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Mittwoch, 8. November 2017

[diy] Blumentöpfe bemalen


Kleine, feine Accessoires für's gemütliche Zuhause im Winter, weil ein bisschen Farbe der Seele im November guttut! 

Hier zeige ich Euch, wie aus kleinen Terrakotta-Töpfen farbenfrohe Hingucker zaubern könnt! Alles, was ihr für diese DIY Idee braucht, sind Minitöpfe und die richtigen Stifte...

Stellt euch so ganz einfach einen kleinen, farbenfrohen Seelengarten zusammen... mit Sukkulenten, Ablegern von Grünlilien, Geranien und allem, was Euch gefällt!


Die POSCA Marker von Uniball gibt's in verschiedenen Farben und mit unterschiedlicher Faserbreite. Sie sind einfach und unkompliziert in der Anwendung: deckend, geruchslos und schnell trocknend.

Material:
  • Terrakotta-Töpfe (gibt es in verschiedenen Größen sehr günstig zu kaufen - ihr könnt natürlich auch große Pflanzgefäße verwenden)
  • POSCA Marker von Uniball
  • kleine Pflanzen/Ableger/Sukkulenten etc.
So wird's gemacht:
  1. Nehmt einen Topf zur Hand. Wenn er gebraucht ist, dann solltet ihr ihn zunächst gut reinigen, damit die Farbe später gut hält.
  2. Mit einem dunklen Marker zeichnet ihr nun Linien auf den sauberen, trockenen Tontopf. Dreiecke, Kreise, Wellen... nur Mut, hier könnt ihr nichts falsch machen! 
  3. Die Farbe trocknet schnell und deckend auf dem Topf. Jetzt könnt ihr schon mit dem Ausmalen beginnen!
  4. Wenn alles fertig ist, dann könnt ihr die Töpfe noch mit Klarlack versiegeln - ist aber kein Muss. Mit einer Spraydose geht das fix und einfach und euer kleines Kunstwerk ist vor Kratzern geschützt und glänzend.
Beim Bemalen könnt ihr nichts falsch machen... einfach der Fantasie freien Lauf lassen, das macht am meisten Spaß!

Dienstag, 28. Februar 2017

[diy] Traumfänger basteln

Die schlechten Träume bleiben darin hängen, die guten schlüpfen hindurch: Der Traumfänger ist ein Kultobjekt voller Mystik und Spiritualität. Freischwebend wird er über die Ruhestätte gehängt und soll geruhsamen Schlaf schenken, böse Träume (spätestens mit der Morgensonne) neutralisieren und die guten Träume zum Schlafenden leiten.

Der Traumfänger ist mit seiner Optik ein wunderschöner Gegenstand. Er besteht aus einem rund geformten "Netz", an dem im unteren Bereich Federn, Perlen oder anderer Schmuck angehängt ist.


Hier zeige ich euch, wie ihr euch selbst einen Traumfänger basteln könnt! Und zwar aus Material, das ihr höchstwahrscheinlich sowieso zuhause habt!

Material
  • runder Plastikdeckel (z.B. von Quarkspeisen, Kartoffelsalat etc.)
  • Wolle
  • Draht
  • Perlen
  • Cutter / Messer
  • Schere
  • Zange


So wird der Traumfänger selber gebastelt

  1. Zunächst wird der Ring hergestellt. Hierfür könnt ihr einen der Plastikdeckel verwenden, die zum Beispiel auf großen Joghurt- oder Kartoffelsalatbechern zu finden sind.
  2. Mit einem Cutter schneidet ihr die Mitte des Deckels heraus, sodass ein Ring übrig bleibt.
  3. Nun knotet ihr das Ende einer Wollschnur am Ring fest.
  4. Wickelt nun den kompletten Ring mit Wolle ein - das geht ganz einfach, indem ihr  das Wollknäuel immer wieder durch den Ring steckt.
    Wenn ihr fertig seid, dann verknotet ihr beide Ende gut.
  5. Jetzt kommt der Draht ins Spiel: Befestigt ihn an einer beliebigen Stelle, indem ihr ihn einfach zweimal um den Ring wickelt. Dann wird der erste Bogen des Netzes geformt.
  6. Fahrt so fort, dass die Form, wie auf dem Bild gezeigt, entsteht und biegt das Ende wieder fest um den Ring. Knipst das Ende ab.
  7. Mit einem neuen Stück Draht kommt nun die zweite Runde: Biegt eine kleine Öse und hängt sie in der Mitte einer eurer Bögen ein.
  8. Jetzt wird wieder im gleichen Muster verfahren, bis die Runde komplett ist. Dann den Draht wieder verbiegen und abknipsen.
    Genauso wird noch eine dritte Reihe gebogen, und evtl. eine vierte - je nachdem, wie groß eurer Traumfänger ist.
  9. Jetzt könnt ihr nach Herzenslust verzieren: Hierfür habe ich kleine Quasten aus Wollen und Lederschnüren angehängt. (eine Anleitung für Quasten findet ihr hier) 
    Ein paar Perlen könnt ihr auch noch auf die Schnüre fädeln, das sieht toll aus! Angehängte Federn wären hier natürlich der Klassiker - generell gilt aber: Angehängt wird, was grad zur Hand ist und gefällt!
    Zum Schluss noch ein Stück Wollschnur als Aufhängung oben anknoten - fertig!
Viel Spaß und schöne Träume!

Dienstag, 24. Januar 2017

[diy] Teelichthalter mit Kupferfarbe selber machen

Neulich bekam ich einen kleinen Blumenübertopf geschenkt, in Form eines Würfels – ein richtig süßes Wohnaccessoire! … es hat nicht lange gedauert, bis ich die fixe Idee hatte, ein Teelicht anstatt einer Pflanze hineinzustellen. 
Der Effekt war leider enttäuschend: Das Teelicht verschwand im dunklen Inneren des schönen Würfels… Bis ich auf die Idee kam, die Innenseiten mit glänzender Farbe zu bestreichen! Seitdem liebe ich diesen kleinen Teelichthalter so sehr, dass ich euch unbedingt verraten will: 

Mit dieser einfachen Methode könnt ihr mit wenigen Pinselstrichen und der richtigen Farbe jedes alte Porzellanschälchen vom Flohmarkt, jede Konservendose, Teedose oder jeden ausrangierten Übertopf zu einem leuchtenden Hingucker machen!

Ihr braucht:
  • ein Schälchen / Übertopf / Dose etc.
  • Kupferfarbe (ich habe diese verwendet)
  • Pinsel

Das alles funktioniert wirklich ganz einfach:
Achtet darauf, dass die Innenflächen eures Gegenstands sauber und trocken sind. Mit einem Pinsel streicht ihr eine dünne Schicht Farbe auf. Gut trocknen lassen und dann eine zweite Schicht auftragen. Die Farbe ist recht deckend und einfach zu verarbeiten.

Wenn alles trocken ist: Teelicht reinstellen und staunen!


Dienstag, 20. Dezember 2016

[diy] Emoji Magnete aus Kronkorken

Ob als Last-minute-Weihnachtsgeschenk für whatsapp-verrückte Freunde oder einfach für den eigenen Kühlschrank  hier zeig ich euch, wie ihr aus Kronkorken und Farbe lustige Emoji Magnete herstellen könnt!


Ihr braucht:
  • Kronkorken
  • Lackstift / Acrylfarbe / Lackspray in gelb
  • Lackstift / Acrylfarbe in weiß
  • Sharpies: braun / rot / blau
  • Alleskleber
  • Magnete
So gehts:
  1. Am besten eigenen sich weiße Kronkorken. Andere funktionieren aber auch!
    (ich hab welche der Marke "Lammsbräu" verwendet  die waren besonders praktisch, weil sie einen dünnen Ring aufgedruckt haben, den man hervorragend als "Ausmal-Linie" verwenden kann)
    Mit gelber Farbe wird ein Kreis aufgemalt, bis die Farbe möglichst deckend ist (eventuell mehrere Schichten austragen und dazwischen immer gut trocknen lassen).
  2. Wenn die gelbe Farbe vollständig getrocknet ist, dann kann fröhlich gemalt werden. Legt euch am besten eine Vorlage der Emoticons parat, die ihr gestalten wollt (direkt auf dem Handy gucken oder aber auch im Internet in vergrößerter Version anschauen!).
  3. Zuerst hab ich die dunklen Linien mit einem dunkelbrauen Sharpie aufgemalt.
  4. Tränen werden mit blauem Sharpie, Herzen mit rotem Sharpie auf die Kronkorken gezeichnet.
  5. Für die Zähne kann mit einem weißen Lackmaler deckend auf jede Farbe gemalt werden. Alternativ zum Lackstift könnt ihr auch weiße Acrylfarbe oder Deckweiß verwendet, das ihr mit einem dünnen Pinsel auftragt.
  6. Jetzt müssen die Kronkorken nur noch auf die Magneten geklebt werden: Dafür Alleskleber verwenden und gut trocknen lassen! (die Magneten hab ich bei DM gefunden und sie passen genau in die Kronkorken! Wenn ihr kleiner Magneten zur Verfügung habt, dann könnt ihr euch mit einer Scheiben von einem Weinkorken behelfen: einfach eine Scheibe Korken in den Kronkorken kleben und anschließend darauf den Magnet anbringen).
    Viel Spaß 😜und fröhliche Feiertage!

Sonntag, 14. August 2016

[diy] Blumen aus Seidenpapier

Sommerliche Blümchen-Deko für's Zuhause ist schnell gemacht!
Hier zeige ich euch meine Blüten aus Seidenpapier an Stengeln aus Draht, die garantiert nie verblühen...! Die Herstellung ist wirklich kinderleicht. Die fertigen Blümchen könnt ihr dann in kleine Fläschchen, Vasen oder Reagenzgläschen stecken - toll auch in Räumen mit wenig Licht, beispielsweise im Flur...!

So wird's gemacht:

  • Zuerst schneidet ihr viele Kreise (Durchmesser ca. 4cm) aus dem Papier aus. Das funktioniert am besten, indem ihr das Papier einige Male faltet.
  • Vom Draht zwickt ihr ca. 10cm ab. Ein Ende wird mithilfe der Rundzange zu einer kleinen Öse gebogen.
  • Nun könnt ihr die Papierkreise auf den Draht stecken (es muss nicht immer exakt die Mitte des Kreises getroffen werden - in der Natur ist ja auch nicht alles so furchtbar ordentlich!)
  • Die Papiere könnt ihr jetzt ein bisschen falten und drücken und aufbauschen, sodass die Blütenoptik entsteht.
  • Nun fädelt ihr noch eine Endkappe auf den Draht auf und schiebt sie so weit nach oben, dass die Blütenblätter gut zusammengedrückt werden. Mit einem Tropfen Sekundenkleber fixieren.
  • Den übrigen Draht, also den Blütenstengel, müsst ihr nun nur noch mit grünem Papier umwickeln: Dazu einfach einen schmalen Streifen Papier abschneiden, mit dem Klebestift bestreichen und dann um den Draht wickeln - fertig!


Samstag, 21. Mai 2016

[diy] Untersetzer aus Holzperlen

Ob für draußen oder drinnen: Ein Untersetzer aus Holzperlen sieht toll aus und ist praktisch! Kerzen, Salz- & Pfefferstreuer, heiße Töpfe… wofür auch immer ihr ihn verwenden wollt: Ich zeige euch eine kleine, aber feine Anleitung für einen selbstgemachten Untersetzer aus dekorativen Holzperlen!

Die Größe ist variabel, ihr könnt den Untersetzer genau passend für eure und nach eurem Geschmack herstellen. Ich habe bedruckte Holzperlen mit Muster verwendet, ihr könnt aber auch ganz schlichte Holzkugeln verwenden – oder vorher sogar mit eurer Wunschfarbe lackieren. Wichtig ist nur: Das Fädelloch sollte nicht zu klein sein, sonst wird die Arbeit schnell anstrengend… 

Material

Holzperlen (z.B. von pandahall)
Schnur (Hanfschnur, Paketschnur, Wolle oder dickes Garn)


[1] Zuerst werden Perlenstränge gefädelt. Sie sollten alle gleich lang sein. An Anfang und Ende die Schnur einfach nochmals durch die Perle ziehen.
(Ich habe 5 Stänge à 6 Perlen gefädelt)

[2] Die fertigen Stränge werden nebeneinander gelegt.

[3] Mit einen Stück Schnur nun nacheinander die Stränge aneinanderbinden. Zwischen der ersten und zweiten Reihe Perlen von oben nach unten eine Schnur durchziehen: wie beim Weben immer ober- und dann unterhalb der horizontalen Schnur.

[4] Jetzt die Schnur auf die gleiche Weise wieder zurückführen. So werden die Stränge miteinander verwebt. Am Ende einfach zuknoten und den Rest Schnur abschneiden. Nach dem gleichen Prinzip nun die nächsten Reihen verweben.
Am Ende wird noch die Schnur an den jeweiligen Enden der Stränge verknotet und der überstehende Rest wird einfach abgeschnitten.
Fertig!




Dienstag, 29. März 2016

DIY: Kissen weben


Weben mit selbstgemachtem Webrahmen aus Pappe

In der vorletzten Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift FLOW (Heft 15/2016) hab ich eine tolle DIY-Anleitung entdeckt: Einen kleinen, runden Teppich selber weben. Das funktioniert ziemlich simpel mit einem selbstgemachten Webrahmen aus Pappe und Wollresten, bzw. Stoffresten.
Nach dem gleichen Prinzip – nur ein bisschen abgeändert – hab ich mir jetzt ein weiches Kuschelkissen aus Wolle und Füllwatte gebastelt!

Ihr könnt euer Kissen einfarbig oder ganz bunt gestalten! Ihr könnt Wolle verwenden, aber auch Streifen aus Jerseystoff etc. Zum Verarbeiten von Resten eignet sich dieses Selbermach-Projekt wirklich richtig gut! Was ihr an Materialien nicht sowieso schon griffbereit habt, bekommt ihr im Bastelladen oder online zu kleinen Preisen (z.B. könnt ihr euch über Gutscheinpony in der Kategorie "Spielzeug & Hobby" auch nochmal Vergünstigungen in Form von Coupons für Wolle und Füllwatte holen) – am Ende habt ihr ein süßes Wohnaccessoire für wenig Geld!

So wird’s gemacht

Für das Kissen braucht ihr folgendes Material:
  • Pappe (ca. 40x40cm)
  • Schere & Stft
  • Wolle
  • Füllwatte




  1. Zuerst schneidet ihr aus der Pappe einen Kreis aus (Durchmesser 30 – 40cm).Auf die Pappe zeichnet ihr mit Bleistift Linien, die sich in der Mitte treffen – so, als würdet ihr einen Kuchen in gleichmäßige Stücke teilen. Ihr solltet am Ende in etwa um die 20 Linien haben. Nun schneidet ihr mit der Schere an den Enden der Linien kurze Schlitze in den Rand der Pappe, etwa 1cm lang.
  2. Mit einem Wollgarn wickelt ihr nun jene Fäden, die ihr später zum Weben braucht (hier rot eingezeichnet): Entlang der aufgezeichneten Linien verbindet ihr immer die gegenüberliegenden Schlitze und arbeitet euch so rund im den Kreis. Die beiden Enden der Schnur knotet ihr auf der Rückseite der Pappe zusammen.Euer Webrahmen ist jetzt fertig.
  3. Jetzt geht’s richtig los: Mit jeweils ca. 50cm langen Wollschnüren (ihr könnt sie auch doppelt oder dreifach nehmen) webt ihr nun im Kreis: Immer einmal unter der roten und dann über der roten Schnur usw. Sobald eure Wollschnur zu Ende ist, knotet ihr einfach ein neues Stück andere Wolle fest. Die Knoten verstecken wir dann einfach im Kissen.
  4. So arbeitet ihr euch immer weiter vor, bis euer Webrahmen gefüllt ist. Und dann? Einfach den Webrahmen umdrehen und die andere Seite genauso mit Wolle einweben!Wenn beide Seiten der Pappe gefüllt sind, dann wird die Pappe vorsichtig entfernt: Am besten geht das, indem ihr sie stückweise zerreißt und so auf eurem „Kissenbezug“ herauslöst.Jetzt schiebt ihr an einer Stelle die Wollfäden vorsichtig ein bisschen auseinander, um eine kleines „Loch“ zum Befüllen zu kriegen (keine Angst, die Wollfäden schieben sie anschließend wieder zusammen!). Jetzt stopft ihr nach und nach kleine Mengen Fällwatte in euer Kissen.Fertig!




Samstag, 3. Oktober 2015

[diy] Vasen und Kerzenständer mit Hanfschnur

Hübsche Vasen, Übertöpfe und Kerzenständer selber machen

°° mit Hanfschnur °°

Material
leere Glasflaschen (z.B. Orangina)
leere Konservendosen
Hanfschnur
flüssiger Alleskleber
Schere

Tipps

 Wenn ihr leere Konservendosen verwendet, dann entfernt den evtl. noch vorhandenen scharfen Rand innen in der Dose mit dem Dosenöffner!
°°°
Auch leere Getränkedosen könnt ihr wieder verwerten - mit dem Dosenöffner gibt's oben eine saubere Öffnung,  die keine scharfen Kanten hinterlässt.
°°°°
 Die Hanfschnur hab ich HIER gekauft - kostet nicht mal 3€...
°°°°°

Mittwoch, 8. April 2015

[diy] Frühlings.Inspiration.


Egal, was der April draußen macht – auf meinem Fensterbrett in der Küche blüht der bunte Frühling!

Aus einem französischen Kochbuch, das irgendwann mal in einem ersteigerten Bücherpaket über Ebay zufällig seinen Weg zu mir gefunden hat, hab ich einige Seiten entwendet und mit Paper Potch auf einen kleinen Blumenkübel geklebt. Auch eine leere Konservendose hab ich so zum hübschen Übertopf umfunktioniert... und eine leere Glasflasche zum Kerzenständer gekürt.

>> einfach Papier zurecht schneiden, mit Kleber einstreichen, aufkleben und nochmal eine Schicht drüber pinseln.
Hält auch auf Metall, auf Glas, auf Kunststoff… <<

Geht also ganz einfach, macht Spaß! Und wenn ich jetzt mal ratlos in der Küche stehe und mir nicht einfallen will, was ich kochen könnte, dann kann ich jetzt einfach auf meinen Blumentöpfen nach Rezepten suchen…


Donnerstag, 2. April 2015

Mandalas selber zeichnen

Als Kind hab ich eine Zeit lang fast jeden Tag Mandalas ausgemalt. In meinem Zimmer hab ich sie an die Wand geklebt und damit eine ziemlich große Fläche „tapeziert“… 
Ich mochte Mandalas schon immer, weil mich das Buntmachen von Flächen auch tatsächlich heute noch so schön gedankenversunken macht und irgendwie beruhigend auf mich wirkt. Und am Ende hat man auch noch ein hübsches Ergebnis.

Zum ersten Mal hab ich jetzt ein Mandala selbst „konstruiert“ – dafür hab ich meinen damals sehr ungeliebten Schulzirkel wieder ausgegraben und mich neu mit ihm befreundet. 

Mandala selber zeichnen

Ich zeig euch, wie einfach man Mandalas selbst zeichnen kann, es ist wirklich leichter als gedacht! Meine fertigen Mandalas hab ich diesmal aber nicht an die Wand geklebt, sondern zu Untersetzern gemacht. 
Und jetzt hab ich bunte Gutelaune-Tupfer auf meinem Küchentisch!

Material
  • Papier
  • Bleistift
  • Fineliner
  • Lineal
  • Zirkel
  • Farben zum Ausmalen

① Mit Bleistift und Lineal ein Quadrat aufzeichnen (ca. 12 x 12cm). Die Eckpunkte verbinden, um den Mittelpunkt zu finden.
② Mit dem Zirkel Kreise und Linien ziehen: z.B. zuerst in die Eckpunkte stechen und den Radius so einstellen, dass der Mittelpunkt getroffen wird. Anschließend vom Mittelpunkt aus Kreise ziehen. Tipp: Es müssen nicht immer alle Kreise vollständig „durchgezogen“ werden – so entstehen interessante Formen!
Eigentlich könnt ihr bei all dem nichts falsch machen, wichtig ist nur die Symmetrie – damit meine ich nicht die „exakte“ Symmetrie oder besondere Genauigkeit, sondern nur, dass ihr jeweils gespiegelt an den „gleichen“ Punkten mit dem Zirkel einstecht und die entsprechenden Kreise auf der anderen Seite auch macht.
③ Anschließend zeichnet ihr die Bleistiftlinien mit einem Fineliner oder Gelstift nach.
④ Die Bleistiftlinien können jetzt wegradiert werden.
⑤ Wenn ihr es verspielter mögt: Kleine Kreise und andere kleine Formen könnt ihr jetzt noch aus freier Hand einzeichnen. Auch hier müsst ihr nur ein bisschen auf die Symmetrie achten.
⑥ Jetzt ist euer Mandala fertig und ihr könnt es nach Belieben ausmalen. Ich habe Aquarellfarben verwendet, genauso könnt ihr aber auch Farbstifte, Filzstifte, Kreide etc. verwenden.
So, jetzt hab ihr euer eigenen Mandala gezeichnet und ausgemalt!

Vom Mandala zum Untersetzer

Meine Mandalas hab ich also zu Untersetzern verwandelt – das hab ich zugegebenermaßen nicht „vollständig“ selber gemacht, sondern mir von Profis helfen lassen :) 
Online-Print-Services bieten ja oft sogenannte „Fotogeschenke“ an, das sind dann etwa Tassen, Mousepads etc. Wie ich euch in einem Post HIER schon mal gezeigt hab nutze ich solche Services gerne für „künstlerische“ Zwecke und lasse mir Zeichnungen etc. hochwertig drucken… denn ein Fan von „Hundetassen“ und Handyhüllen mit Babygesichtern drauf bin ich ehrlich gesagt nicht, aber das ist ja Geschmackssache :)

Für die Untersetzer müsst ihr euer Mandala nach dem Zeichnen einscannen und als .jpg in möglichst guter Qualität abspeichern. Meine Untersetzer hab ich über webprint.de bestellt, sie werden als „hochwertige“ Untersetzer im 4-er Set für 12,95€ angeboten und ich war ziemlich gespannt, wie der Druck und die Verarbeitung aussehen würden… Aber ich war ehrlich entzückt über die gute Qualität!
Die Untersetzer sind auf Holz gedruckt und sind mit einer ganz glänzenden Oberfläche beschichtet. Damit sind sie robust und trotzdem herrlich schön – und dass die Farben exakt so rauskommen, wie sie sie vor einigen Tagen auf mein Aquarellpapier gepinselt hab, das hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Also mein heißer Tipp: Ob Mandala oder irgendwas anderes – eigene Zeichnungen und Bilder könnt ihr euch so zu hochwertigen Wohnaccessoires verwandeln lassen!
Und jetzt viel Spaß beim Mandala malen!

Freitag, 20. März 2015

[diy] blumiges Schränkchen im Frühling


Grundsätzlich immer unwiderstehlich für mich: Bunte Boxen, Schränkchen, Schubladen, Boxen, Schachteln, Schatullen...
Zwar hab ich viel Kleinkram zum Aufbewahren, aber eigentlich kann man kaum so viel Kleinkram haben, wie ich gern Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kleinkram hätte… In Dekoläden könnte ich jedes Mal stundenlang vor bunt lackierten Schränkchen mit Minischubladen stehen, kleine Holzboxen öffnen und beklebte Döschen bestaunen. Diese verspielte Art von Wohnaccessoires finde ich so hübsch, ein bisschen bunt, ein bisschen shabby, ein bisschen aus der Reihe tanzend.

Am Ende kauf ich dann doch nichts im Dekoladen, außer vielleicht eine Rolle hübsches Geschenkpapier – und zu Hause kann ich mir dann mit Kleber, Lack und Papier mein ganz eigenes Dekoteilchen zurecht schneidern. Kleine Schränkchen und Boxen kann man unbehandelt aus Holz als „Rohlinge“ für relativ wenig Geld kaufen und dann so ganz individuell gestalten – wenn man die Preise im Dekoladen anschaut, dann lohnt sich das Selbermachen übrigens gleich doppelt...

Heute stell ich euch mein kleines blumig-verträumtes Schränkchen vor. 
Zwanzig Zentimeter hoch, aus Holz und mit 2 Schublädchen inkl. lustigem Kugelknauf. Hier bewahre ich Schmuck und Kosmetik auf und die Blumen lachen mich jeden Morgen an - wie's im Frühling eben sein muss :)


Material
  • Holzschränkchen / Box (z.B. über Buttinette)
  • Geschenkpapier oder Scrapbookpapier
  • Holzleim
  • Decoupage-Kleber oder Paper Potch
  • Acrylfarbe
  • Pinsel
  • Schere
  • evtl. Schleifpapier

So wird’s gemacht

① Je nach Qualität und Verarbeitung des Holzartikels lohnt es sich manchmal, kurz mit einem Schleifpapier raue Kanten und Oberflächen zu glätten. Das geht ganz fix. Vor dem Weiterarbeiten den Holzstaub entfernen.

② Musterpapier auswählen und in Streifen schneiden (ich habe immer ca. 2cm breite Streifen geschnitten) und auch in der Länge anpassen, je nach Stelle, an die das Papier geklebt werden soll.

③ Die zu beklebende Holzfläche dünn mit Holzleim bestreichen und die Papierstreifen aufsetzen: Am besten immer einige Millimeter überlappen lassen! Festdrücken und trocknen lassen. (Die kleine Knäufe hab ich übrigens vor dem Bekleben abgenommen und später wieder aufgeklebt, das erleichtert einiges…)

④ Nach dem Trocknen noch eine Schicht Decoupage-Kleber, Paper Potch oder Klarlack auf das Papier auftragen – so wird die Oberfläche glänzend und ist geschützt.

⑤ Die Flächen, die nicht beklebt werden, einfach mit Acrylfarbe in der Wunschfarbe lackieren. Acrylfarbe ist praktisch, geruchsarm und relativ einfach in der Verarbeitung. Eventuell sind mehrere Schichten nötig, je nachdem, wie deckend die Farbe auf dem jeweiligen Untergrund ist.

Das war’s schon! Je nach Lust und Laune können auch noch kleine Steinchen, Perlen, Knöpfe, Muscheln etc. aufgeklebt werden. Viel Spaß!

Donnerstag, 5. Februar 2015

[Nähanleitung] Lavendelsäckchen aus Stoff nähen

Lavendelblüten riechen herrlich – ihr Duft wirkt beruhigend und entspannend. 
Kleine Lavendelsäckchen aus Stoff sind was Feines: Neben dem Kopfkissen helfen sie beim Einschlafen und im Kleiderschrank wehren sie Motten ab und halten die Wäsche immer duftig!



Die kleinen Säckchen könnt ihr euch ganz einfach selbst nähen! Erinnert ihr euch an meine Nähanleitung für den Adventskalender aus Stoffsäckchen? Auf diese Art hab ich auch meine Lavendelsäckchen genäht.

Ihr braucht kleine Stoffstücke, eine Schere, Nähmaschine, Schnur/Band und getrocknete Lavendelblüten (zum Beispiel im Reformhaus als Arzneitee erhältlich).

Ein kleiner Tipp: Für solche kleine Näharbeiten verwende ich sehr gerne Musterstoffe – wenn man Glück hat, dann findet man einen Laden für Möbelstoffe, der seine Musterstoffe sehr günstig abgibt. Das sind dann ganze Paletten von kleinen bunten Stoffstücken, die ca. 10 x 10 cm groß sind. Aus ihnen kann man noch viele hübsche Kleinigkeiten nähen, wie zum Beispiel Lavendelsäckchen.

Nach dem Nähen werden die Säckchen gefüllt und das war’s schon! Viel Spaß!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

[diy] Kerzen gießen

Jetzt noch ein Weihnachtsgeschenk selber machen!? So kurz vor Weihnachten!? Ja, das geht schon! Auch wenn's nicht mehr lang hin ist, bis die Geschenke verteilt werden... - diese kleine Aufmerksamkeit könnt ihr noch vor Weihnachten selber machen.

ihr braucht
Kerzenreste oder Teelichter in verschiedenen Farben │ evtl. Wachsfarbe │ evtl. Duftöl │ Dochte oder Tafelkerzen │ leere Gläser


Und schon kann’s losgehen! Kerzen selber gießen ist ganz einfach und macht viel Spaß. Es ist ein bisschen wie malen mit Wachs, ihr könnt euch richtig austoben, Farben kombinieren, mischen, übereinanderschichten…
Die ausführliche und illustrierte Anleitung zu meinen Kerzen findet ihr HIER.

Viel Spaß beim Kerzengießen und eine schöne Weihnachtszeit!

Montag, 8. Dezember 2014

"I Want To Make Beautiful Things"


„I want to make beautiful things, even if nobody cares.”
SAUL BASS

Ich liebe dieses Zitat. Für mich drückt es das aus, worauf es beim kreativen Schaffen ankommt. Ich will Dinge machen, die mir gefallen. Nicht für andere, sondern für mich. Dinge, die in meinen Augen wertvoll sind und es bleiben. Weil sie mir gefallen.

Natürlich gibt es kaum was Schöneres als die Anerkennung von anderen, das stimmt schon! Anerkennung für das, was man geschaffen hat… ja, es ist herrlich, wenn die eigenen Werke auch anderen gefallen. Aber das allein ist für mich nicht der Ansporn,  Dinge zu schaffen; nicht weil sie anderen gefallen sollen. Sondern ich will Dinge schaffen, die in erster Linie mir gefallen. Weil sie dann so werden, wie sie werden müssen. Wie ich. Wenn sie dann anderen auch noch gefallen, dann ist es natürlich umso schöner. Vielleicht kann ich es so formulieren: Das Lob ist das Sahnehäubchen auf dem Törtchen, aber das Törtchen selbst ist das Wertvolle.

Der Satz von Saul Bass soll immer in meiner Nähe sein und genau deswegen hab ich ihn auf ein paar Aquarellfarben gebettet und dann hinter Glas verewigt. Jetzt steht er auf meinem Schreibtisch. Ein bunter heller Farbklecks, genau richtig für mich. Ein vorweihnachtliches Geschenk an mich selbst von mir selber.
Das Glasfoto hab ich bei fotoparadies.de bestellt – dort hab ich mein selbstgestaltetes Bild hochgeladen, das war unkompliziert und einfach (und im Anschluss hab ich ganze 9 Arbeitstage ungeduldig auf die Lieferung gewartet… Aber das Warten hat sich gelohnt und die Druckqualität ist sehr gut! Wenn ihr andere Produkte wie Fotobücher, Leinwände etc. bestellt, ist die Lieferzeit aber geringer – bis Weihnachten würde das z.B. bestimmt noch klappen!)

Ich mag dieses zentimeterdicke Glas, das ich überall hinstellen kann. Steht es vor dem Fenster, dann scheint sogar das Licht durch.


Zugegebenermaßen schreckt mich ja die Werbung von Foto-Printservices immer ein bisschen ab – dauernd sieht man nur lachende Familien- und Kinderfotos auf Hochglanzpapier oder auf Tassen gedruckte Hundefotos… irgendwie öde und langweilig…
Aber mittlerweile hab ich rausgefunden, dass man mit diesen Printangeboten eben auch andere Sachen machen kann. Zum Beispiel Zitate gestalten. Oder: Selbstgemalte Bilder oder die eigenen Fotos gesammelt in ein Buch drucken lassen, und zwar in bester Qualität. Und vielleicht nicht mal zum Verschenken, sondern einfach für sich! Für das eigene Bücherregal. Damit man das Buch hin und wieder mal aus dem Regal ziehen kann, ansehen kann und wieder merkt: Oh, ich mache ja wirklich ganz hübsche Sachen! Das darf man nämlich auch mal denken, finde ich.

Mittwoch, 12. November 2014

[diy + freebie] Bunte Etiketten für Seifenspender


Zur Zeit treib ich’s ziemlich bunt…! Vielleicht liegt das daran, dass der November alles ein bisschen dunkler macht und ich das irgendwie ausgleichen muss… oder daran, dass ich von Farbe sowieso nie genug kriegen kann…!? Warum auch immer – gerade meine Küche kriegt derzeit eine gehörige Portion Farbe ab! Ich beklebe kleine Gewürzgläser mit buntem Geschenkpapier, stopfe meine Cornflakes in diese herrlich bunten Vorratsblechdosen im Retro-Look und gieße Kerzen mit bunten Wachsschichten, die ich dann auf den Küchentisch stelle.
Und dann? Dann muss auch noch der Seifenspender bunt werden!
Habt ihr auch Seifenspender aus Kunststoff in der Küche, von DM, Rossmann & Co.? Die kann man zwar immer wieder auffüllen, das ist gut – aber so richtig hübsche Etiketten haben sie oft nicht. Das kann sich aber ändern!

Dafür braucht ihr bloß Papier, Farbe und selbstklebende Folie.
Entweder ihr nehmt hierfür meine Druckvorlage (einfach links auf’s Bild klicken und ausdrucken!) – ODER: Ihr designed Eure eigenen Etiketten!



So hab ich’s gemacht:
Einfach das Etikett vorsichtig in einem Stück von der Flasche abziehen und auf ein Blatt Papier kleben.
Jetzt habt ihr eine Vorlage für Größe und Form. Mit dieser Schablone übertragt ihr die Form auf ein Blatt Papier.
Dann nach Lust und Laune euer eigenes Etikett malen und zeichnen! Schriftzüge, Blumen, Punkte, Sprüche…
Das fertige Etikett ausschneiden.
Jetzt braucht ihr ein Stück selbstklebende Folie (wird oft zum Büchereinbinden verwendet). Die Folie klebt ihr auf das Etikett und dann wird ausgeschnitten – ABER: von der Folie unbedingt einen Rand von mindestens 0,5 Zentimeter stehen lassen! So bleibt das Etikett auf der Flasche kleben und ist gleichzeitig vor Wasser geschützt! Gut festdrücken!
Fertig!

Das Ganze könnt ihr auch mit der Spülmittelflasche machen, da macht das Abspülen auch gleich mehr Spaß…!


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