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Dienstag, 28. Februar 2017

[diy] Traumfänger basteln

Die schlechten Träume bleiben darin hängen, die guten schlüpfen hindurch: Der Traumfänger ist ein Kultobjekt voller Mystik und Spiritualität. Freischwebend wird er über die Ruhestätte gehängt und soll geruhsamen Schlaf schenken, böse Träume (spätestens mit der Morgensonne) neutralisieren und die guten Träume zum Schlafenden leiten.

Der Traumfänger ist mit seiner Optik ein wunderschöner Gegenstand. Er besteht aus einem rund geformten "Netz", an dem im unteren Bereich Federn, Perlen oder anderer Schmuck angehängt ist.


Hier zeige ich euch, wie ihr euch selbst einen Traumfänger basteln könnt! Und zwar aus Material, das ihr höchstwahrscheinlich sowieso zuhause habt!

Material
  • runder Plastikdeckel (z.B. von Quarkspeisen, Kartoffelsalat etc.)
  • Wolle
  • Draht
  • Perlen
  • Cutter / Messer
  • Schere
  • Zange


So wird der Traumfänger selber gebastelt

  1. Zunächst wird der Ring hergestellt. Hierfür könnt ihr einen der Plastikdeckel verwenden, die zum Beispiel auf großen Joghurt- oder Kartoffelsalatbechern zu finden sind.
  2. Mit einem Cutter schneidet ihr die Mitte des Deckels heraus, sodass ein Ring übrig bleibt.
  3. Nun knotet ihr das Ende einer Wollschnur am Ring fest.
  4. Wickelt nun den kompletten Ring mit Wolle ein - das geht ganz einfach, indem ihr  das Wollknäuel immer wieder durch den Ring steckt.
    Wenn ihr fertig seid, dann verknotet ihr beide Ende gut.
  5. Jetzt kommt der Draht ins Spiel: Befestigt ihn an einer beliebigen Stelle, indem ihr ihn einfach zweimal um den Ring wickelt. Dann wird der erste Bogen des Netzes geformt.
  6. Fahrt so fort, dass die Form, wie auf dem Bild gezeigt, entsteht und biegt das Ende wieder fest um den Ring. Knipst das Ende ab.
  7. Mit einem neuen Stück Draht kommt nun die zweite Runde: Biegt eine kleine Öse und hängt sie in der Mitte einer eurer Bögen ein.
  8. Jetzt wird wieder im gleichen Muster verfahren, bis die Runde komplett ist. Dann den Draht wieder verbiegen und abknipsen.
    Genauso wird noch eine dritte Reihe gebogen, und evtl. eine vierte - je nachdem, wie groß eurer Traumfänger ist.
  9. Jetzt könnt ihr nach Herzenslust verzieren: Hierfür habe ich kleine Quasten aus Wollen und Lederschnüren angehängt. (eine Anleitung für Quasten findet ihr hier) 
    Ein paar Perlen könnt ihr auch noch auf die Schnüre fädeln, das sieht toll aus! Angehängte Federn wären hier natürlich der Klassiker - generell gilt aber: Angehängt wird, was grad zur Hand ist und gefällt!
    Zum Schluss noch ein Stück Wollschnur als Aufhängung oben anknoten - fertig!
Viel Spaß und schöne Träume!

Donnerstag, 28. Juli 2016

[diy] buntes Mobile für drinnen und draußen

Bereit für Bunt?
Wer hat noch Bügelperlen und alte Schlüssel im Keller?
Dieses kleine Mobile ist ein richtiges „upcycling“-Projekt – hergestellt aus Kellerfunden und herumliegenden Teilchen. Als „Basis“ habe ich den Deckel einer alten Blechdose verwendet.
Mein Mobile wird übrigens einen Platz im Garten bekommen, als bunter Blickfang im Grünen!

Diese Teile hab ich verwendet:

  • Deckel einer Blechdose (hier funktionieren auch Plastikdeckel von größeren Joghurtbechern etc.)
  • Schnur
  • Bügelperlen und andere…
  • Alte Schlüssel
  • Metallketten
  • Wollreste
  • Draht
  • Sekundenkleber

 So hab ich’s gemacht: 

  • Zuerst müssen Löcher in den Deckel – dafür einfach mit Hammer und Nagel ringsum Löcher hämmern (hierfür am besten ein altes Brett als Untergrund nehmen!)
  • Alte Schlüssel an Schnürchen binden und durch die Löcher im Deckel fädeln. Oben eine Perle als „Stopper“ aufziehen und dann einen Doppelknoten machen.
  • Für die Perlschnürchen: Einfach Bügelperlen auffädeln und auf die gleiche Art am Deckel befestigen!
  • Die kleinen Quasten könnt ihr ganz einfach aus Wollresten herstellen: Hier findet ihr meine illustrierte Anleitung dafür, ganz simpel und schnell gemacht! (die Endkappen könnt ihr auch einfach weglassen!)
  • Für die bunte Umrandung des Deckels hab ich Bügelperlen auf einen dünnen Draht aufgefädelt. Mit Sekundenkleber einmal den Deckel „umranden“, den Perlstrang auflegen und die beiden Drahtenden zusammenzwirbeln – das hält sogar Wind und Wetter aus!

Für das Mobile könnt ihr alles verwenden, was ihr so findet! Wir wär's mit zum Beispiel mit Muscheln oder Knöpfen? Alter Modeschmuck, kleine Buntstifte, Glöckchen .... Ein Bastelspaß für Groß und Klein - und danach kann man das Schmuckstück danach drinnen oder draußen aufhängen! Viel Spaß!

Dienstag, 29. März 2016

DIY: Kissen weben


Weben mit selbstgemachtem Webrahmen aus Pappe

In der vorletzten Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift FLOW (Heft 15/2016) hab ich eine tolle DIY-Anleitung entdeckt: Einen kleinen, runden Teppich selber weben. Das funktioniert ziemlich simpel mit einem selbstgemachten Webrahmen aus Pappe und Wollresten, bzw. Stoffresten.
Nach dem gleichen Prinzip – nur ein bisschen abgeändert – hab ich mir jetzt ein weiches Kuschelkissen aus Wolle und Füllwatte gebastelt!

Ihr könnt euer Kissen einfarbig oder ganz bunt gestalten! Ihr könnt Wolle verwenden, aber auch Streifen aus Jerseystoff etc. Zum Verarbeiten von Resten eignet sich dieses Selbermach-Projekt wirklich richtig gut! Was ihr an Materialien nicht sowieso schon griffbereit habt, bekommt ihr im Bastelladen oder online zu kleinen Preisen (z.B. könnt ihr euch über Gutscheinpony in der Kategorie "Spielzeug & Hobby" auch nochmal Vergünstigungen in Form von Coupons für Wolle und Füllwatte holen) – am Ende habt ihr ein süßes Wohnaccessoire für wenig Geld!

So wird’s gemacht

Für das Kissen braucht ihr folgendes Material:
  • Pappe (ca. 40x40cm)
  • Schere & Stft
  • Wolle
  • Füllwatte




  1. Zuerst schneidet ihr aus der Pappe einen Kreis aus (Durchmesser 30 – 40cm).Auf die Pappe zeichnet ihr mit Bleistift Linien, die sich in der Mitte treffen – so, als würdet ihr einen Kuchen in gleichmäßige Stücke teilen. Ihr solltet am Ende in etwa um die 20 Linien haben. Nun schneidet ihr mit der Schere an den Enden der Linien kurze Schlitze in den Rand der Pappe, etwa 1cm lang.
  2. Mit einem Wollgarn wickelt ihr nun jene Fäden, die ihr später zum Weben braucht (hier rot eingezeichnet): Entlang der aufgezeichneten Linien verbindet ihr immer die gegenüberliegenden Schlitze und arbeitet euch so rund im den Kreis. Die beiden Enden der Schnur knotet ihr auf der Rückseite der Pappe zusammen.Euer Webrahmen ist jetzt fertig.
  3. Jetzt geht’s richtig los: Mit jeweils ca. 50cm langen Wollschnüren (ihr könnt sie auch doppelt oder dreifach nehmen) webt ihr nun im Kreis: Immer einmal unter der roten und dann über der roten Schnur usw. Sobald eure Wollschnur zu Ende ist, knotet ihr einfach ein neues Stück andere Wolle fest. Die Knoten verstecken wir dann einfach im Kissen.
  4. So arbeitet ihr euch immer weiter vor, bis euer Webrahmen gefüllt ist. Und dann? Einfach den Webrahmen umdrehen und die andere Seite genauso mit Wolle einweben!Wenn beide Seiten der Pappe gefüllt sind, dann wird die Pappe vorsichtig entfernt: Am besten geht das, indem ihr sie stückweise zerreißt und so auf eurem „Kissenbezug“ herauslöst.Jetzt schiebt ihr an einer Stelle die Wollfäden vorsichtig ein bisschen auseinander, um eine kleines „Loch“ zum Befüllen zu kriegen (keine Angst, die Wollfäden schieben sie anschließend wieder zusammen!). Jetzt stopft ihr nach und nach kleine Mengen Fällwatte in euer Kissen.Fertig!




Dienstag, 8. Dezember 2015

[diy] Armband knoten mit Perlen

Es gibt tausende von Möglichkeiten, Armbänder selbst herzustellen und bei den vielen, vielen Arten, die ich euch hier in meinem Blog schon gezeigt hab, war diese mit Sicherheit auch schon mal dabei: Knoten.

Armbänder zu knoten ist für mich eine tolle Sache - nicht schwer und das Ergebnis gefällt mir. Mit unterschiedlichen Materialien kommt jedes Mal ein anderer Stil raus.

Heute: Ein Regenbogen-Armband für fröhliche Tage.

Die bunten Perlen von Pandahall haben mir gleich gute Laune beschert, sodass ich beschlossen hab, sie am Arm tragen zu müssen! Wenn ihr's nicht ganz so bunt mögt, dann versucht es zum Beispiel mit dunklem Garn und silbernen Metallperlen, das sieht sehr edel aus!

Material
* Textilgarn / Wollschnur oder Zpagetti
* dünne Garnschnur oder Perlseide (hier müssen die Perlen aufgefädelt werden können!)
Perlen
* Metallringe


Für eine verständliche Erklärung hab ich euch mal wieder Skizzen angefertigt.

Im Grunde ist alles wirklich einfach und funktioniert nach dem Motto "Perle > Knoten > Perle > Knoten..." Ebenso am Ende: Hier einfach alles zusammenknoten und fest anziehen und abschneiden.

Ich habe für mein Armband zwei Stränge nach dieser Art angefertigt und zu einem Armband zusammengehängt. Wenn ihr's noch üppiger wollt, dann könnt ihr beliebig viele Stränge knoten und zusammenfügen!

Schreibt mir eure Fragen gerne unten ins Kommentarfeld - ich helfe euch dann weiter!


Montag, 30. November 2015

[diy] Untersetzer aus Holzscheiben & buntem Garn

Heute gibt’s eine handwerkliche Anleitung aus meiner Weihnachtsschreinerei für Euch!

Ein selbstgemachter Untersetzer aus Holzscheiben, verwebt mit buntem Garn.



Wenn ihr Spaß an Holzarbeiten und auch entsprechende Möglichkeiten und Werkzeuge habt, dann wäre das bestimmt ein tolles Weihnachtsgeschenk zum Selbermachen! Vielleicht kennt ihr ja auch jemanden, der eine kleine Werkstatt im Keller hat und in die ihr euch mal für ein paar Stunden einnisten dürft!


Oder: Ihr lasst Euch zu Weihnachten Säge und Bohrer schenken und könnt nach den Feiertagen Euren Weihnachtsbaum weiter verwerten! Gute Idee, oder?

Material
  • Ast / dünner Stamm (z.B. im Wald gefunden!)
  • Säge
  • Bohrer
  • Schleifpapier
  • buntes Garn aus Baumwolle 

 

Image and video hosting by TinyPic① Zuerst braucht ihr 7 Holzscheiben, die ungefähr gleich dick sind – also mit der Säge vom Ast 7 Scheiben absägen. Vielleicht fällt die Baumrinde dabei ab, vielleicht bleibt sie auch dran; das ist je nach Holz unterschiedlich (bei mir hat sie sich abgelöst).

② Die 7 Scheiben legt ihr nun wie eine Blume auf die Werkbank.

③ Mit einem Bleistift zeichnet ihr euch nun die Punkte zum Durchbohren an (in meinem Bild rot markiert).

④ Jetzt wird gebohrt – macht die Löcher am besten nicht zu dünn, damit ihr es später einfacher beim Fädeln habt.

⑤ Die Scheiben wieder in Blumenform legen und mit dem ersten Garn (oder ihr nehmt wie ich immer 2 Farben gleichzeitig): einmal die äußeren Scheiben rund herum zusammenfassen. Die Enden unter dem Untersetzer gut verknoten.

⑥ Mit dem zweiten Garn wird’s etwas komplizierter, aber auch nicht wirklich schwer: Wie auf dem Bild (der pinke Fadenverlauf) müsst ihr das Garn nun im entsprechenden Muster durch die Löcher ziehen. Am Ende wieder verknoten.

⑦ Jetzt das gleiche Spiel noch einmal (auf dem Bild ist das der gelbe Fadenverlauf).

⑧ Für den besseren Halt gibt’s jetzt nochmal Verbindungen zwischen Mittelteil und den äußeren Scheiben (bei mir das Garn in Weiß).

FERTIG!

Sonntag, 25. Oktober 2015

[selbst gestrickt] mein Schal für Herbst / Winter

Seit letztem Jahr bin ich sehr verliebt in große Schals und hab immer ein „absolutes Lieblingsteil“: Letzten Winter hat mich ein großer, flauschiger Baumwollschal in Weinrot mit weißen Punkten und Fransen durch die kalten Monate gebracht, im Frühjahr war’s dann ein großes, quadratisches Tuch, zum Dreieck gefaltet, mit Karomustern in Rot- und Grüntönen… mit dem Herbsteinbruch in diesem Jahr hab ich mir dann einen ziemlich überdimensionalen „Deckenschal“ gekauft, herrlich gemustert in verschiedenen Rot-, Braun- und Blautönen…

Und jetzt? Jetzt war’s Zeit für einen selbstgestrickten Schal!

Aus 5 edlen Wollknäueln in ziemlich knalligem Magenta/Pink ist ein wuselig lustiger Schal entstanden. Ich mag grobe Maschen und mit dem relativ dicken Garn und dicken Stricknadeln hat das gut funktioniert! Neben der magentafarbenen Wolle (LANA GROSSA RAGAZZA LEI 015 MAGENTA, 100% Schurwolle) hab ich noch einen dünnen Faden (Sockenwolle mit Farbverlauf) mitlaufen lassen – so wurde die knallige Farbfläche ein bisschen gebrochen.

Gestrickt hab ich nach einer Anleitung aus dem LANA GROSSA "Ragazza" Heftchen NO.7/15 (findet ihr HIER, sogar mit Blick ins Heft) – darin sind unzählige Mützen, Schals und Pullis mit entsprechenden, übersichtlichen Anleitungen.

Wenn ihr wie ich bei solchen Strickheftchen immer ein bisschen Angst vor sehr „altbackenen“ Teilen habt, dann seid ihr wahrscheinlich genauso überrascht wie ich, wie modern viele der abgebildeten Sachen aussehen…! Gerade für den angesagten Boho-Look gibt’s hier übrigens auch eine große Auswahl passender Accessoires zum Selberstricken; grobe Schals und lange Strickjacken… – vielleicht muss ich mir bald Wolle-Nachschub besorgen :)

Zugegebenermaßen war’s während dem Stricken äußerst spannend: Weil der Schal auf den Rundstricknadeln saß, war eigentlich bis zum Ende nicht ersichtlich, was bei der ganzen Sache rauskommen würde… Dass ich mir außerdem eine Anleitung ausgesucht hatte, für die eigentlich dünneres Garn vorgegeben war, hat alles noch aufregender gemacht… Das Ergebnis dann: Wuselig, aber irgendwie gerade deswegen toll!

der Schal auf dem Bild in der Anleitung (rechts unten in Grün) sieht um einiges „bräver“ aus als meiner :)
Gestrickt wurde nach einem eigentlich relativ einfachen Prinzip:
Auf einer Rundstricknadel (sie sollte lang genug sein, die Maschen vermehren sich stetig) schlägt man so viele Maschen an, dass ein Innenrand von ca. 60 cm entsteht. Dann werden drei Reihen gestrickt und in der vierten Reihe jede zweite Masche verdoppelt. (Verdoppeln heißt: zuerst die Masche normal rechts abstricken, aber nicht von der Nadel nehmen, sondern nochmal verschränkt rechts abstricken.) Wieder drei Reihen stricken und in der vierten dann jede zweite Masche verdoppeln. Wenn der Schal breit genug ist, abketten und sich vom Ergebnis überraschen lassen!

Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust auf Stricken bekommen – oder habt Tipps für mich, was ich mir unbedingt noch für den Winter stricken sollte…? Immer her damit, ich freu mich über Kommentare :) 

Donnerstag, 25. Juni 2015

[diy] Ohrringe mit Quasten selber machen

Zufällig vorbeigekommen und dann konnt ich nicht widerstehen
... ein farbenfrohes Knäuel Garn mit dem hübschen Namen „Rainbow“...

...perfekt für selbstgemachten Schmuck – hier zeig ich euch, wie ihr kleine Quasten aus Garn wickeln könnt! Das funktioniert mit Wolle, Schnur, mit Streifen aus alten T-Shirts und noch viel mehr! Ob ihr sie dann an Ohrringe oder vielleicht an lange Bettelketten, an Schlüsselringe oder an die Tasche hängt, das überlass ich euch – aber ich bin auf jeden Fall schon süchtig nach „Quastenwickeln“ und finde immer noch irgendwo ein Platz für eins dieser bunten Dinger.


① Zunächst wickelt ihr gleichmäßig einige Schlaufen aus dem Garn. Praktisch dafür ist übrigens, das Garn um einen Gegenstand (zum Beispiel Kreditkarte, Lineal, Notizblock etc.) zu wickeln.
② Nun zieht ihr ein Stück dünnen Draht, ca. 8 cm, durch die Garnschlaufen.
③ Die beiden Drahtenden werden fest miteinander verzwirbelt und dann könnt ihr die Schlaufen unten aufschneiden.
④ Auf den Draht wird jetzt eine Endkappe aufgezogen.
⑤ Dann könnt ihr noch beliebig viele Perlen auffädeln. Am Ende kommt eine Quetschperle oben drauf. Jetzt wird der Draht nochmal in die andere Richtung durch die Quetschperle gefädelt. So entsteht eine kleine Schlaufe im Draht. Wenn sie von Größe und Form richtig ist, dann wird die Quetschperle mit einer Zange fest zusammengedrückt. Die überstehenden Drahtenden einfach abknipsen.
⑥ Jetzt müssen nur noch die Ohrhaken an die Quasten – und fertig!

Sonntag, 22. Februar 2015

[diy] Meisenknödel selber machen

"Vielleicht feiern Meisen ja auch Ostern" hab ich mir gedacht... das weiß man aber natürlich nicht. Worüber sie sich aber gerade im Winter ganz sicher immer freuen - ist Futter! 


Meisenknödel selber machen, das wollt ich schon lange mal und weil bald Ostern ist hab ich sie in Eierform gemacht und bunte Kordeln in Frühlingsfarben angehängt. Ein großer Spaß, der hübsch aussieht und auch wenn sich die Meisen nicht auf meine Fotos getraut haben… sie mögen ihre essbare Osterdeko!

Material für Meisenknödel
  • 150g Futtermischung für Vögel (ich habe einen Körnermix, Erdnüsse und Rosinen verwendet)
  • 150g Pflanzenfett
  • Dicke Kordel / Schnur
  • Buntes Garn
  • Form: Deko-Ostereier aus Kunststoff
Das Fett in einem Topf erwärmen, bis es flüssig wird.
Die Futtermischung dazu geben und umrühren. Nach draußen stellen, damit das Fett abkühlt und wieder fester wird.
In der Zwischenzeit die Form vorbereiten: Einfach einige Dekoeier aus Kunststoff (ursprünglich zum Aufhängen, es gibt sie in weiß oder bunt im Drogeriemarkt für ein paar Cent) der Länge nach mit einer kleinen Schere in jeweils zwei Schalenhälften schneiden.
Für die bunten Quasten das Garn um einen kleinen Gegenstand (z.B. Notizblock) wickeln. Anschließend ein Stück der dicken Schnur abschneiden, durch die Garnschlaufen ziehen und verknoten. Oben an der Quaste mit dem Garn ein paar Mal waagrecht wickeln und verknoten. Dann die Schlaufen durchschneiden und fertig ist die Quaste. Am Ende der dicken Schnur ebenfalls eine kleine Schlaufen knoten. Daran werden die Meisenknödel später aufgehängt.
Wenn die Futter-Fett-Mischung wieder etwas fester geworden ist, werden mit einem Löffel die Eierhälften gefüllt. Dann zwischen zwei Hälften die vorbereitete Schnur mit Quaste hineinlegen, beide Hälften gut zusammendrücken und dann ab damit ins Kühlfach!
Nach ca. einer Stunde sind die Meisenknödel hart und können aus dem Gefrierfach genommen werden. Die Schalen vorsichtig ablösen – fertig!


Dienstag, 14. Oktober 2014

[diy] Vase für den Herbst selber machen: Wollvase


Die Blätter werden ganz farbig, manche werden so knallbunt, dass man denkt, sie machen sich noch mal so richtig hübsch, putzen sich raus für uns, bevor sie sich dann langsam verabschieden… auf Wiedersehen, bis zum nächsten Jahr, rufen sie dann noch leise...

Nur, weil Sockenwolle Sockenwolle heißt, bedeutet das ja nicht, dass daraus nur Socken werden können… hab ich mir gedacht. Jedes Jahr, wenn’s langsam wieder kühler wird, dann wühle ich in meinem Wollkörbchen und ziehe flauschig weiche Knäule raus. Einfarbig, bunt, dick und dünn… da hat sich einiges angesammelt. Passend zum Herbst hab ich mir bunte Sockenwolle mit Farbverlauf in Orange-Rot-Tönen rausgesucht und daraus herbstliche Deko hergestellt: Eine Wollvase.


Alles, was ihr für eine selbstgemachte Wollvase braucht, ist Wolle, Kleber und ein Gefäß. Ich hab ein leeres Glasfläschchen, ehemals mit Salatdressing gefüllt, verwendet. Das Ganze funktioniert auch mit leeren Joghurtgläsern und größeren Flaschen hervorragend!

So wird's gemacht: Das Glas streicht ihr zunächst dünn mit Kleber ein. Hier könnt ihr eigentlich fast jeden Kleber verwenden, normalen Flüssigkleber oder anderen Leim. Ich verwende gerne Holzleim, denn er lässt sich einfach auftragen, trocknet transparent und die Wolle hält damit wirklich gut auf dem Glas! Mit einem alten Pinsel eine dünne Schicht Kleber auftragen, am besten unten anfangen und erst mal einige Zentimeter bestreichen. Und dann wird gewickelt! In einem Stück kommt die Wolle aufs Glas, entweder von oben nach unten, oder anders rum… wie ihr mögt!
Zum Wolle aufkleben haltet ihr am besten die Wolle leicht gespannt mit einer Hand und dreht dann die Flasche mit der anderen Hand. Das funktioniert ganz gut – und bald habt ihr den Dreh raus :)


Gerade in den kühleren Jahreszeiten liebe ich die kleinen Wollvasen - weil sie aussehen, als wären sie ganz flauschig warm angezogen. Und gleichzeitig kann ich so leere Gläser und Flaschen nochmal verwenden… Viel Spaß beim Wollvasen-Wickeln!

Montag, 18. August 2014

[mode einmaleins] Blazer

Schon bei meiner Lederjacken Qual-der-Wahl hab ich verschiedene Schnitte und Formen von Jacken vorgestellt – heute im Fokus: der Blazer. 
Die eleganten Jäckchen find ich schon immer toll, mit Revers und tailliertem Schnitt, schmalen Ärmeln und ihren vielen, vielen Varianten (erst gestern hab ich hier wieder die tolle Auswahl studiert…) Für Frühjahr, Sommer und Herbst ist der Blazer ein herrlicher Begleiter, stilvoll und in seinen Kombinationsmöglichkeiten so flexibel. Material? Tweed, Wolle, Leinen, Cord, Sweatstoff, Leder -  hier könnte ich ewig aufzählen… 

...da war’s mal wieder Zeit für eine kleine Skizzenmalerei im Notizbuch…

Blazer – was ist das?
Ein Blazer ist eine Art sportliches Jackett für Damen oder Herren. Typisch für das Kleidungsstück: Hüftlänge, Reverskragen, Knopfleiste, aufgesetzte Taschen, Schlitz im Rückenteil und schmal geschnittene Ärmel. Der klassische „Navy Blazer“ ist dunkelblau, mit Metallknöpfen und war ursprünglich eine britische Marinejacke. Die meisten Blazer werden aus Baumwolle und Schurwolle hergestellt.
Zu was kombinierbar? Zu allem - Jeans, Rock, TShirt, Bluse, Kleid…


Hier noch einige Varianten kurz erklärt:

Longblazer
Oben wie der klassische Blazer – nur unten länger! Der Longblazer geht bis über die Hüften oder sogar noch weiter und mittlerweile findet man ihn in allen erdenklichen Farben aus vielen verschiedenen Materialien. Der Schnitt wirkt sehr elegant und edel – ein heller Longblazer aus Leinen ist für kühle Sommerabende zum Beispiel perfekt!

Strickblazer
Warm, lässig und trotzdem schick: Strickblazer gibt’s fein- und grobmaschig. Je gröber der Strick, desto mehr geht der Look in Richtung Freizeit. Anders als der „langweilige“ Wollpulli ist der Strickblazer eine tolle Variante zum Warmhalten im Herbst, figurbetont und dennoch richtig bequem und kuschlig.

Bouclé-Blazer
Jetzt lohnt sich ein kleiner Blick in die Welt der Stoffkunde: Bouclé-Stoff ist ein unregelmäßig gewebtes Material aus zusammengedrehten Garnen, also Zwirnen/Effektzwirnen. Oft sind sogar kleine Knoten oder Noppen im Stoff zu sehen. „boucle“ bedeutet übersetzt übrigens (Haar)Locke.
Bouclé-Blazer werden oft in sehr eleganten Kombinationen mit Bleistiftrock und Pumps getragen, können vielleicht manchmal ein bisschen bieder wirken – und sind oft zu sehen in Tageschau und Tagesthemen!

Jacquard-Blazer
Joseph-Marie Jacquard – dieser Herr hat eine spezielle Webtechnik erfunden, mit Hilfe derer seit 1805 komplexe und großflächige Muster in Stoffe gewebt werden können. Jacquard-Stoffe wirken oft sehr edel und exklusiv. In Kombination mit Boho-Looks entstehen sehr hippe Outfits! Jacquard-Blazer sind im Gegensatz zum klassischen Blazer in gedeckten Farben ein erfrischender Hingucker!

Sweat-Blazer
Gibt’s was Tolleres, als elegant gekleidet zu sein und es trotzdem noch so richtig bequem zu haben? Der Sweat-Blazer ist weich und angenehm zu tragen im Gegensatz zu steiferen Stoffen von Business-Blazern. Er ist so richtig freizeittauglich und trotzdem noch schick.


Welche Formen und Stoffe gefallen euch am besten? Mir ist die klassische Variante irgendwie immer noch am liebsten :)

Montag, 11. März 2013

{ideenwerkstatt} pompom*Kissen

Meine Pompom-Leidenschaft hat sich in der letzten Zeit hier ja schon ein bisschen abgezeichnet… 
Und ich wollte unbedingt irgendwas „Verrücktes“ mit den Wollebällchen herstellen! Also hab ich am Wochenende ein bisschen überlegt und getüftelt, Wolle gewickelt und gewerkelt. Mein ehrgeiziger Plan von einem Pompom-Teppich hat sich etwas verwandelt und herausgekommen ist ein flauschiges, bequemes Sitzkissen mit einem Durchmesser von ca. 40 cm. Um die 50 Pompoms aus kunterbunter Wolle sind darin verarbeitet 
– wie gefällt es euch?

Das Kissen könnt ihr euch HIER in meinem Shop noch genauer ansehen.

Mit Pompoms lässt sich also so einiges anstellen – schmurrmurr hat mir übrigens von der Designerin Myra Klose aus Berlin erzählt, da kommt man wirklich so richtig ins Staunen, was sie alles aus den Puscheln kreiert! 

Montag, 4. März 2013

{DIY} Pompoms selber machen!

Ganz lieben Dank für die vielen Kommentare zu meinem letzten pompom-Post – das freut mich wahnsinnig! 
Weil doch einige von euch nach einer genaueren Anleitung für die flauschigen Bällchen gefragt haben, kommt hier ein bildhaftes Schritt-für-Schritt-Tutorial! 
Mittlerweile gibt es ja auch sogenannte „Pompom-Maker“, das sind kleine Kunststoffteilchen, die wiederverwendet werden können und wirklich sehr praktisch sind. Aber keine Sorge, die braucht ihr nicht unbedingt, denn es geht auch ganz gut auf die herkömmliche Art!

An Material braucht ihr folgendes:
* Pappe * Stift * Schere * Wolle * Stück Schnur

1) Zunächst schneidet ihr zwei identische Ringe aus Pappe aus. Der Einfachheit halber schneidet ihr jeweils einen Schlitz in den Ring (wie abgebildet), das erleichtert das spätere Wickeln sehr! Die beiden Ringe legt ihr nun aufeinander.
2) Jetzt wird gewickelt. Einfach die Wolle fest um beide Ringe wickeln, gerne auch mehrere Schichten! Natürlich nicht übertreiben, aber je mehr Wolle ihr dem Pompom gebt, desto flauschiger ist er danach!
3) Wenn ihr die Ringe ausreichend mit Wolle versorgt habt, dann schneidet mit einer Schere außen zwischen den Pappringen entlang. Dabei müsst ihr nur aufpassen, dass das Ganze nicht von den Ringen rutscht; am besten mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand in der Mitte gut festhalten!
4) Nun nehmt ihr ein Stück stabiler Schnur und bringt es zwischen die beiden Pappschichten. Zieht gut fest und verknotet das Ganze sicher. Schon ist euer Pompom fertig!

Als Kinder haben wir den Pompoms noch Augen, Schnabel & Drahtfüßchen gegeben und so kleine Frühlingsvögel gebastelt! Die Pompoms sehen aber auch einfach so sehr dekorativ aus, hängend an Zweigen oder wie auch immer! Ich möchte mir schon länger einen kleinen Teppich aus Pompoms machen – hoffentlich finde ich dafür bald mal die Zeit, denn da braucht man schon so einige Pompoms…
Viel Spaß mit der Anleitung!

Freitag, 1. März 2013

*hello pompom!

Heute ist meteorologischer Frühlingsbeginn – und prompt durften einige PomPoms bei mir einziehen! Ich liebe diese flauschigen Wollebällchen, die so leicht und schnell gemacht sind! 
Einfach zwei Pappringe ausschneiden, mit Wolle umwickeln, rundherum aufschneiden und in der Mitte mit einem Faden zusammenbinden – fertig! Wollt ihr eine genauere Anleitung? Dann lasst es mich einfach wissen! 
Die PomPoms habe ich jeweils an einem Stück Kugelkette befestigt und an den Schirm meiner Schreibtischlampe gehängt. Nimmt man eine Wolle mit Farbverlauf, dann entstehen lustig gemusterte Bällchen. Ich hab mich für frische Farben entschieden, in dieser Jahreszeit zieht es mich irgendwie immer zu pastelligen, zarten Farben – so richtig weiß ich auch nicht, warum. Rosa-, Creme- und Minttöne und helles Lindgrün sind gerade meine absoluten Favoriten, mit denen ich auch meine Wohnung spicke. Ganz hübsch sieht's auch aus, wenn man ein paar Zweige in eine Vase steckt und die PomPoms daran besfestigt. Naturmaterialien wie Holz, Äste, Blüten etc. gefallen mir als Deko zur Zeit sehr, sehr gut - das wird super, wenn die Bäume und Büsche bald wieder zarte Knospen bekommen! Lange kann's nicht mehr dauern! Zieht in eurem Zuhause der Frühling auch schon ein?

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