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Sonntag, 3. Juli 2016

[diy] Bilderrahmen aus Aststücken

Schöne Fotos originell und hübsch in Szene setzen - dafür gibt's unzählige Möglichkeiten!
Heute zeige ich euch meine selbsgemachten
Bilderrahmen aus Aststücken
Die Rahmen sind besonders schick für Naturaufnahmen! Ihr braucht ein bisschen Zeit und Geduld. Geld braucht ihr dafür kaum.

Material
  • Ast (möglichst gerade)
  • MDF-Platte
  • Schnur
  • Holzperlen
  • Holzleim
  • Fotodruck

So wird der Bilderrahmen gemacht
  1. Zuerst wird eine MDF-Platte (z.B. mit den Maßen 10x15cm) mit einem Foto beklebt.
  2. Mit der Säge werden vom Ast zwei Stücke abgesägt: 1 x 10cm und 1 x 15cm.
  3. Die zwei Aststücke müssen nun der Länge nach durchgesägt werden. Keine Sorge, die Flächen müssen nicht komplett eben werden - es reicht, wenn der Ast einigermaßen ordentlich "halbiert" wird.
  4. Von allen 4 Asthälften werden nun am Ende jeweils zwei Ecken abgesägt: Mit dem Geodreieck zeichnet ihr auf der flachen Seite eine Linie im 45Grad-Winkel an, an der entlang gesägt wird.
  5. Nun sollten alle 4 Aststücke als Rahmen zusammenpassen. Mit Holzleim könnt ihr sie nun auf die vorbereitete Fotoplatte kleben und gut trockenen lassen.
  6. Jetzt fehlt nur noch die Aufhängung. Hierfür werden zwei Löcher in den Rahmen gebohrt. Eine Schnur durchfädeln, Holzperlen als Dekoration auffädeln und verknoten. Fertig!

Samstag, 21. Mai 2016

[diy] Untersetzer aus Holzperlen

Ob für draußen oder drinnen: Ein Untersetzer aus Holzperlen sieht toll aus und ist praktisch! Kerzen, Salz- & Pfefferstreuer, heiße Töpfe… wofür auch immer ihr ihn verwenden wollt: Ich zeige euch eine kleine, aber feine Anleitung für einen selbstgemachten Untersetzer aus dekorativen Holzperlen!

Die Größe ist variabel, ihr könnt den Untersetzer genau passend für eure und nach eurem Geschmack herstellen. Ich habe bedruckte Holzperlen mit Muster verwendet, ihr könnt aber auch ganz schlichte Holzkugeln verwenden – oder vorher sogar mit eurer Wunschfarbe lackieren. Wichtig ist nur: Das Fädelloch sollte nicht zu klein sein, sonst wird die Arbeit schnell anstrengend… 

Material

Holzperlen (z.B. von pandahall)
Schnur (Hanfschnur, Paketschnur, Wolle oder dickes Garn)


[1] Zuerst werden Perlenstränge gefädelt. Sie sollten alle gleich lang sein. An Anfang und Ende die Schnur einfach nochmals durch die Perle ziehen.
(Ich habe 5 Stänge à 6 Perlen gefädelt)

[2] Die fertigen Stränge werden nebeneinander gelegt.

[3] Mit einen Stück Schnur nun nacheinander die Stränge aneinanderbinden. Zwischen der ersten und zweiten Reihe Perlen von oben nach unten eine Schnur durchziehen: wie beim Weben immer ober- und dann unterhalb der horizontalen Schnur.

[4] Jetzt die Schnur auf die gleiche Weise wieder zurückführen. So werden die Stränge miteinander verwebt. Am Ende einfach zuknoten und den Rest Schnur abschneiden. Nach dem gleichen Prinzip nun die nächsten Reihen verweben.
Am Ende wird noch die Schnur an den jeweiligen Enden der Stränge verknotet und der überstehende Rest wird einfach abgeschnitten.
Fertig!




Samstag, 26. Dezember 2015

[diy] Ethno Ohrringe mit Holzperlen

Holzperlen sind perfekt für die Herstellung von Schmuckstücken im sogenannten "Ethno-Look". 

Mit "Ethno" ist  ein Look gemeint, der von einem Mix an Stilelementen verschiedener Völkerstämme geprägt ist. Indianische, arabische und asiatische Prints, Muster und Materialien werden dafür oft kombiniert und zu besonderen Accessoires zusammengesetzt.

Hier zeige ich euch besondere Holzperlen mit tollen Prints, die ich auch bei Pandahall entdeckt habe - mit ihnen könnt ihr ganz tolle Ethno-Schmuckstücke selbst herstellen... zum Beispiel Ohrringe. In Kombination mit silberfarbenem Metall und geriffelten Perlen entstehen Accessoires, die vor allem zu Wildleder-Teilen, Fransentasche oder Stiefeln passen.

Material


  • Holzperlen
  • Metallperlen (eine Auswahl findet ihr HIER)
  • Ohrhaken
  • Nietstifte
  • Rundzange
Einfach die Perlen auf den Nietstift fädeln. Mit einer Rundzange eine Öse biegen. 
nschließend einen Ohrhaken nehmen und hier die Öse unterhalb der kleinen Kugel mit einer Zange vorsichtig aufbiegen. Dann den Nietstift einfädeln und wieder zubiegen. 
Schon fertig!
die Ohrringe sind HIER in meinem Shop erhältlich


Montag, 30. November 2015

[diy] Untersetzer aus Holzscheiben & buntem Garn

Heute gibt’s eine handwerkliche Anleitung aus meiner Weihnachtsschreinerei für Euch!

Ein selbstgemachter Untersetzer aus Holzscheiben, verwebt mit buntem Garn.



Wenn ihr Spaß an Holzarbeiten und auch entsprechende Möglichkeiten und Werkzeuge habt, dann wäre das bestimmt ein tolles Weihnachtsgeschenk zum Selbermachen! Vielleicht kennt ihr ja auch jemanden, der eine kleine Werkstatt im Keller hat und in die ihr euch mal für ein paar Stunden einnisten dürft!


Oder: Ihr lasst Euch zu Weihnachten Säge und Bohrer schenken und könnt nach den Feiertagen Euren Weihnachtsbaum weiter verwerten! Gute Idee, oder?

Material
  • Ast / dünner Stamm (z.B. im Wald gefunden!)
  • Säge
  • Bohrer
  • Schleifpapier
  • buntes Garn aus Baumwolle 

 

Image and video hosting by TinyPic① Zuerst braucht ihr 7 Holzscheiben, die ungefähr gleich dick sind – also mit der Säge vom Ast 7 Scheiben absägen. Vielleicht fällt die Baumrinde dabei ab, vielleicht bleibt sie auch dran; das ist je nach Holz unterschiedlich (bei mir hat sie sich abgelöst).

② Die 7 Scheiben legt ihr nun wie eine Blume auf die Werkbank.

③ Mit einem Bleistift zeichnet ihr euch nun die Punkte zum Durchbohren an (in meinem Bild rot markiert).

④ Jetzt wird gebohrt – macht die Löcher am besten nicht zu dünn, damit ihr es später einfacher beim Fädeln habt.

⑤ Die Scheiben wieder in Blumenform legen und mit dem ersten Garn (oder ihr nehmt wie ich immer 2 Farben gleichzeitig): einmal die äußeren Scheiben rund herum zusammenfassen. Die Enden unter dem Untersetzer gut verknoten.

⑥ Mit dem zweiten Garn wird’s etwas komplizierter, aber auch nicht wirklich schwer: Wie auf dem Bild (der pinke Fadenverlauf) müsst ihr das Garn nun im entsprechenden Muster durch die Löcher ziehen. Am Ende wieder verknoten.

⑦ Jetzt das gleiche Spiel noch einmal (auf dem Bild ist das der gelbe Fadenverlauf).

⑧ Für den besseren Halt gibt’s jetzt nochmal Verbindungen zwischen Mittelteil und den äußeren Scheiben (bei mir das Garn in Weiß).

FERTIG!

Freitag, 20. März 2015

[diy] blumiges Schränkchen im Frühling


Grundsätzlich immer unwiderstehlich für mich: Bunte Boxen, Schränkchen, Schubladen, Boxen, Schachteln, Schatullen...
Zwar hab ich viel Kleinkram zum Aufbewahren, aber eigentlich kann man kaum so viel Kleinkram haben, wie ich gern Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kleinkram hätte… In Dekoläden könnte ich jedes Mal stundenlang vor bunt lackierten Schränkchen mit Minischubladen stehen, kleine Holzboxen öffnen und beklebte Döschen bestaunen. Diese verspielte Art von Wohnaccessoires finde ich so hübsch, ein bisschen bunt, ein bisschen shabby, ein bisschen aus der Reihe tanzend.

Am Ende kauf ich dann doch nichts im Dekoladen, außer vielleicht eine Rolle hübsches Geschenkpapier – und zu Hause kann ich mir dann mit Kleber, Lack und Papier mein ganz eigenes Dekoteilchen zurecht schneidern. Kleine Schränkchen und Boxen kann man unbehandelt aus Holz als „Rohlinge“ für relativ wenig Geld kaufen und dann so ganz individuell gestalten – wenn man die Preise im Dekoladen anschaut, dann lohnt sich das Selbermachen übrigens gleich doppelt...

Heute stell ich euch mein kleines blumig-verträumtes Schränkchen vor. 
Zwanzig Zentimeter hoch, aus Holz und mit 2 Schublädchen inkl. lustigem Kugelknauf. Hier bewahre ich Schmuck und Kosmetik auf und die Blumen lachen mich jeden Morgen an - wie's im Frühling eben sein muss :)


Material
  • Holzschränkchen / Box (z.B. über Buttinette)
  • Geschenkpapier oder Scrapbookpapier
  • Holzleim
  • Decoupage-Kleber oder Paper Potch
  • Acrylfarbe
  • Pinsel
  • Schere
  • evtl. Schleifpapier

So wird’s gemacht

① Je nach Qualität und Verarbeitung des Holzartikels lohnt es sich manchmal, kurz mit einem Schleifpapier raue Kanten und Oberflächen zu glätten. Das geht ganz fix. Vor dem Weiterarbeiten den Holzstaub entfernen.

② Musterpapier auswählen und in Streifen schneiden (ich habe immer ca. 2cm breite Streifen geschnitten) und auch in der Länge anpassen, je nach Stelle, an die das Papier geklebt werden soll.

③ Die zu beklebende Holzfläche dünn mit Holzleim bestreichen und die Papierstreifen aufsetzen: Am besten immer einige Millimeter überlappen lassen! Festdrücken und trocknen lassen. (Die kleine Knäufe hab ich übrigens vor dem Bekleben abgenommen und später wieder aufgeklebt, das erleichtert einiges…)

④ Nach dem Trocknen noch eine Schicht Decoupage-Kleber, Paper Potch oder Klarlack auf das Papier auftragen – so wird die Oberfläche glänzend und ist geschützt.

⑤ Die Flächen, die nicht beklebt werden, einfach mit Acrylfarbe in der Wunschfarbe lackieren. Acrylfarbe ist praktisch, geruchsarm und relativ einfach in der Verarbeitung. Eventuell sind mehrere Schichten nötig, je nachdem, wie deckend die Farbe auf dem jeweiligen Untergrund ist.

Das war’s schon! Je nach Lust und Laune können auch noch kleine Steinchen, Perlen, Knöpfe, Muscheln etc. aufgeklebt werden. Viel Spaß!

Freitag, 22. August 2014

[diy] Pflanzenstecker gestalten

Manchmal find ich’s schade, dass viele (Zimmer-)Pflanzen so gut wie nie blühen... Dann wünsch ich mir zugegebenermaßen schon so ein paar kleine Farbtupfer in meinem Zimmer. Aber, na und!?
Dann eben so: Ein paar Holzperlen, Deko-Teilchen, Schaschlik-Spieße und Acrylfarbe nehmen und bunte Pflanzenstecker gestalten! Die kann man einfach in jeden Blumentopf stecken, ob im Zimmer oder auf dem Balkon und schon wird’s herrlich bunt.
Ich mag die Pflanzenfreunde - nicht nur, weil sie hübsch aussehen, sondern weil das Gestalten wahnsinnig viel Spaß macht. Und das Tollste an diesen Pflanzensteckern ist eigentlich, dass ihr so gut wie alles an Material verwendet werden könnt!
Die Pflanzenstecker könnt ihr übrigens auch sehr gut mit Kindern gestalten!

Material
Zum Basteln der Pflanzenstecker braucht ihr Schaschlikspieße aus Holz und Holzleim. Die Deko-Artikel und Perlen besorge ich oft bei Depot oder Butlers, da gibt’s immer viele hübsche Holzteilchen wie Schmetterlinge, Blumen & Co. zum Dekorieren, sowie größere Perlen im Sortiment… (über Sparheld.de gibt’s Gutscheine für beide Anbieter!). Worauf ihr achten solltet: Die Löcher der Perlen sollten groß genug sein, dass ihr einen Schaschlikspieß durchstecken könnt.

Perlen verzieren
Bevor ihr die Stecker zusammenfügt, könnt ihr die Perlen noch verzieren: Ich verwende am liebsten Acrylfarbe, mit der ich die Holzperlen grundiere. Mit Lackstiften in Gold oder Silber könnt ihr anschließend noch ganz edle Muster auf die lackierten Perlen aufmalen. Auch kleine Dekoteile aus Holz (wie zum Beispiel meine Blumen) können mit den Stiften noch individuell gestaltet werden.
Das Ganze am besten nach dem Trocknen noch mit Klarlack fixieren – sicher ist sicher.

Zusammenbauen
Das obere Viertel des Holzspießes wird jetzt mit Holzleim bestrichen. Kurz antrocknen lassen. Dann eine Perle nach der anderen aufstecken, zur Seite legen und gut trocknen lassen. Das war’s schon – ab in den Blumentopf damit!

Je nachdem, welche Perlen ihr nehmt, ob Holz oder Plastik, ob erdfarben oder schrill – ihr könnt ganz verschiedene Looks kreieren und irgendwie gehen nie die Ideen aus…
Und wenn ihr dann immer noch nicht genug habt: Hier findet ihr auch noch meine Anleitung für die Blume aus Eierkarton oder tausende weiterer DIY-Ideen für Pflanzenstecker auf Pinterest :)

Viel Spaß!

Dienstag, 12. August 2014

[diy] happy Ohrclips aus Holzknöpfen

An schönen Sommertagen werden bunte Holzknöpfe ausgepackt und happy Ohrclips zusammengebaut! 
① Hübsche Knöpflein aus Holz aussuchen.
②Mit einer Zange hinten die Ösen abgeknipsen (funktioniert sehr gut bei weichem Holz – ist das Holz zu hart, dann muss eine kleine Säge her). Bei Bedarf mit einem Schnitzmesser die Fläche noch glätten.
③ Ohrclips aus Metall mit Spiritus reinigen und dann mit Sekunden- oder Schmuckkleber befestigen.
④ Gut trocknen lassen – fertig!
Ein großer Spaß!

Donnerstag, 3. Juli 2014

...weil's ja nur ein eigenes gibt.

Ein Hoch auf den eigenen Kopf, auf die eigenen Ideen und aufs Alleinsein. In meiner Schulzeit hab ich die Fächer ‚Handarbeit & Werken‘ und ‚Kunst‘ schon immer zu meinen liebsten Stunden gezählt - ABER ich sag’s, wie's ist: Sie waren auch anstrengend. So anstrengend! Warum? Da waren diese Aufgaben mit der Forderung nach einer möglichst kreativen, einer möglichst tollen und vorbildlichen Ausführung. Auch wenn das keiner so direkt formuliert hat. Jeder von uns hat nach links geschaut und dann nach rechts, was machen die anderen? ...Mir fällt nichts ein. Sieht das besser aus als meins? Manche schlenderten durch die Tischreihen und schauten verstohlen auf die Arbeiten der anderen. Eigene Ideen zu finden und zuzulassen war so schwierig in dieser Atmosphäre. Ganz oft haben wir Einfälle schon wieder verworfen, bevor wir sie  überhaupt angefangen hatten, wir haben‘s nicht mal versucht. Wir haben gar nicht erst zugelassen, dass aus ihnen was entsteht. Und wenn es nur deshalb war, weil wir nur ein Blatt Papier bekommen hatten, weil wir nur dieses eine Stück Holz hatten oder weil es schade um die Farbe gewesen wäre. Oder weil wir zu sehr darauf fixiert waren, was denn unser Nachbar, unser Freund, unser Lehrer sagen würde, wenn uns dieser Versuch nicht gelingen würde...
... ich will gar nicht behaupten, dass der Kunstunterricht in der Schule schlecht war – obwohl er es teilweise tatsächlich war – aber ich will damit beschreiben, was das Werkeln und das kreative Arbeiten für mich heute zusätzlich schön macht:

Dass da keiner hinter mir steht, über meine Schulter schaut und meiner Arbeit am Ende eine Note aufdrücken wird. Dass ich ausprobiere, mutig bin. Und lässig. Dass ich Papier zerknülle und über meine Schulter nach hinten in den Papierkorb werfe und darüber lache. Dass da keiner links oder rechts neben mir sitzt, der eigentlich „das Gleiche“ macht wie ich und wir uns hinterher die Frage stellen, wessen Arbeit „besser“ geworden ist. Weil’s ja kein besser gibt, kein besser geben kann. Sondern nur ein eigenes

In der Schule war keine Zeit, um Anläufe zu nehmen, um nochmal neu zu starten. Wer schafft es schon in 45 Minuten, mindestens einmal hinzufallen, wieder aufzustehen, es nochmal zu versuchen und dann vielleicht wirklich mit einem schönen, einem befriedigendem Ergebnis Platz zu verlassen gehen? Ich hab das nicht geschafft...

Dienstag, 11. März 2014

[design] Stühle

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Kein Möbelstück hat für mich mehr Persönlichkeit als ein Stuhl: Vier Beinchen und eine Körpersprache die ruft „komm, nimm doch Platz!“ 
In meiner Wohnung gibt’s kaum zwei gleiche Stühle, ich hab ein kleines Sammelsurium und gerade das mag ich. Weil jeder Stuhl seine eigene Geschichte hat. Und wenn von einem meiner Stühle der Lack abblättert, dann streiche ich ihn neu an und wenn das Polster Löcher bekommt, dann ziehe ich neuen Stoff drüber. Es ist, als würden sie dadurch ein neues Kleidchen bekommen, während ihr Charakter aber trotz allem gleich bleibt. 
Stühle können geliebte Mitbewohner sein, die Dich immer treu auffangen. Robust und stilvoll.

Stühle sind ja meistens „nur“ aus ein paar Streben und Flächen zusammengesetzt. Manche sind filigran und verschnörkelt, andere weich und schwer. Manche sind puristisch, manche haben Blümchenprint. In manchen versinken wir  und manche brechen unter uns zusammen. Manche sind gefedert und andere sind aus kaltem Billigplastik. Manche können wir sogar selbst konfigurieren, wie  die Stühle bei Frohraum. Manche finden wir auf dem Flohmarkt und schleppen sie in der U-Bahn nach Hause, obwohl sie viele Macken haben. Manche Stühle haben wir von den Großeltern geerbt und für manche Stühle finden wir kein anderes Wort als hässlich.

Der Stuhl hält Architekten und Designer seit Jahrhunderten auf Trab. Aber mal ehrlich, wenn wir heute einen Stuhl im Möbelhaus anschauen, dann sehen wir eigentlich eher den Nutzgegenstand in diesem Möbel als eine designte Konstruktion. Dabei können Stühle wirklich kleine Kunstwerke sein! 


Kennt ihr diese Stühle, auf die man sich niederlässt und unwillkürlich anfängt, sich sanft zu wiegen und zu wippen…!? Das sind diese Stühle ohne Hinterbeine, die man Freischwinger nennt. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe hat sie 1927 entworfen und noch heute sind sie modern. Ein zeitloses Design und ein kleines Statik-Kunststück, wie ich finde. 

Wenn Mies van der Rohe sagt, dass es schwerer ist, einen Stuhl zu bauen, als einen Wolkenkratzer, dann wird er damit wohl recht haben. Er konnte nämlich beides sehr gut.

Manche schauen mich vielleicht komisch an, aber ich sag’s gerne immer wieder: Ich mag Stühle.
Und ihr?

Sonntag, 23. Februar 2014

[diy] Memory aus Holz

Könnt ihr euch noch an eure liebsten Spielsachen aus eurer Kindheit erinnern?

Meine waren eine großer, ziemlich langer Hund, von der Mama genäht, aus Stoff und ausgestopft mit Watte. Und eine kleine Kugelbahn aus Holz, die wir zusammen mit bunten Farben angemalt haben. Kleine Schildkröten, die wir aus Holzscheiben zusammengesetzt und mit viel, viel Holzleim zusammengeklebt haben und dann durch Gras geschoben haben. 
Die schönsten Spielsachen sind oft selbstgemacht.


Hier zeige ich euch eine ganz einfache Variante für ein Memory aus Holz!

Dafür braucht ihr
  • runde Holzscheiben aus dem Baumarkt
  • Schleifpapier
  • Acrylfarbe und Pinsel
  • mindestens 2 Bögen Sticker (passend zur Jahreszeit habe ich die hübsche Osteredition von z-Design gewählt)

1// Zuerst werden die Holzscheiben mit Schleifpapier bearbeitet – manchmal sind die Kanten nicht hundertprozentig glatt und die Scheiben fühlen sich einfach besser an, wenn sie zu kleine Handschmeichlern werden!
2// Mit Pinsel und Acrylfarbe wird die Oberseite (mit abgerundeter Kante) mit Farbe bestrichen. Damit das Spiel nachher funktioniert, sollten natürlich alle Teile in der gleichen Farbe angestrichen werden ;)
3// Wenn die Farbe getrocknet ist, dann könnt ihr auf die Suche nach Stickern gehen. Die meisten Stickerpackungen enthalten 2 oder 3 Bögen mit jeweils den gleichen Stickern.
4// Jetzt werden die Sticker einfach auf das Holz geklebt – kinderleicht!
5// Schon fertig! Gut mischen und dann kann losgespielt werden!

Das Memory  aus Holz ist perfekt für den Bastelnachmittag mit Kindern oder auch als kleines Mitbringsel. Vielleicht zu Ostern!?
Viel Spaß! 

Freitag, 25. Oktober 2013

...verliebt in Holz!

Schöne Oktobertage – zur Zeit gibt’s noch mal ordentlich Sonne, ich hoffe, ihr bekommt auch was davon ab!
Ich bin endlich mal wieder beim sketchy sunday von artsy ants dabei (eine Aktion, bei der jeder mitmachen kann, skizziert wird immer zu einem bestimmten Thema) – zum aktuellen Thema SIT hab ich ein Mädel auf einen Baumstumpf gesetzt und lasse ihr ein paar Blätter um die Ohren fliegen. In der Natur ist zurzeit viel los und wo man auch hinschaut hat der Herbst schon seine Fußabdrücke hinterlassen.

Vielleicht bin ich auch vor lauter Herbst zurzeit so verliebt in Holz – in jeder Form und Farbe, ich hab das Material so gerne und möchte es zu tausenden Sachen verarbeiten. Hier zeig ich euch eine kleine Auswahl an Accessoires aus Holz, die ich in letzter Zeit für den SHOP hergestellt hab – manche Sachen natürlich doppelt, damit für mich auch noch was bleibt ;)


Wohnaccessoires Ein Vierer-Set Teelichthalter aus Schichtholz als geometrisch-asymmetrische Würfel. Die können nebeneinander, aber auch aufeinander gestapelt werden. Die kleine Idee dahinter: Sie können auch als „abstrakter“ Adventskranz verwendet werden.
Angepinselte Natur: Die eingefärbten Tannenzapfen im Dreier-Set machen gute Laune!



Schmuckes Ich liebe Schmuck aus Holz. Mit ihm können herrliche Ethnolooks gezaubert werden und wenn es nach mir geht, muss nicht immer alles aus Metall und Blingbling sein. Schmuck aus Holz ist sanfter, weicher… irgendwie anders und manchmal eine erfrischende Alternative. Das Armband ist auf elastischem Schmuckfaden gefädelt und ein bunter Farbtupfer. Kette und Ohrringe haben gedecktere Farben. Im kleinen Holzdöschen, kunterbunt handbemalt, haben kleine Kostbarkeiten einen schönen Platz.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, was euch davon am besten gefällt?!  - und hättet ihr denn Lust, hier demnächst ein kleines DIY zum Thema „Schmuck mit Holz“ zu entdecken? 

Freitag, 25. Januar 2013

rot angemalt...

Schon vor längerer Zeit hab ich mir bei DaWanda zwei schöne, alte Buchstützen für einen wirklich kleinen Preis gekauft. Die kleinen Holzkästchen haben jeweils zwei Schubladen. Und weil ich ja mehr oder minder verrückt nach jeglicher Art der Kleinaufbewahrung bin, fand ich die Vintage-Schätzchen gleich ganz toll! Jetzt hatten sie mittlerweile schon einige Zeit bei mir verbracht, aber irgendwas wollte mir daran nicht so ganz gefallen. Es hat wirklich ein bisschen gedauert, bis ich drauf gekommen bin, dass es die Farbe des Holzes ist, die nicht recht zu meinem Schreibtisch und den übrigen Gegenständen drumherum passt. Also hab ich beschlossen, ihnen einen neuen Anstrich zu verpassen.

Bewaffnet mit Pinsel und roter Acrylfarbe hab ich es gewagt und jetzt bin ich wirklich ganz begeistert von meinen „neuen“ Buchstützen! Sie strahlen jetzt in einem satten Rot und verbreiten gute Laune auf dem Schreibtisch. Außerdem wachen sie über meine Briefmarken, USB-Stick & Co. und sind unheimlich praktisch.

Wenn ihr also auch noch Vintage-Schätze, die ein bisschen Pepp brauchen, oder wenn euch Wohnaccessoires irgendwie so richtig langweilen, dann probiert es einfach mal mit Farbe! Acrylfarbe ist übrigens wirklich leicht zu verarbeiten, einfach draufpinseln und gut trocknen lassen.

Jetzt hab ich noch rote Farbe übrig und überlege schon die ganze Zeit, welchem Gegenstand ich noch so eine tolle Typveränderung verpassen könnte. Aber da findet sich bestimmt noch was…
PS: Falls euch die Buchstützen gefallen: HIER hab ich ähnliche gesehen, allerdings nur mit einer "Etage".
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