiel diese Stoffe von WITT Weiden oder kennt ihr diese kleinen Organzabeutelchen, die oft als Schmuckverpackung benutzt werden? Mit denen funktioniert das auch!

VORSICHT: Weil hier mit Feuer gearbeitet wird, solltet ihr unbedingt ganz aufmerksam arbeiten und immer eine Schüssel Wasser neben euch stehen haben!





Alle Materialien bereit legen: Stoffe, Schere, Kerze (am besten auch eine feuerfeste Unterlage dazunehmen und unbedingt eine Schüssel Wasser für alle Fälle!), Nadel & Faden, Perlen und eine Sicherheitsnadel.

Zuerst werden Kreise aus dem Stoff ausgeschnitten. Die Größen sollten etwas variieren, von klein zu groß… Ihr braucht mindestens 6 Kreise, je nachdem, wie dicht und bauschig eure Blüte am Ende werden soll!

Jetzt kommt der kniffligste Teil: Zündet die Kerze an (IMMER ACHTUNG BEI OFFENEM FEUER!), haltet den Rand des Stoffkreises ca. 2cm über die Flamme – auf keinen Fall IN die Flamme! – und dreht den Kreis langsam. So wird der Rand des Stoffes angeschmolzen und es entsteht eine hübsche „Kräuselung“! Es braucht wirklich ein bisschen Übung!
Passt auf, dass ihr den Stoff nicht zu lang erhitzt und nicht zu nah an die Flamme haltet – er fängt sonst an zu brennen! In dem Fall den Stoff unbedingt schnell in die Wasserschüssel werfen!

Wenn ihr eure Kreise entsprechend bearbeitet habt, dann könnt ihr sie aufeinander legen und so anordnen, wie es euch gefällt.

Mit Nadel und Faden werden die Kreise jetzt in der Mitte zusammengenäht und als Verzierung noch einige Perlen angenäht.

Jetzt noch eine Sicherheitsnadel an die Rückseite nähen – fertig ist euer Sommeraccessoire!

Viel Spaß!

Montag, 27. April 2015

[diy] Ring mit bemaltem Kieselstein

Schmuckmalereien mit Fundstücken aus der Natur
Einen hübschen Ring in bunten Frühlingsfarben könnt ihr euch mit einem flachen Kieselstein, Edding-Lackmalern, einem Ringrohling und Sekundenkleber selber machen!

Folgende Stifte hab ich dafür verwendet: 
Edding 750, Edding 751, Edding 1200 metallic & Sharpies

Im Anschluss könnt ihr den Kieselstein mit einer Schicht Klarlack besprühen, so hält die Bemalung länger! Den Stein einfach mit Sekundenkleber auf den Rohling kleben - fertig!


Mittwoch, 8. April 2015

[diy] Frühlings.Inspiration.


Egal, was der April draußen macht – auf meinem Fensterbrett in der Küche blüht der bunte Frühling!

Aus einem französischen Kochbuch, das irgendwann mal in einem ersteigerten Bücherpaket über Ebay zufällig seinen Weg zu mir gefunden hat, hab ich einige Seiten entwendet und mit Paper Potch auf einen kleinen Blumenkübel geklebt. Auch eine leere Konservendose hab ich so zum hübschen Übertopf umfunktioniert... und eine leere Glasflasche zum Kerzenständer gekürt.

>> einfach Papier zurecht schneiden, mit Kleber einstreichen, aufkleben und nochmal eine Schicht drüber pinseln.
Hält auch auf Metall, auf Glas, auf Kunststoff… <<

Geht also ganz einfach, macht Spaß! Und wenn ich jetzt mal ratlos in der Küche stehe und mir nicht einfallen will, was ich kochen könnte, dann kann ich jetzt einfach auf meinen Blumentöpfen nach Rezepten suchen…


Freitag, 22. August 2014

[diy] Pflanzenstecker gestalten

Manchmal find ich’s schade, dass viele (Zimmer-)Pflanzen so gut wie nie blühen... Dann wünsch ich mir zugegebenermaßen schon so ein paar kleine Farbtupfer in meinem Zimmer. Aber, na und!?
Dann eben so: Ein paar Holzperlen, Deko-Teilchen, Schaschlik-Spieße und Acrylfarbe nehmen und bunte Pflanzenstecker gestalten! Die kann man einfach in jeden Blumentopf stecken, ob im Zimmer oder auf dem Balkon und schon wird’s herrlich bunt.
Ich mag die Pflanzenfreunde - nicht nur, weil sie hübsch aussehen, sondern weil das Gestalten wahnsinnig viel Spaß macht. Und das Tollste an diesen Pflanzensteckern ist eigentlich, dass ihr so gut wie alles an Material verwendet werden könnt!
Die Pflanzenstecker könnt ihr übrigens auch sehr gut mit Kindern gestalten!

Material
Zum Basteln der Pflanzenstecker braucht ihr Schaschlikspieße aus Holz und Holzleim. Die Deko-Artikel und Perlen besorge ich oft bei Depot oder Butlers, da gibt’s immer viele hübsche Holzteilchen wie Schmetterlinge, Blumen & Co. zum Dekorieren, sowie größere Perlen im Sortiment… (über Sparheld.de gibt’s Gutscheine für beide Anbieter!). Worauf ihr achten solltet: Die Löcher der Perlen sollten groß genug sein, dass ihr einen Schaschlikspieß durchstecken könnt.

Perlen verzieren
Bevor ihr die Stecker zusammenfügt, könnt ihr die Perlen noch verzieren: Ich verwende am liebsten Acrylfarbe, mit der ich die Holzperlen grundiere. Mit Lackstiften in Gold oder Silber könnt ihr anschließend noch ganz edle Muster auf die lackierten Perlen aufmalen. Auch kleine Dekoteile aus Holz (wie zum Beispiel meine Blumen) können mit den Stiften noch individuell gestaltet werden.
Das Ganze am besten nach dem Trocknen noch mit Klarlack fixieren – sicher ist sicher.

Zusammenbauen
Das obere Viertel des Holzspießes wird jetzt mit Holzleim bestrichen. Kurz antrocknen lassen. Dann eine Perle nach der anderen aufstecken, zur Seite legen und gut trocknen lassen. Das war’s schon – ab in den Blumentopf damit!

Je nachdem, welche Perlen ihr nehmt, ob Holz oder Plastik, ob erdfarben oder schrill – ihr könnt ganz verschiedene Looks kreieren und irgendwie gehen nie die Ideen aus…
Und wenn ihr dann immer noch nicht genug habt: Hier findet ihr auch noch meine Anleitung für die Blume aus Eierkarton oder tausende weiterer DIY-Ideen für Pflanzenstecker auf Pinterest :)

Viel Spaß!

Freitag, 25. Juli 2014

[diy] Teppich → Tasche

Schon als Kind mochte ich diese gewebten, bunten Teppiche. Oft findet man die in Baumärkten, oft sehen sie ein bisschen grob aus, haben schöne Farbverläufe und nie gibt es zwei gleiche. Ich mag die Fransen an den Enden, weil ich finde, dass sie so fröhlich und lustig wirken.


Die Teppiche gibt‘s in verschiedenen Größen und als mich neulich ein kleiner blau-rot-lilafarbener angelacht hat, da hab ich ihn mitgenommen. Für 4,90€. Und heute trag ich ihn über meiner Schulter und er transportiert meinen kleinen Laptop. Ich liebe diese Tasche, meine Sommertasche...

Diesen kleinen Teppich in eine Tasche verwandeln – dafür braucht man wenige Nähte und 2 Henkel. Mehr nicht. Ich zeig euch, wie einfach das geht….


① Wenn ihr eine Auswahl an Größen habt, dann sucht euch am besten gleich einen Teppich aus, der zu euren Vorstellungen passt: Die Tasche wird in etwa halb so groß wie der Teppich.
② Der Teppich wird in der Mitte gefaltet. Sollte es eine „schöne“ Seite geben, dann legt ihr die nach innen. Mit engem Zickzack-Stich werden nun an den Rändern zwei Nähte gesetzt. Wenn euch der Teppich zu breit ist, dann könnt ihr eine Naht entsprechend einrücken.
③ Zwei Nähte an den Ecken geben der Tasche eine verspieltere Form – wenn ihr lieber die klassisch viereckige „Jutebeutel“-Form wollt, dann könnt ihr diesen Schritt einfach auslassen!
④ Jetzt wird die Tasche gewendet. Anschließend werden oben einige Zentimeter umgeschlagen, sodass die Fransen jetzt nach unten hängen.
⑤ Anschließend werden die Henkel angenäht: Hier gibt’s entweder unter dem Stichwort „Taschenhenkel“ ein breites Angebot im Internet von Leder über Kunstleder, Garn, Holz etc. – oder ihr fertigt euch aus Stoff- oder Lederstreifen selbst welche an. Entweder mit der Nähmaschine oder gegebenenfalls auch mit Nieten im oberen Teil der Tasche anbringen. Durch den umgeschlagenen, doppelten Stoff sitzen die Henkel fest und stabil.
Fertig!

Jetzt kann der kleine Teppich auf Reisen gehen! Viel Spaß!

Montag, 30. Juni 2014

[diy] Armbänder knoten mit Bügelperlen

Es gibt ja ganz, ganz viele verschiedene Techniken, mit denen Armbänder geknotet werden können: Kreuzknoten (Makramé), Seemannsknoten, komplizierte Knüpf- und Flechttechniken… - oder eben einfach der ganz normale Knoten!

Hier zeig ich euch geknotete Armbänder, die ganz einfach selbst gemacht werden können. Ohne komplizierte Knüpfanleitung und ohne teures Material. In Wachsband werden Bügelperlen eingeknotet, die vorher durch Hitze verformt wurden. So entstehen herrlich bunte Sommer-Armbänder, als Verschluss wird einfach ein Knopf angeknotet.

Folgende DIY-Anleitungen hab ich euch schon mal vorgestellt und für diese Armbänder sozusagen zusammengemixt:

> [diy] Armkettchen mit bunten Bügelperlen

Hier wird erklärt, wie ihr Bügelperlen verformen könnt, sodass sie zu flachen, donut-artigen Perlen werden. Sie werden dafür im Backofen erhitzt. Ich mag die Form, die dann entsteht sehr, weil die Bügelperlen so ihr „klassisch“ plastikhaftes Aussehen verlieren und zu schmucken Perlchen werden.

> [diy] geknotetes Armband

Hier wird Schritt für Schritt gezeigt, wie ihr mit Wachsband Armbänder selbst knoten könnt. Das Band wird doppelt oder dreifach genommen, so entsteht die Schlaufe am Anfang, die ihr für den Verschluss verwendet.
In diesem Fall hab ich ans Ende einfach einen Knopf geknotet, mit dem das Armband dann verschlossen wird.

Diese Armbänder könnt ihr sogar zusammen mit Kindern herstellen – eine einfache Art, bunten und fröhlich schönen Schmuck zu gestalten! Viel Spaß!

Dienstag, 20. Mai 2014

[rezept] süße Maikäfer!


Endlich lacht die Mai-Sonne! Da will ich euch doch glatt meine geselligen Maikäfer vorstellen!
Die Käfer sind aus einer seltsam-witzigen Backidee entstanden – am Ende haben sie mich zuckersüß mit großen Augen angeschaut und gefragt, ob sie sich nicht mal hier auf dem Blog präsentieren dürfen… na klar!

Hier kommt also mein Rezept für süße Maikäfer!
– ganz eigentlich sind es verkleidete Amerikaner/Sandbrötchen, mal etwas anders verziert… Perfekt für Gartenpartys, oder?

Zutaten
100g Zucker │ 100g Butter 250g Mehl │ 2 Eier │ 4 EL Milch
1 Pck. Vanillepuddig-Pulver │ ½ Pck. Backpulver │ 1 Pck. Vanillezucker │ 1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

1 Tafel dunkle Schokolade │ Schokolinsen


Zubereitung
 Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mit dem Mixer gut verrühren. Der Teig bekommt eine cremig-zähe Konsistenz.

 Ein Backblech mit Backpapier auslegen und nun mit einem großen Löffel kleine Häufchen auf das Blech setzen. Zu allen Seiten hin genug Abstand lassen, denn die Küchlein gehen ein kleines bisschen auf.

 Bei 200°C werden die Käfer ca. 15 Minuten gebacken – am besten am und zu einen Blick in den Ofen werfen, damit sie nicht zu dunkel werden!
Jetzt erstmal abkühlen lassen.

 Dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen. Mit einem Holzstäbchen kleine Punkte Schokolode auf die Schokolinsen setzen > das werden die Augen! Die Schokolinsen griffbereit zur Seite legen und jetzt Käfer für Käfer zweimal in die Schokolade tunken, sodass die Flügelchen entstehen. Die Augen drauf setzen und die Schokolade fest werden lassen.


Vorlage zum Ausschneiden
Hier könnt ihr euch noch die Vorlage für die Füße schnappen und aus schwarzem Tonpapier ausschneiden.


Schokoladige Käfer
> auf meinen Fotos seht ihr ja auch noch dunkle Käfer – hier einfach noch Kakaopulver mit in die Backmischung geben und für „böse“ Augen Picco-Ballas von Haribo als Augen verwenden… 

Viel Spaß beim Backen!


...dieses Rezept könnt ihr auch verschenken!
- erhältlich als Rezeptkarte für 2,50€ (zzgl. 0,60€ Versandkosten) -
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