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Dienstag, 23. August 2016

[diy] Vasen im Beton-Look

Schon während der letzten beiden Besuche im Bastelladen bin ich um eine bestimmte Sache herumgeschlichen: 
Das ist Farbe, die auf jeden beliebigen Gegenstand aufgetragen werden kann – und der soll danach aussehen, als sei er aus Beton gegossen. 

Mir gefällt der „Beton-Look“! Ich mag Wohnaccessoires und Deko-Gegenstände für drinnen und draußen, die aus Beton sind. Ihn selbst in Formen zu gießen finde ich allerdings schwierig – mir fehlen Formen, die Verarbeitung ist etwas „grob“ und das Endprodukt hat oft ein enormes Gewicht… Und dann… hab ich mir die Beton-Effekt-Paste also doch irgendwann mitgenommen und ausprobiert!

Das Ergebnis gefällt mir gut! Es sieht wirklich sehr nach Beton aus, erstaunlich! Zwar ist das Töpfchen für ca. 16€ nicht ganz billig (enthalten sind außerdem zwei Lasuren, sowie kleine Schwämmchen, die zur Verarbeitung benötigt werden), aber damit kann man sich schon einige Deko-Teilchen anfertigen!


Für meine zwei Vasen und eine Schale habe ich verwendet: 

2 Glasflaschen, die sonst im Altglas gelandet wären

und einen Quarkbecher aus Kunststoff.

So wird die Beton-Effekt-Paste verarbeitet:
Zuerst wird die Paste mit einem Pinsel dünn aufgetragen. Sie trocknet relativ schnell. Dann wird eine dickere Schicht davon aufgetragen: Mit einem Spatel oder einem alten Küchenmesser streicht man die relativ zähe Paste auf den Gegenstand. Das geht wirklich einfacher, als ich es mir vorgestellt hab! 
Nach einigen Minuten Warten nimmt man dann ein feuchtes Schwämmchen und tupft die Paste auf dem Gegenstand glatt. 
Später, nach einigen Stunden Trockenzeit, wird dann noch lasiert: Erst mit einer dunklen Flüssigkeit und anschließend mit einer hellen. Und schon ist man fertig! Das Ergebnis ist laut Herstellerinformation sogar wasser- und wetterfest!
Für die Schale habe ich noch aus einem Lederrest ein kreisrundes Stück ausgeschnitten und eingeklebt…

Sonntag, 25. Oktober 2015

[selbst gestrickt] mein Schal für Herbst / Winter

Seit letztem Jahr bin ich sehr verliebt in große Schals und hab immer ein „absolutes Lieblingsteil“: Letzten Winter hat mich ein großer, flauschiger Baumwollschal in Weinrot mit weißen Punkten und Fransen durch die kalten Monate gebracht, im Frühjahr war’s dann ein großes, quadratisches Tuch, zum Dreieck gefaltet, mit Karomustern in Rot- und Grüntönen… mit dem Herbsteinbruch in diesem Jahr hab ich mir dann einen ziemlich überdimensionalen „Deckenschal“ gekauft, herrlich gemustert in verschiedenen Rot-, Braun- und Blautönen…

Und jetzt? Jetzt war’s Zeit für einen selbstgestrickten Schal!

Aus 5 edlen Wollknäueln in ziemlich knalligem Magenta/Pink ist ein wuselig lustiger Schal entstanden. Ich mag grobe Maschen und mit dem relativ dicken Garn und dicken Stricknadeln hat das gut funktioniert! Neben der magentafarbenen Wolle (LANA GROSSA RAGAZZA LEI 015 MAGENTA, 100% Schurwolle) hab ich noch einen dünnen Faden (Sockenwolle mit Farbverlauf) mitlaufen lassen – so wurde die knallige Farbfläche ein bisschen gebrochen.

Gestrickt hab ich nach einer Anleitung aus dem LANA GROSSA "Ragazza" Heftchen NO.7/15 (findet ihr HIER, sogar mit Blick ins Heft) – darin sind unzählige Mützen, Schals und Pullis mit entsprechenden, übersichtlichen Anleitungen.

Wenn ihr wie ich bei solchen Strickheftchen immer ein bisschen Angst vor sehr „altbackenen“ Teilen habt, dann seid ihr wahrscheinlich genauso überrascht wie ich, wie modern viele der abgebildeten Sachen aussehen…! Gerade für den angesagten Boho-Look gibt’s hier übrigens auch eine große Auswahl passender Accessoires zum Selberstricken; grobe Schals und lange Strickjacken… – vielleicht muss ich mir bald Wolle-Nachschub besorgen :)

Zugegebenermaßen war’s während dem Stricken äußerst spannend: Weil der Schal auf den Rundstricknadeln saß, war eigentlich bis zum Ende nicht ersichtlich, was bei der ganzen Sache rauskommen würde… Dass ich mir außerdem eine Anleitung ausgesucht hatte, für die eigentlich dünneres Garn vorgegeben war, hat alles noch aufregender gemacht… Das Ergebnis dann: Wuselig, aber irgendwie gerade deswegen toll!

der Schal auf dem Bild in der Anleitung (rechts unten in Grün) sieht um einiges „bräver“ aus als meiner :)
Gestrickt wurde nach einem eigentlich relativ einfachen Prinzip:
Auf einer Rundstricknadel (sie sollte lang genug sein, die Maschen vermehren sich stetig) schlägt man so viele Maschen an, dass ein Innenrand von ca. 60 cm entsteht. Dann werden drei Reihen gestrickt und in der vierten Reihe jede zweite Masche verdoppelt. (Verdoppeln heißt: zuerst die Masche normal rechts abstricken, aber nicht von der Nadel nehmen, sondern nochmal verschränkt rechts abstricken.) Wieder drei Reihen stricken und in der vierten dann jede zweite Masche verdoppeln. Wenn der Schal breit genug ist, abketten und sich vom Ergebnis überraschen lassen!

Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust auf Stricken bekommen – oder habt Tipps für mich, was ich mir unbedingt noch für den Winter stricken sollte…? Immer her damit, ich freu mich über Kommentare :) 

Sonntag, 22. Februar 2015

[diy] Meisenknödel selber machen

"Vielleicht feiern Meisen ja auch Ostern" hab ich mir gedacht... das weiß man aber natürlich nicht. Worüber sie sich aber gerade im Winter ganz sicher immer freuen - ist Futter! 


Meisenknödel selber machen, das wollt ich schon lange mal und weil bald Ostern ist hab ich sie in Eierform gemacht und bunte Kordeln in Frühlingsfarben angehängt. Ein großer Spaß, der hübsch aussieht und auch wenn sich die Meisen nicht auf meine Fotos getraut haben… sie mögen ihre essbare Osterdeko!

Material für Meisenknödel
  • 150g Futtermischung für Vögel (ich habe einen Körnermix, Erdnüsse und Rosinen verwendet)
  • 150g Pflanzenfett
  • Dicke Kordel / Schnur
  • Buntes Garn
  • Form: Deko-Ostereier aus Kunststoff
Das Fett in einem Topf erwärmen, bis es flüssig wird.
Die Futtermischung dazu geben und umrühren. Nach draußen stellen, damit das Fett abkühlt und wieder fester wird.
In der Zwischenzeit die Form vorbereiten: Einfach einige Dekoeier aus Kunststoff (ursprünglich zum Aufhängen, es gibt sie in weiß oder bunt im Drogeriemarkt für ein paar Cent) der Länge nach mit einer kleinen Schere in jeweils zwei Schalenhälften schneiden.
Für die bunten Quasten das Garn um einen kleinen Gegenstand (z.B. Notizblock) wickeln. Anschließend ein Stück der dicken Schnur abschneiden, durch die Garnschlaufen ziehen und verknoten. Oben an der Quaste mit dem Garn ein paar Mal waagrecht wickeln und verknoten. Dann die Schlaufen durchschneiden und fertig ist die Quaste. Am Ende der dicken Schnur ebenfalls eine kleine Schlaufen knoten. Daran werden die Meisenknödel später aufgehängt.
Wenn die Futter-Fett-Mischung wieder etwas fester geworden ist, werden mit einem Löffel die Eierhälften gefüllt. Dann zwischen zwei Hälften die vorbereitete Schnur mit Quaste hineinlegen, beide Hälften gut zusammendrücken und dann ab damit ins Kühlfach!
Nach ca. einer Stunde sind die Meisenknödel hart und können aus dem Gefrierfach genommen werden. Die Schalen vorsichtig ablösen – fertig!


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