Dienstag, 20. Mai 2014

[rezept] süße Maikäfer!


Endlich lacht die Mai-Sonne! Da will ich euch doch glatt meine geselligen Maikäfer vorstellen!
Die Käfer sind aus einer seltsam-witzigen Backidee entstanden – am Ende haben sie mich zuckersüß mit großen Augen angeschaut und gefragt, ob sie sich nicht mal hier auf dem Blog präsentieren dürfen… na klar!

Hier kommt also mein Rezept für süße Maikäfer!
– ganz eigentlich sind es verkleidete Amerikaner/Sandbrötchen, mal etwas anders verziert… Perfekt für Gartenpartys, oder?

Zutaten
100g Zucker │ 100g Butter 250g Mehl │ 2 Eier │ 4 EL Milch
1 Pck. Vanillepuddig-Pulver │ ½ Pck. Backpulver │ 1 Pck. Vanillezucker │ 1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

1 Tafel dunkle Schokolade │ Schokolinsen


Zubereitung
 Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mit dem Mixer gut verrühren. Der Teig bekommt eine cremig-zähe Konsistenz.

 Ein Backblech mit Backpapier auslegen und nun mit einem großen Löffel kleine Häufchen auf das Blech setzen. Zu allen Seiten hin genug Abstand lassen, denn die Küchlein gehen ein kleines bisschen auf.

 Bei 200°C werden die Käfer ca. 15 Minuten gebacken – am besten am und zu einen Blick in den Ofen werfen, damit sie nicht zu dunkel werden!
Jetzt erstmal abkühlen lassen.

 Dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen. Mit einem Holzstäbchen kleine Punkte Schokolode auf die Schokolinsen setzen > das werden die Augen! Die Schokolinsen griffbereit zur Seite legen und jetzt Käfer für Käfer zweimal in die Schokolade tunken, sodass die Flügelchen entstehen. Die Augen drauf setzen und die Schokolade fest werden lassen.


Vorlage zum Ausschneiden
Hier könnt ihr euch noch die Vorlage für die Füße schnappen und aus schwarzem Tonpapier ausschneiden.


Schokoladige Käfer
> auf meinen Fotos seht ihr ja auch noch dunkle Käfer – hier einfach noch Kakaopulver mit in die Backmischung geben und für „böse“ Augen Picco-Ballas von Haribo als Augen verwenden… 

Viel Spaß beim Backen!


...dieses Rezept könnt ihr auch verschenken!
- erhältlich als Rezeptkarte für 2,50€ (zzgl. 0,60€ Versandkosten) -

Sonntag, 18. Mai 2014

[diy] Schmuck aus Draht


Messingdraht und eine Rundzange. Geduld und ein paar Glasperlchen. Schwungvolle Gedanken und Konzentration. So werd ich hin und wieder zum Drahtbieger.
Aus Messingdraht (Stärke 0,7cm) hab ich ein kleines Element nach dem anderen gebogen, manche mit aufgefädelten Rocaille-Perlen. Die einzelnen schnörkeligen Kettenglieder werden dann mit Metallringen aneinander gehängt und schon wird daraus ein Armband. Oder eine Kette oder Ohrhänger. 
Das Schönste dran: Kein Teil muss aussehen wie das andere, jedes hat seine eigenen verrückten Windungen und Schnörkel. Schmuck aus Draht kann verspielt sein und filigran, das gefällt mir. Echte Handarbeit.
Long
Wenn ihr Spaß am Drahtbiegen habt, dann könnt ihr das ja auch mal ausprobieren!

Mittwoch, 14. Mai 2014

[diy] Schlüsselanhänger aus Schnürsenkel

Der Kellerschlüssel war immer verschwunden. Irgendwo hat er sich rumgetrieben und meistens wusste ich nicht, wo… Damit ich ihm das Verstecken ein bisschen schwerer machen kann, hab ich ihm einen Anhänger gebastelt. Aus einem Schnürsenkel, Papier und anderen Sachen, die auch ihr vielleicht sowieso schon zu Hause habt... 

Material
Schnürsenkel (oder Paracord) │ Schlüsselring │ Pappe │ Papier │ breiter Tesafilm │ Buchstabenstempel │ Stift │ Schere │ Metallöse │ Lochzange
So wird’s gemacht
Zuerst wird der Anhänger aus dem Schnürsenkel geflochten. 
Das hab ich mit der Makramee-Technik gemacht, die ich hier auch schon mal vorgestellt hab. Es ist der sogenannte square knot, den ich geknotet hab. 
Oben seht ihr die Grundanleitung für die Knüpftechnik. Nehmt den mittleren Strang doppelt, so entsteht auch gleich die Schlaufe für den Anhänger. Den Anhänger könnt ihr beliebig lang machen, die Enden werden einfach fest verknotet und dann abgeschnitten.

Diese Flechttechnik ist am Anfang nicht ganz einfach, aber irgendwann habt ihr den Dreh raus! Anstatt eines Schnürsenkels könnt ihr auch Paracord nehmen, das ist eine Art Seil aus festem Nylon und derzeit sehr beliebt für Makramee-Arbeiten. Im Nu ist damit zum Beispiel auch ein Paracord Armband selbst gemacht – solltet ihr auch mal ausprobieren…

Jetzt geht’s weiter mit dem Schildchen. 
Hier kann natürlich genauso gut ‚Garage‘ oder ‚Gartenhaus‘ stehen… Mit Buchstabelstempeln druckt ihr einfach euer gewünschtes Wort auf Papier. Schneidet das Wort aus und klebt es nochmal auch eine feste Pappe, damit der Anhänger stabiler wird. Ich hab dafür ein Stück vom leeren Tetra-Pack abgeschnitten und wiederverwendet, das glänzt schön silbrig und ist stabil… 
Jetzt wird das Ganze noch mit breitem Tesa überklebt, sozusagen 'laminiert'. Lasst am besten einen kleinen Rand überstehen, dann ist alles dicht.
Mit der Lochzange ein Loch für die Öse knipsen – die ist natürlich kein Muss, macht aber ordentlich was her.


Jetzt alles an einen Schlüsselring hängen – und schon ist der praktische Schlüsselanhänger fertig! Bei mir wurde das auch echt mal Zeit…
Viel Spaß!
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